INTRO
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TEAM
08.11.2018 Gotham City & New York
the daily news
Fake News Breaking NOW
Es begann an einem ganz normalen Tag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich wie jeden Morgen die Brötchen in den Ofen schob und den Fernseher anmachte um die täglichen Nachrichten zu sehen. Ohne zu wissen, was mit mir geschah jagte gefühlt ein Tornado durch meine Wohnung. Blätter flogen durch die Gegend und bevor ich irgendetwas realisieren konnte stand ein Mann vor mir. Nicht etwa ein normal gekleideter, nein, ein stechend rotes Kostüm mit einem Blitz auf der Brust schien seinem Körper angegossen zu sein. Kurz davor in Ohnmacht zu fallen, starrte ich den Fremden einfach nur an. Jener tat das selbe, bis er irgendwann das Wort ergriff, sich als Barry Allen vorstellte und fragte in welchem Universum er gerade gelandet sei. Hätte ich sein Auftauchen nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich ihn für einen Spinner erklären, doch seine Taten und Worte überzeugten mich vom Gegenteil. Er erklärte, dass ich mit in ein Universum kommen sollte, um die Geschehnisse dort nieder zu schreiben. Natürlich war ich kritisch, woher er wusste, dass ich Autor und Journalist war, doch nachdem er mir von Paralleluniversen erzählte hatte, schien dies das kleinste Fragezeichen in meinem Kopf zu sein. Fasziniert von seinen Erzählungen nahm ich wie gebannt seine Bitte an und bevor ich noch ein Wort sagen konnte, befand ich mich nicht mehr in meinem Zuhause, nein, es war eine gänzlich andere Welt, das wusste ich schon ohne viel davon gesehen zu haben. Der Mann in Rot führte mich zu einem Turm, auf dem ein gigantisches A die Nacht erhellte. Willkommen im Avengers Tower hatte er nur gesagt und meine Faszination wuchs stetig weiter. Mir wurden kurze Zeit darauf einige Gestalten vorgestellt, die in meinem Universum nur in Comicbüchern existierten. Doch sie erklärten mir, dass ich eine Aufgabe hatte; Aus unbekannten Gründen waren zwei Universen kollidiert und hatten ein neues Universum erschaffen, ein Mix aus beiden. Geschichten, die aus meiner Welt zu stammen schienen, waren hier anders abgelaufen; Weltkriege, Kulturen und Organisationen, die ich wiedererkannte, jedoch anders verlaufen waren, genau genommen waren sie sogar in den jeweiligen Universen unterschiedlich. Erst die Gegenwart fügte die beiden zusammen. Doch die Gedächtnisse der Leute ihres alten Zeitstrangs blieben erhalten.
WEATHER

GOTHAM CITY: bewölkt, 13 Grad NEW YORK CITY: nebelig, 12 Grad

#16

RE: Café

in Archivierte Plays 20.10.2018 20:22
von Elenya Holmes (gelöscht)


I see them, like stars in the sky, like the light in your eyes, I see the time, the realities...did you see them... id I see them
...or...
does it happen yet...again?




I see them...
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#17

RE: Café

in Archivierte Plays 09.11.2018 13:34
von Connor Stephenson (gelöscht)
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Sich in ein Café zu setzen war vermutlich für die meisten Menschen etwas vollkommen Normales. Etwas was sie täglich machten ohne sich groß Gedanken darüber zu machen warum sie es taten. Bayek hingegen stellte es vor eine immense Herausforderung. Weniger wegen des Umstands etwas zu essen oder zu trinken zu bestellen, als dass sich dieser Ort an einem der belebtesten Plätze der ganzen Stadt befand. Einem denkbar schlechten Ort um etwas zu tun, was unweigerlich die Aufmerksamkeit anderer auf sich zog und ihm wiederum die Möglichkeit nahm ungesehen zu entkommen. Bisher hatte er all die Aufträge, welche er von seinem Herrn und Meister oder aber jenen, die sich seine Dienste mit Geld oder anderen Dingen erkauften., an weitaus weniger belebten Plätzen zur Vollendung gebracht gehabt. Wenngleich auch der Zweifel in ihm nicht verschwinden wollte, ob der Richtigkeit den Mann hier und auf der Stelle zu töten, weil sein Gebieter es so von ihm verlangte, wagte er es nicht diesen Gedanken weiter zu verfolgen aus Angst für diesen bestraft zu werden.

Vielmehr versuchte er sich auf seinen Gegenüber und dessen gesprochene Worte zu konzentrieren ohne sich dabei einem verschreckten Kaninchen gleich unentwegt zu allen Seiten hin umzusehen in Erwartung eben jenen charakteristischen Schatten irgendwo zu sehen. Aber wie auch zuvor schon ließ sich nichts Verdächtiges erkennen. Die Menschen, die an dem Café vorbei liefen, verhielten sich vollkommen normal und trugen keinerlei auffällige Merkmale an sich. Niemand trug eine Maske in der Form eines Schakals oder aber eine altertümliche Robe. Ein Umstand, der dem Ägypter nur wenig Trost und noch sehr viel weniger Erleichterung brachte. Denn er sah sich noch immer der Aufgabe gegenüber stehen, wenngleich er auch gerade saß, den Mann vor sich umzubringen um die Schuld, welche er durch sein unerwartetes Überleben trug, zu begleichen und ihn wie es eigentlich gedacht war in die Unterwelt zu schicken, wo er sein finales Urteil erhalten sollte. Denn einzig die Waage, in deren eine Schale das Herz des Verstorbenen und in die andere eine Gänsefeder gelegt wurde, entschied darüber wo man den Rest der Ewigkeit zubrachte. Wog das Herz mehr als die Feder so war das Urteil klar und man war dazu verdammt bis zum Ende aller Tage in der Verdammnis verbleiben. Ein Schicksal nach dem niemand wirklich strebte und doch gab es nur so wenige, die ihr Leben lang rechtschaffen waren. Der Mann vor ihm hingegen war das Gegenteil dessen, was man als gut oder aufrichtig bezeichnen konnte. Sein Schicksal schien gewiss zu sein, wenn er denn hier und heute mit ihm ging. Doch danach sah es im Moment nicht aus …

Dass ihn der andere belächelte, bemerkte Bayek nicht, denn noch immer hielt er den Blick gesenkt. Erst als der ihm unbekannte Mann einmal mehr die Stimme erhob und ihn vor eine eindeutige Wahl stellte, wagte er es den Kopf und somit auch seinen Blick wieder zu heben. „Etwas bestellen?“, wiederholte er dessen Worte und in seinem Gesicht zeichnete sich Verwirrung, aber auch Überraschung ab.Weniger weil sein Gegenüber klar stellte, dass er nicht bereit war mit zu gehen, egal wohin auch, sondern er sich zumindest nach außen hin so gelassen gab. Entweder besaß er ein größeres Selbstbewusstsein als es auf den ersten Blick den Anschein erweckte oder aber ihm schien der Ernst der Lage nicht bewusst zu sein. Vielleicht war es aber die Mischung aus beidem zusammen. Aber einmal mehr kam Bayek nicht dazu eine Antwort zu finden, denn eine weitere ebenso unbekannte junge Frau kam zu den beiden Männern an den Tisch. Die Art wie sie den anderen, der auf den Namen Lenny zu hören schien, ansprach, ließ nicht nur den Schluss zu, dass sie einander kannten, sondern weckte zudem auch noch Bayeks Neugier. Allerdings trugen ihre Worte dazu bei, dass seine anfängliche Verwirrung nur noch größer wurde und er öffnete den Mund um etwas zu erwidern, blieb dann aber doch stumm und betrachtete die beiden nur um mehr über ihr Verhältnis zueinander in Erfahrung zu bringen oder gar Hinweise darauf zu erhalten warum der Mann seinem Meister damals hatte entkommen können.

@Leonard Snart
@Elenya Holmes


I WILL BE JUDGED ONE DAY, BUT I DO NOT REGRET MY ACTIONS. THE FEATHER WILL ALWAYS BE LIGHTER THAN MY HEART.
My story is one of many thousands. And the world will not suffer if it ends too soon.

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#18

RE: Café

in Archivierte Plays 30.12.2018 17:43
von Leonard Snart • 344 Beiträge

Den Blick hielt er weiterhin auf den Mann vor sich gerichtet, der ihn aber in keinster Weise anschaute, sondern vielmehr immer mal wieder den Kopf nach links und nach rechts drehte, so als erwarte er, dass jemand kommen würde. Leonard konnte selbst nur Mutmaßungen anstellen, die sich um diesen mysteriösen Meister kreisten, jedoch interessierte es den Kriminellen eigentlich nur herzlich wenig, was den Typen dazu bewog, sich so kurios und nervtötend zu verhalten, sodass er sich sogar den Idioten Ray herbei wünschte, weil er definitiv wusste, wie man mit solchen Quasselstrippen umgehen konnte. Was diesen Connor anging, hatte er keinen blassen Schimmer, wie er das anpacken sollte, denn der sprach einfach nicht wirklich. Seiner Gestik und Mimik war viel zu entnehmen, besonders den Anstieg von Verwirrung, aber wie sollte er für sich brauchbare Informationen filtern, wenn der Mund nur für Ungläubigkeit etwas offen stand?
Was er wusste, bezog sich auf die kurze Beschreibung des Mannes zu Anfang ihres so erfolgreichen Gesprächs, welche sich auf dessen dienende Tätigkeit und dem Wunsch dessen Meisters bezog, ihn in einen toten Zustand zu befördern. Woher diese Anwandlung kam, möge wohl nur dieser Kerl vor ihm wissen, denn er selber konnte sich nicht daran erinnern, nach seinem Aufwachen in New York auch nur irgendjemanden auf die Füße getreten zu haben, der ihn nun lieber tot als lebendig sehen wollte. Es machte für ihn keinen Sinn, weil er sich relativ ruhig verhalten und Erkundigungen eingeholt hatte, ehe er auch nur irgendeinen Finger in Richtung Diebstahl ausgestreckt hatte.
New York war ihm fremd, auch wenn sich das Prinzip des Stadtlebens, besonders im Bezug auf die kriminelle Szene, auch hier wunderbar anwenden ließ, jedoch fehlte ihm dieses gewisse etwas, diese Zugehörigkeit, dieses Gefühl nach Heimat, denn auch wenn man als Krimineller durchaus geächtet war, so wurde man wiederum unter Seinesgleichen geschätzt, oder besser gesagt, als berüchtigt empfunden.
Hier war er noch viel eher ein Niemand als sonst schon und es fühlte sich noch schlimmer an, als er in Erinnerung hatte. Getrennt von den Leuten zu sein, die einem etwas bedeuteten, verärgerte ihn, doch zeigte er dies ganz gewiss nicht in der Öffentlichkeit. Allgemein musste er ja auch seinen Ruf eines sarkastischen Eisklotzes weiter wahren, der mit seinem Codenamen Captain Cold einherging, denn so betitelten ihn ja auch einige Leute. Er war ein Eisklotz. Bestand aus Sarkasmus, Wut und Schmerz, die er hinter einer Gleichgültigkeit versteckte, die Seinesgleichen vergeblich suchte. Er hatte gelernt, diesen Gefühlen keine Luft zum Atmen zu geben, wenn er sich nicht absolut sicher war, unter sich zu sein und auch jetzt zeigte er nicht, wie ihn die Gesellschaft des Mannes doch aufwühlte, weil er ihm Rätsel aufgab und ihm ein ungutes Schaudern bescherte. Dieser Connor konfrontierte ihn damit, dass er hier nicht so unbekannt war, wie er geglaubt hatte und das schmeckte ihm nicht, weil er das Gefühl hatte, dass er etwas Naheliegendes nicht mitbekommen hatte.
Er war doch viel zu gut in dem, was er tat, um unvorsichtig gewesen zu sein, also was übersah er hier?
Nach außen hin tat er weiterhin so, als würde er hier mit einem guten Bekannten einen Kaffee trinken, aber innerlich war er angespannter denn je und das kam generell nur sehr selten vor, dass man ihn in eine derartige Situation und Haltung verfrachten konnte.
Das Schicksal oder das Gefüge der Welt, wer sich halt auch immer gerade dafür verantwortlich fühlte, die Strippen um ihn herum zu ziehen und ihm derartige nervenaufreibende Begegnungen zu bescheren, hatte es wohl aber zu freundlich mit ihm gemeint, als aus dem Augenwinkel die herannahende Person bemerkte, die sich dann auch sogleich bemerkbar machte, einen Stuhl heranzog und sich zu ihnen gesellte.
Leonard selbst unterdrückte das allzu typische Verdrehen der Augen, denn es passte gerade absolut nicht, dass sie auftauchte. Er kannte sie, naja, er war ihr zumindest schon einmal begegnet und genau wie damals, bevor Rip Hunter ihn rekrutiert und damit eigentlich dem Tode geweiht hatte, schien sie ihn wieder für eine ganz andere Person zu halten, denn wenn auch das, was sie sagte und wie sie sich verhielt, wenig Aufschluss darauf gab, was sie ihnen eigentlich vermitteln wollte, so konnte er die Lücken schließen und nur fast ungesehen tief durchatmen, denn ihm schwante, dass er danach wohl selbst eine Therapie brauchte, so wie sie zu denken schien, er wäre die ihre, oder eher in dem Fall, dass dieser Kerl ihm gegenüber sein Patient wäre.
Mit unbeweglicher Miene wohnte er dem einfach nur bei, wie sie sich knapp vorstellte, sich nach seinem Befinden erkundigte und dann auch dazu ansetzte, sich für ihr Einmischen zu entschuldigen, allerdings weiterhin dort sitzen blieb und ihm dann ausgerechnet die Frage stellte, die er nicht hören wollte.
Natürlich blitzte vor seinem geistigen Auge dieses dümmliche Grinsen des dunkelhaarigen Spinners auf, aber natürlich meinte sie nicht diesen Ray, zumindest vertrat er die Meinung, dass sie eigentlich einen ganz anderen meinte, als er selbst kannte, weshalb er nun jetzt doch die Augen verdrehte, kurz den Kopf in dieser Bewegung zur anderen Seite abwandte und dann zurück zu ihr schaute, wobei sein Blick deutlich seine Abschätzigkeit darstellte.
“Ich wiederhole mich ja nur sehr ungerne …”, setzte er an und seine Stimme triefte dabei immer mehr vor Sarkasmus. “... aber ich bin noch immer nicht der, den du denkst, zu kennen, aber nimm’ dir doch ruhig einen Stuhl und setze dich. Der Kellner kommt auch schon.”
Er war nicht wirklich darauf erpicht, wusste aber auch, dass er sich dem nicht so ohne weiteres entziehen würde können.

@Elenya Holmes
@Connor Stephenson


There are no strings on me.

zuletzt bearbeitet 30.12.2018 17:44 | nach oben springen

#19

RE: Café

in Archivierte Plays 04.06.2019 06:46
von Hazel (gelöscht)
avatar

Unentschlossen schwebte der Kugelschreiber über dem Papier, hin und wieder landete seine Kugel auf einen Artikel, oder ein Ausschreiben. Es dauerte ein Moment, dann würde entweder enthusiastisch der Artikel eingekreist oder aber bereits im Vorfeld mehrfach durchgestrichen.
Hazel musste sich dringend, einen neuen Job suchen. Sie war zu auffällig in ihrem Letzten geworden, ihr Chef hatte bereits Fragen gestellt. Fragen, auf die sie zum einen keine Antwort geben wollte, oder konnte.
Aber was sollte sie machen? Sie hatte keine Statischen Schulabschluss, könnte mit keinem schulischen Wissen glänzen. Was man ihr beigebracht hatte, war etwas gänzlich anderes gewesen. Sie wusste, wie sie sich verteidigte, wusste wie man kämpfte und das auch gegen einen größeren Gegner.
Sie wusste einiges über die Länder, mit denen ihr Land angeblich im Krieg war, aber sich sonst keiner so recht darum kümmerte. Sie hatte Informationen zu einigen Terrorgruppierungen, ob diese aber noch so Aktuell waren? Hazel bezweifelte es. Das alles, war wirklich nichts, was man benötigte, wenn man einen normalen Job ausführen wollte.
Was ist für dich Normal? erklang Sinhs Stimme in ihrem Geist und die dunkelhaarige hob ihren Blick von der Zeitung.

An dem Glas mit Pfirsicheistee vorbei schauen, erwiderte sie den Blick der katzenhaften Erscheinung. Seine Orange-Goldenen Augen ruhten dabei auf ihr. Jedesmal, wenn sie sich auf neue ins Gedächtnis rief, dass er nicht wirklich war, dass er nur eine Ausgeburt ihres Unterbewusstseins war, dass sie vor Schäden bewahrte, war sie erstaunt. Sinh war für sie Realer als manch anderes auf dieser Welt. Du könntest, mit deinem Wissen, zum Militär gehen...oder zur CIA? Schlug er ihr vor und Hazels blick wurde verwirrt. War es nicht genau das, was sie versuchte zu vermeiden? Zu Groß hatte sie davor angst, wieder weggesperrt zu werden, jetzt, da sie das Normale Leben kannte.
Oder du suchst diese Andere Organisation auf, die mit den Helden? Die Augen der Dunkelhaarigen verengten sich. Es behagte ihr nicht, dass die Erscheinung in ihrem Kopf, begann ihr Solche vorschläge zu machen. Nahm ihr Unterbewusstsein etwas wahr, dass sie noch nicht bemerkte? Schließlich, war Sinh, beziehungsweise ihr Unterbewusstsein, dass ihre Kräfte, bewusst Steuern konnte, sie selber war es nicht. Um nicht gleich Antworten zu müssen, griff sie nach dem Glas und trank mehrer große Schlucke. Ich bin in deinem Kopf...du musst mir so noch antworten, dass weißt du? Natürlich wusste sie das.

Gerade als sie das Glas wieder vor sich auf dem Tisch abstellte um etwas zu erwidern, verharrte sie mitten in der Bewegung, als sie Echos von Gefühlen empfang, die sie nicht recht einordnen konnte. “Bist du das?” Wollte sie von Sinh wissen und ihr Blick schweifte über die Menschen, die an dem kleinen Cafe vorbei gingen, auf dessen Terrasse sie saß.
Allerdings konnte sie nichts ausmachen und so widmete sie sich wieder der Zeitung vor ihr auf dem Tisch. Nach all den Jahren, hatte sie ihre Kräfte immer noch nicht unter kontrolle. Sie machte zwar Fortschritte, konnte einen Löffel über den Tisch bewegen, oder ein Glas...aber es waren kleine Dinge und wie sie selber wusste, war das noch nicht mal ansatzweise das, was sie in der Lage sein sollte zu können. Das was sie bewusst tun konnte, war noch nicht einmal ein wirklichen Kratzen an der Oberfläche ihrer Kräfte.  

@Lisa Snart | @Sebastian White





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#20

RE: Café

in Archivierte Plays 06.06.2019 00:07
von Sebastian White • 86 Beiträge

First Post

Es war wirklich eine gute Sache, die Stadt wie seine Westentasche zu kennen, wobei man sich durchaus fragen könnte, wie man auf diesen Ausdruck gekommen sein könnte und warum man nicht auch mal von der Ostentasche sprach, zumal er als Rechtshänder sowieso immer zuerst mit dieser Hand in die gen Osten gelegene Tasche greifen würde, wo man auch die Habseligkeiten aufbewahrte, die einen größeren Stellenwert im eigenen Leben einnahmen.
In seinem Fall war es allerdings nicht seine eigene Uhr, die er dort sicher verwahrte, sondern die eines Businessaffen, den er schon öfters in diesem Teil des Times Squares erblickt hatte und der immer seinen Aktenkoffer und ein überteuertes Smartphone am Ohr spazieren trug, dementsprechend doch sowieso nicht auf das tickende Ding angewiesen war, welches aber dem jungen blonden Mann oder besser gesagt eben jenen Kindern etwas einbringen würde, die unter dessen Schutz und Aufsichtspflicht standen.
Zwar wirkte eben jener blonde Mann mit dem frechen selbstbewussten Lächeln wie jemand aus den gehobenen Kreisen, der einfach gerne auf ein verwegenes Aussehen durch die Jeans, die Sneaker und die braune Lederimitatjacke bedacht war, aber er selbst entstammte weder einem guten Hause, noch konnte er durch irgendeinen Schulabschluss brillieren, was aber natürlich nicht bedeutete, dass in seinem Kopf nur Hafergrütze zu finden war. Nein. Wenn man sich einmal eingehend mit diesem neunundzwanzig Jahre alten Jüngling beschäftigte, würde man schnell eines Besseren belehrt werden, denn er hatte es wirklich faustdick hinter den Ohren. Wie sagte man immer so schön? Die Not machte erfinderisch und diesen Burschen ließ diese regelrecht aufblühen, auch wenn er sie natürlich nicht selbst gesucht hatte, aber sein Leben hatte es für ihn entschieden und er tat sein Möglichstes, um damit umzugehen.
Bestimmt würden einige an seiner Stelle sich vielleicht Hilfe suchen, oder sich um einen Job bemühen, aber wenn man sich der Gräueltaten Erwachsener gegenüber gesehen hatte, war die Saat des Vertrauens nicht nur rar oder falsch gesät, sondern gar nicht erst auf den nährenden Boden gelandet, weil sich dort schon die Bodendecker des Misstrauens wie zu Hause fühlten.
Seine Zeit im Heim hatte ihn gelehrt, dass nur auf sich selbst Verlass sei und die Kinder der Straße unter sich am besten dran waren, wobei er selbst eigentlich schon längst zu der zu misstrauenen Art dazuzuzählen müsste, aber für sich hatte er entschieden, anders zu sein und das war er auch. Er war definitiv anders, als ein jeder erwarten würde. Kein Lump ohne Anstand und Manieren, aber definitiv auch niemand, der andere nicht gerne mal übers Ohr haute und das war bei näherer Betrachtung weitaus tagtäglich der Fall.
Während andere ihr mehr oder weniger hart verdientes Geld für Nahrungsmittel und Kleidung in den Läden ausgaben, bediente sich sein kleines Netzwerk einfach, denn das wenige Geld, was sich mal doch auftreiben ließ, weil die Kartenzahlung auch immer mehr in den Vordergrund rückte und dadurch das Bargeld langsam aus den Taschen der Passanten verschwand, benutzen sie, um Arzneien bei eventueller Krankheiten zu erstehen. Sie einfach zu stehlen, hatte in seinen Augen nichts mit Fairness zu tun, aber damit hatte er sich definitiv auch die Teuersten der Güter ausgesucht, um diese bezahlen zu wollen. Dagegen war die Schale Obst, die er in der Nacht aus einer aufgrund einer Urlaubsreise vorübergehend leerstehenden Wohnung hatte mitgehen lassen, wohl wirklich ein Schnäppchen gewesen, wenn man die Sonnenbrille außen vor lassen würde, die sein derzeitiges Outfit derzeit komplettierte, obgleich daraus noch Bares gewonnen werden sollte.
Am Morgen mit ein paar Weintrauben aus der Schüssel ausgestattet, war er schon früh auf den Beinen gewesen und hatte die üblichen Stellen ausgekundschaftet, denn der Kampf gegen den Hunger und die Kälte würde niemals enden.
So hatte er sich auch in das Fastfood-Restaurant eingeschlichen, um unbemerkt den Köchen eine Fuhre der unterschiedlich zubereiteten Burger unter der Nase wegzuschnappen, allerdings hatte er vorher einen von ihnen zu wenig gezählt, sodass dieser ihn mitten im Vorgang überraschte und er nur einen Arm voll aus dem Restaurant hatte schaffen konnte, sodass nicht einmal genügend über eine weitere Person, die auf die Übergabe an der Ecke gewartet hatte, in den gemeinsamen Topf wanderte, aber vorrangig lag es gerade auch in seinem Bestreben, das Weite zu suchen, was bei der Fülle an geschäftigen Berufstätigen, Schaulustigen und Shopping-Wütigen nicht gerade einfach war, sodass er es nicht wirklich lange aufrechterhalten konnte und trotzdem noch die raschen Schritte und die wütenden Ausdrücke hinter sich vernehmen konnte.
“Shit!”, fluchte er und schlängelte sich weiter auf dem Bürgersteig zwischen den Menschen hindurch ohne wirklich einen Plan zu haben, wie er aus der Nummer wieder herauskommen würde. Manchmal ließ der Erfolg auf sich warten, doch er hatte sich noch nie erwischen lassen. Noch nie und er wollte heute gar nicht erst damit anfangen, weshalb er nun rein auf seinen Bauch vertraute, der ihm die Richtung wies und ihm Vorbeigehen einer Dame plötzlich den Arm um die Schulter legen ließ, deren Locken ihm über den Handrücken kitzelten.
“Und ich dachte schon, ich finde dich nie.”, lachte er überschwänglich und dirigierte sie schnell zur Seite aus dem Strom, um dem nächsten Impuls Luft zu geben und sie kurzerhand auf einen der freien Stühle zu platzieren, der schräg gegenüber einer schon besetzten gleich aussehenden Sitzgelegenheit um einen runden kleinen Holztisches gestellt worden war. Er selber zog sich einen vom Nachbartisch heran und setzte sich ungefragt dazu.
“Was für ein Zufall, dass man sich hier wiedersieht, nicht?”, quatschte er einfach weiter. “Man hat sich lange nicht gesehen … das müssen … ja zwei Jahre gewesen sein. Wie die Zeit rennt. Seid ihr immer noch bei diesem …. wie hieß er … ja … ich weiß nicht ….”
Er atmete tief aus, als er aus dem Augenwinkel sehen konnte, wie sein Verfolger am Tisch vorbei lief und sogar komplett die Straßenseite wechselte.
“Das war knapp. Verzeiht Ladies, aber ihr ward meine Rettung.”
Er legte extra ein sehr charmantes Lächeln auf, um damit über seinen Überfall auf die beiden hinweg zu täuschen, während er sie auch gleichzeitig einer Musterung unterzog, denn die beiden konnten echt nicht unterschiedlicher sein. Scharfe feste feminine Züge standen einer gewissen weiblichen Niedlichkeit gegenüber und das gefiel ihm wirklich, sodass er dieses Missgeschick doch etwas genießen konnte, ehe er sich wieder würde zurückziehen müssen.

@Lisa Snart
@Hazel




"Kein unbedachtes wort, kein Blick begeht Verrat,
aus mir fließt keine Träne, die die Wahrheit offenbart."

zuletzt bearbeitet 06.06.2019 00:07 | nach oben springen

#21

RE: Café

in Archivierte Plays 08.06.2019 06:50
von Lisa Snart • 123 Beiträge

First Post

Volle Straßen, hektisches Gedränge, Menschenmassen. Noch immer fragte sie sich, was genau sie da eigentlich geritten hatte, was sie auch nur ansatzweise in die Nähe dieser Touristenmagnete getrieben hatte. Der Times Square in Manhattan, mitten in dieser ihr noch immer fremden Stadt, mitten in New York. Offensichtlich war er der angesagteste Hotspot unter den Einwohnern und den zahlreichen Touristen in dieser gigantisch großen und unüberschaubaren Metropole.
Warum war sie noch gleich hierher gekommen? Als sie die Menschenmassen sah, die ihr in einem nicht enden wollenden Strom, einem reißenden Fluss gleich, entgegen kamen, hatte sie es für einen kurzen Moment vergessen. Warum war sie an diesem Ort, der in ihr ein beinahe greifbares Unbehagen erzeugte? Es war ihr schon von jeher verhasst, sich in Menschenmassen aufzuhalten und doch befand sie sich hier und nach einem Moment fiel es ihr dann auch wieder ein, warum sie sich hier befand, inmitten dieser Menschen, in dem scheinbar endlosen Gedränge, in ihrer ganz eigenen, persönlichen Hölle.
Sie suchte nach ihrem großen Bruder, ihrem Beschützer, ihrem Anker in dieser grausamen Welt. Noch immer hatte sie sich nicht mit dem Gedanken abfinden können, dass er sein Leben bei dieser ominösen Mission gelassen hatte, um die anderen idiotischen Gutmenschen zu retten. Auch wenn er es wohl vehement bestritten hätte, so klang es doch ganz und gar nach ihrem Idiotenbruder. Allerdings wollte sie es sich nicht eingestehen, dass er wirklich nicht mehr unter ihnen weilte, wirklich gestorben war. Lenny musste einfach überlebt haben, er musste es irgendwie geschafft haben, auch wenn sie nicht sagen konnte, wie er das hätte schaffen können.
Doch mit dieser Überzeugung machte sie sich auf die langwierige Suche nach einem Lebenszeichen von ihm und kam so schließlich auch nach New York, in die schier endlosen Menschenmassen, in ihre Hölle, die sie von Tag zu Tag hier mehr verhöhnte, weil sie ihn einfach nicht finden konnte. Und doch gab sie die Suche nicht auf, weshalb sie sich weiter am Times Square umsah, um etwas zu entdecken oder auch nur den kleinsten Hinweis zu erhalten.
Lisa beobachtete die Menschen um sich herum aufmerksam und kam nicht umhin immer wieder mit den Augen zu rollen. Die Fülle der Touristen war beinahe aberwitzig, wo man hinsah blitzen Kameras, Menschen unterhielten sich in sämtlichen Sprachen dieser Erde wie es schien und immer wieder rauschten geleckte Business-Typen an ihr vorbei. Auch in Central City gab es Menschen von diesem Schlag, an denen alles außer ihr spießiger Job vollkommen vorbeiging und die kein Auge mehr für ihre Umgebung hatten. Wie einfach es für Taschendiebe war, sich so unbemerkt die benötigten Sachen zu stehlen, ließ sie den Kopf schütteln, als sie es unweit von sich just in diesem Moment wieder beobachten konnte.
Der Mann in seinem überteuerten Markenanzug war zu sehr auf sein Handy fixiert und darauf, im Gehen eine Nachricht in eben jenes Gerät zu tippen, als ein junger Mann, kaum den Kinderschuhen entsprungen, ihn anrempelte und dabei geschickt sein Portemonnaie aus der hinteren Hosentasche entwendete. So schnell wie der Junge auftauchte, verschwand er mit seiner Beute auch wieder in der Menge und Lisa konnte sich ein schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen. Ganz so subtil hätte sie es wohl nicht angestellt, aber es bewies doch wieder einmal deutlich, wie leichtsinnig die Menschen mit ihrem Hab und Gut umgingen. Noch einen Moment beobachtete Lisa den Anzugträger, der in diesem Moment feststellte, dass seine ihm seine Geldbörse abhanden gekommen war, ehe sie gemächlich weiter ging und auf ein Café zusteuerte, welches vom Weiten zwar gut besucht, aber mit seinem offenen Außenbereich sehr einladend wirkte.
Einen Moment verlangsamte sie ihre Schritte und überlegte, ob sie eine Pause einlegen sollte, da sie bereits seit Stunden durch die Straßen lief und ihre Füße sich über etwas Entlastung sicher freuen würden.
Sie hatte ihn nicht kommen sehen, weshalb sie mächtig zusammenzuckte, als sich wie aus dem Nichts ein Arm um ihre Schultern legte.
Völlig perplex und unfähig auch nur ein Wort zu sagen, starrte sie den Fremden an, der sie sogleich zu einem der Tische dirigierte, an dem eine junge Frau saß, sie auf den freien Stuhl plazierte und sich einen Stuhl vom Nachbartisch hinzuzog, um sich zu ihnen zu setzen.
Ihr Blick flog zwischen den beiden hin und her, als er drauf los plapperte, noch immer verwirrt, aber aufmerksam. Sie wusste wie Kriminelle arbeiten und sie würde sich weiß Gott nicht bestehlen lassen und würde gewiss nicht auf so eine billige Masche hereinfallen.
Doch als er davon sprach, dass sie ihn gerettet hätten, horchte sie auf und wurde stutzig.
Wovor sollten sie ihn gerettet haben? Leicht genervt musterte sie die nähere Umgebung, allerdings ohne etwas Auffälliges zu entdecken, sodass sie den Blick wieder in die Runde richtete und erst die Frau mit einem undeutbaren Blick bedachte und schließlich wieder zu dem blonden Jüngling blickte und sie nicht umhin kam, missbilligend mit dem Kopf zu schütteln, denn auf sein charmantes Lächeln würde sie bestimmt nicht anspringen.
“Was war das für eine bescheuerte Aktion? Wer bist du und was willst du?
Und du, was hast du damit zu tun?”, richtete sie die letzte Frage an die junge Frau, die mit ihrem Glas Eistee und einem Kugelschreiber vor einer aufgeschlagenen Zeitung saß, welche wohl von den offenen Stellen der Stadt berichtete.


@Hazel , @Sebastian White




Girl’s gotta defend herself
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#22

RE: Café

in Archivierte Plays 12.06.2019 07:27
von Hazel (gelöscht)
avatar

Hazel war wieder in die Zeitung vertieft, als sich plötzlich zwei ihr Fremde an ihren Tisch setzen. Zuerst schenkte die dunkelhaarige den Beiden keine beachtung, versuchte sich weiter auf die Anzeigen in der Zeitung zu konzentrieren, doch als Sinh begann, auf dem Tisch vor ihr auf und ab zu triggern und dabei sogar über ihre Zeitung marschierte und durch ihr Glas Eistee, hob sie langsam den Kopf. Weder die Frau, noch der Mann kamen hier bekannt vor. Sie wollte gerade den Mund aufmachen, um nachzufragen, wer die beiden denn wären, als ihr nicht gerade fruendliche Echos entgegen schwappten und die erscheinung auf dem Tisch, kräftig den Kopf schüttelte und sie so, zum schwiegen brachte.
Sofort klappte Hazel ihren Mund wieder zu und sah von einem zu anderen, als die Frau zu sprechen begann.  

Irritiert sah zu dieser und dann zu dem Mann, ehe sie auf sich selber zeigte? “Ich?” stieß sie hervor und ihre Augen huschten zu Sinh, der es sich auf ihrer Zeitung gemütlich gemacht hatte.
“Ich sitz hier und lese Zeitung.” Antwortete sie und deutete mit dem Kugelschreiber auf das Papier vor sich. Im gegenzug zu ihr, konnten die anderen Beiden, immer noch die Stellenausschreibung sehen, für sie gab es keine Katzenhafte erscheinung, die dort lag.  
“Ich sollte viel eher fragen, wer ihr seid.” Mit vor der Brust verschränkten armen, ließ sie sich gegen die Rückenlehne des Stuhls sinken, auf den sie saß.  

Als der Mann, dann etwas von Rettung sprach, wanderte ihre Aufmerksamkeit zu ihm. “Bitte was?” Rettung...der Herr da, ist nicht ganz sauber. Erklang die Stimme von Sinh in ihrem Kopf und Hazels Augen verengten sich. “Ich hoffe doch...es wurde kein ärger mit an den Tisch gebracht.” Meinte sie und sie fixierte weiter die zwei vor sich. Bei ihr, bin ich mir gerade nicht so sicher...sie ist wütend… Das die Dame ungehalten war, hatte sie bereits selber mitbekommen. “Ihr gehört nicht zusammen.” Kam es dann plötzlich aus der Mutantin hervor und Sinhs schwanz zuckte merklich hin und her. Die Erscheinung war aufgeregt, allerdings konnte sie nicht sagen, ob es wegen den Beiden unbekannten war, oder wegen ihrer Äußerung.
“Ich habe keine ahnung, was das für eine Aktion ist.” Meinte sie dann an die Frau gewandt und sah ihr für einen Moment in die Augen. Sinh hätte sicherlich etwas machen können, damit sie ihr glaubte, aber so lange die erscheinung, keine Gefahr verspürte, würde sie oder besser gesagt Hazels unterbewusstsein, nichts tun.
“Und von einer rettung hab ich auch keine Ahnung.” Das die rettung, offenbar bereits geschehen war, wiederholte sie nicht.

“Ich will keinen ärger...und ihr auch nicht.” Sie wollte nicht drohen, auch wenn sie wusste das sie für ärger sorgen konnte, die zwei konnten aber nicht wissen, dass Hazel selbst hin und wieder gerettet werden muss, wenn doch einmal Personen aus ihrer vergangenheit auf tauchten und sie verfolgten.
Die Mutantin sah die beiden nicht an, ihr Blick war auf für nicht wissende auf die Zeitung vor ihr gerichtet, als sie nach ihrem Glas griff und etwas trank.
Mit dieser Geste, schindete sie allerdings Zeit, sie sah Sinh an und wartete, nein hoffte auf etwas das er sagen oder tun würde, doch dieser blieb stumm.


@Lisa Snart @Sebastian White





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#23

RE: Café

in Archivierte Plays 13.06.2019 14:52
von Sebastian White • 86 Beiträge

Viele andere hätte es wohl nervös werden lassen, solch eine Aktion durchzuführen und wildfremde Menschen auf offener Straße so zu überrumpeln. Natürlich wäre es ihm lieber gewesen, sie mit seiner Gesellschaft nicht zu behelligen und einen Weg zu finden, selbst aus dem eigenen Dilemma zu kommen, allerdings war der Mangel an anderen Möglichkeiten gering gesät gewesen, sodass ihm nichts anderen übrig geblieben war, als sich ihnen aufzudrängen und sich ihrer Zeit zu bedienen.
Er war aber auch kein Mann der Scheue und ganz besonders Scham empfand er in diesem Moment auch nicht wirklich. Viel eher tat er einfach so, als wären die beiden Damen seiner Bekanntschaft entsprungen und sie hätten sich hier zu einer Tasse Kaffee und dergleichen verabredet, um über die alten Zeiten zu plaudern, wovon auch seine entspannte Haltung, das Gesicht in einer Hand abgestützt, und sein charmantes Lächeln, welches dem eines flirtenden Kellners, der auf ein hohes Trinkgeld hinzu arbeitete, nicht ganz unähnlich war, zeugte.
Schaute man allerdings genauer hin, war nur er es, der wirklich zufrieden mit dieser Konstellation wirkte, während die anderen beiden befindlichen Personen an diesem Tisch eher den Anschein erweckten, sich absolut unwohl zu fühlen. Zumindest waren wiederum die Worte der Frau, in deren Privatsphäre er so brüst eingedrungen war und sie dazu gebracht hatte, sich zu setzen.
Ihre harsche Reaktion war absolut verständlich, aber sie gab ihm auch einiges an Aufschluss darüber, wer sie war und wie sie zum Leben stand. Sie vermutete einen Hinterhalt, ein falsches Spiel, um an etwas zu kommen, was sie besaß, oder sie für etwas anzuwerben und wenn er genau darüber nachdachte, wäre das gar nicht mal so abwegig, obgleich er nicht findet, dass es eine besonders ausgefeilte Idee wäre, um jemanden etwas ab- oder aufzuschwatzen. Er selbst ging dabei auch viel einfacher vor, als sich einen ultimativen Plan auszudenken, wo es viele Schritte dazwischen geben würde. Bei ihm gab es meistens nur das hin und nach erfolgreichen Diebstahl nur noch das weg.
Natürlich hatte er aber auch schon einige andere aus seinem Netzwerk dabei beobachtet, wie sie in Teams und Gruppen an das Benötigte gelangten, in dem die eine Seite für eine Ablenkung sorgten, wobei er vermutet, dass es für viele auch einfach nur um den Spaß dabei ging, etwas woran er nur bedingt Freude entwickeln konnte, weil er auch niemand war, der wahllos seine “Opfer” aussuchte. Menschen, bei denen die Höhe der Summen keine Rolle zu spielen hatte, lagen in seinem Beuteschema, denn in seinen Augen konnten sie es durchaus entbehren, wenn Nahrungsmittel und ihr Schmuck fehlte. In dieser Welt lief vieles nicht so, wie es sollte und auch er wusste, dass das, was er tat, zu diesen Begebenheiten zählte, die unterbunden gehörten, aber wäre es grundsätzlich anders, oder das Bewusstsein der Menschheit würde einen anderen Wandel einschlagen, als sich momentan herauskristallisierte, so wäre es auch kein Thema mehr, andere notdürftig durch den Winter zu bekommen und dem Hunger und der Kälte zu entgehen.
So fühlte er sich weiterhin dazu berufen, seine Finger lang zu machen und sich nun in das Gesamtbild zu fügen, um nicht entdeckt zu werden, auch wenn er hoffte, dass sich niemand dieser Leute nochmals zu nah an diesem Tisch gegeben würde, um dem Gespräch zu lauschen, welches eben jenen Weg einschlug, der zu erwarten war, dem er aber auch liebend gerne einen Schubs in eine andere Richtung geben würde, wenn er sich nicht ausgerechnet eine Dame ausgesucht hätte, die anscheinend schon schlechte Erfahrung im Umgang mit anderen gesammelt hatte und sich absolut nicht darauf einließ, entspannter an die Sache heranzugehen. Ihr war die Wachsamkeit, mit der sie ihre Umgebung, aber dann auch die andere Braunhaarige, die von ihrer Zeitung aufschaute und ihnen ihre Verwirrung, aber auch ihre Skepsis entgegenbrachte, ohne dabei wirklich verärgert zu sein, deutlich anzusehen.
Er verübelte es den beiden wirklich nicht, während er darauf wartete, dass sie das losgeworden waren, was sich auf ihren Zungen gesammelt hatte und das war anscheinend sogar eine Menge, denn kaum hatte er seinen Mund aufgetan, um auf die Fragen und Andeutungen zu antworten, nur um ihn dann wieder schließen zu dürfen, weil der Schwall an Worten sich weiterhin über sie ergoss.
Sein Lächeln und seine Geduld verlor er dabei allerdings nicht, nur ein gelegentliches Glucksen ließ er vernehmen, während die Spekulationen weiterhin zwischen ihnen aufgehangen wurden.
“Das sind aber viele Fragen.”, lachte er leise und stützte nun beide Ellenbogen auf dem Tisch ab, um mit beiden Händen etwas zu gestikulieren, als er dazu ansetzte, sich ihrer Beantwortung zu widmen.
“Also der eventuelle Ärger ist vorbeigelaufen, wenn wir uns unauffällig verhalten, wird hier auch niemand in irgendetwas hineingezogen, okay?”
Einen Moment wartete er ab, auch wenn er nicht wirklich mit einer Bestätigung rechnete.
“Um es klar zu stellen, von euch beiden will ich eigentlich nichts außer ein paar Minuten eurer Zeit, bis ich sicher sein kann, dass die Luft rein ist.”
Wieder legte er eine kleine Pause ein, in der er beide nun etwas ernster anschaute, ehe das Lächeln seinen Weg zurück fand und er sich langsam etwas in seinem Stuhl zurücklehnte.
“Ich heiße übrigens Sebastian und ihr?”

@Lisa Snart
@Hazel




"Kein unbedachtes wort, kein Blick begeht Verrat,
aus mir fließt keine Träne, die die Wahrheit offenbart."
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#24

RE: Café

in Archivierte Plays 16.06.2019 07:58
von Lisa Snart • 123 Beiträge

Es behagte ihr nicht, für eine Flucht ausgenutzt zu werden und so ihre kostbare Zeit hier zu verschwenden. Sie hatte definitiv besseres zu tun, als hier mit diesen beiden Gestalten am Tisch zu sitzen, einen auf heile Welt zu machen und diesem Kerl bei was auch immer zu helfen. Eigentlich interessierte es sie nicht im Geringsten, ob er dem Ärger entrinnen konnte, indem er sie so mir nichts, dir nichts mit an diesen Tisch geschleift hat, um sich selbst offensichtlich ein Alibi für was auch immer zu verschaffen. Sie könnte einfach aufstehen und gehen. Verschwinden und als kleine Rache für ein wenig Aufsehen sorgen, damit seine Verfolger erneut auf ihn und die kleine Sitzgruppe aufmerksam werden würden.
Wenn er denn die Wahrheit gesprochen hatte. Wer konnte schon wissen, ob er wirklich vor jemandem auf der Flucht war und ob das, was er ihnen beiden erzählte so wirklich korrekt war.
Seine Art, ein Alibi zu erlangen und so wildfremde Leute einzuspannen, entsprach absolut nicht dem, wie sie es an seiner Stelle gehandhabt hätte. Für Lisa gab es nichts Wichtigeres, als einen gut ausgearbeiteten Plan und ihrem großen Bruder sei Dank auch immer noch einem weiteren Plan in der Hinterhand. Schon früh hatte er ihr beigebracht, dass man seine Komplizen weise wählen und sich am Besten nur auf sich selbst verlassen sollte, denn so gäbe es niemanden, der einen enttäuschen oder in den Rücken fallen könnte. Oh ja, sie könnte ihm so dermaßen in den Rücken fallen, dafür wäre gar nicht viel nötig. Sie müsste lediglich auf sich aufmerksam machen.
Während ihre Gedanken in dieser Richtung zu rasen schienen, fiel ihr Blick auf die fremde Frau ihr Gegenüber, die allerdings auf den zweiten Blick wirklich überrascht wirkte und das auch anhand ihrer Worte noch einmal unter Beweis stellte.
Während sie mit halbem Ohr ihrer beider Worte lauschte, dachte sie weiter nach.
Sie sollte gehen. Was kümmerte es sie, was mit den beiden passierte?
Allerdings war die junge Brünette allem Anschein nach wirklich unschuldig und kannte den dreisten Blonden ebenso wenig, wie sie selbst es tat. Wäre sie gegangen und hätte auch noch auf ihn aufmerksam gemacht, so würde sie riskieren, dass auch die Kleine in Schwierigkeiten geriet. Eigentlich etwas, was absolut nicht ihre Baustelle und noch weniger ihr Problem war und doch hielt sie inne. Wie würde sie sich fühlen, wenn sie durch jemand anderen zur Zielscheibe würde?
Genervt schob sie den Gedanken beiseite und musterte beide mit einem süffisanten Lächeln.
“Wer will schon Ärger…”, war das Einzige, was sie für den Moment dazu äußerte, ehe ihr Blick wieder auf die Stellenausschreibungen vor der Frau flog.
Vielleicht sollte sie sich auch um einen Job bemühen? Nein, so weit kam es noch. Bisher kam sie sehr gut ohne klar und sie war geschickt genug, sich das, was sie brauchte zu beschaffen. Wer wollte schon seine Zeit mit Jobs vergeuden? Dann wäre die Zeit für ihre Suche knapper bemessen und sie würde es vermutlich nie schaffen, diese unmenschlich große Stadt nach ihrem Bruder abzusuchen. Wieder schweiften ihre Gedanken ab zu ihrem großen Bruder Leonard. Sie musste ihn finden. Das war alles, was zählte und vielleicht konnte sie sich diese lästige Situation hier zu nutze machen, weshalb ihre Blick wieder zu dem Mann wanderte, der sich soeben bei ihnen beiden vorgestellt und seine Absichten geäußert hatte.
Ohne weiter auf seine Worte einzugehen, richtet sie den Blick erneut auf die Frau und sie bemühte sich, einen recht freundlichen Ausdruck in ihr Gesicht zu zaubern, auch wenn es ihr noch immer nicht so recht zusagte, hier in diesem Café an einem Tisch mit zwei wildfremden Leuten zu sitzen.
“Du scheinst nichts mit ihm”, mit einem Kopfnicken deutete sie in seine Richtung, “zu tun zu haben. Mein Fehler.”
Wie unfassbar nervig dieses Gefühl doch war, wenn man sich Fehler eingestehen musste.
“Da weder du, noch ich Ärger haben wollen…”, ließ sie den Satz für einen Moment in der Schwebe hängen, ehe sie erneut ansetzte und auch ihre nächsten Worte ausschließlich an die Frau vor sich richtete, da sie noch immer mehr als genervt von dem Fremden war, der sie zwei schamlos ausnutzte und sich nun mit einem Lächeln, welches ihren Selbstbeherrschung gerade in dieser Situation doch mächtig auf die Probe stellte, auf seinem Stuhl zurücklehnte, als wäre nie etwas passiert.
“Mein Name ist Lisa. Und du bist?”

@Hazel , @Sebastian White




Girl’s gotta defend herself
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#25

RE: Café

in Archivierte Plays 22.06.2019 09:11
von Hazel (gelöscht)
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Irgendwie, würde das ganze Hazel zu komisch und nicht nur ihr, auch Sinh würde von Minute zu Minute aufgeregte. Allerdings lag es nicht an den beiden, wie er ihr mitteilte. Oder eher gesagt nicht direkt. Offenbar waren die Gestalten, die hinter dem Mann der sich einfach zu ihr gesetzt hatte und dabei noch die Frau mit gebracht hatte, wieder zurück gekommen und suchten nun aufmerksam unter den Besuchern des Cafés.
„Äh...nein...aber er kommt zurück.“ meinte sie und wendete ihren Blick ab. „Hazel...mein Name ist Hazel.“ stellte sie sich vor und sah lächelnd zu Lisa und dann zu dem anderen. „Ich würde Dir den Tipp geben, dich drinnen auf die Toilette zu gehen.“ mit ihrem Kin weiß sie in die Richtung der Männer. „Sie sind wütend.“ wütend war noch untertrieben, sie konnte die Echos von Mordlust spüren. „Hat mich gefreut.“ meinte sie und stand dann plötzlich auf. „ich hab alles gesehen.“ rief sie und eilte auf die Männer zu. „Ich hab gesehen, wie er die Sachen übergeben hat.“ aufgeregt ging sie auf die beiden Zündung packte sie am Arm. glaub mir! dachte sie und die Männer glaubten ihr.

Hazel drehte sie so, dass sie erst mit dem Rücken zu dem Tisch standen und führte sie dann fort.

@Lisa Snart @Sebastian White
Ich lass mich löschen und wollte mich nur vorher raus schreiben, so das es auch teils Sinn macht, warum ich weg bin.
Danke für das Play ihr zwei





zuletzt bearbeitet 22.06.2019 09:12 | nach oben springen

#26

RE: Café

in Archivierte Plays 18.08.2019 18:38
von Sebastian White • 86 Beiträge

Er musste wirklich kein aufmerksamer Mensch sein, um genau zu sehen, wie die Gedanken der beiden Frauen rasten, die er mit in sein Problem gezogen hatte, was natürlich nicht der feinsten Art entsprach, aber er lebte auf der Straße, hieß von der Hand in den Mund und etwas anderes hatte man ihm auch nie beigebracht und er bevorzugte es auch, denn wie sollte er anderen Kindern von der Straße helfen, wenn er irgendwo ein anderes Leben führte, wenn er ein ehrliches Leben führte, eines, was kein Vertrauen erweckte, etwas, was man aber zu ihnen aufbauen musste und auch, was man bei ihm kaum zu finden vermochte, weil er schon so viel Schlechtes hatte über sich ergehen lassen und hatte sehen müssen.
Nein, er hatte wirklich kein Problem damit, die beiden mit seiner Erscheinung zu stören, zumal er schon um Verzeihung gebeten hatte, wenn auch nicht ausdrücklich und auch eher weniger durch ein reuevolles Gesicht gekennzeichnet.
Er war absolut nicht der Typ für solch ein Gebaren. Auch Schamesröte kannte er nicht wirklich, obgleich er auch äußerst einschmeichelnd werden konnte, ohne dabei Brechreiz bei anderen hervorzurufen. Durchaus wusste er, was sich gehörte, denn wenn die Schwestern im Waisenhaus, wo er fast zwei Jahrzehnte seines Lebens verbracht hatte, ehe er auf die Straßen der Stadt geflohen war, etwas erreicht hatten, dann den Kindern Gepflogenheiten einzuprügeln, die er noch immer herunterbeten könnte, wenn er gewollt hätte.
In diesem Moment wäre es aber gewiss hinderlich, wenn er aus diesem Grunde plötzlich den Mund öffnen würde, denn so wäre es nicht nur einer Seltsamkeit entsprungen, sondern auch recht unpassend, weil der Inhalt dieser Eintrichterung entgegen seiner derzeitigen Taten lief, sodass er es einfach sein ließ, weiterhin unbeugsam lächelte und die beiden Damen am Tisch aufmerksam beobachtete.
Sie waren von unterschiedlicher Natur, wie er nach und nach feststellen konnte, denn während die eine fern der Welt zu sein schien, stand die andere mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsache, wobei sich diesem stechenden Blick und diesen traurig wirkenden Augen entnehmen ließ, dass sie einander wohl in einer Sache nicht unterschieden. Sie beide hatte das Leben hart durch den Wolf gedreht. Ob es bei der Braunhaarigen mit den Annoncen auch so verhielt, war von seinem Blickwinkel aus nicht ersichtlich, aber es ging ihm, den Kleinkriminellen und seines Zeichens Obdachlosen, überhaupt nichts an, was im Inneren der beiden schlummerte, denn er persönlich würde auch nicht einfach so herausposaunen, wie es um ihn, sein Leben und eventuell auch seiner Andersartigkeit bestellt war. Sein Leidensweg band er ganz bestimmt keinen Fremden auf die Nase, egal, welcher Kultur, Haut, oder Haarfarbe. Auch das Geschlecht spielte dabei keine Rolle, wobei man mit jungen Jahren bei ihm noch eher das Glück hatte, dass er zutraulich werden könnte.
Von seiner Seite aus betrachtet, könnte er mit den beiden Frauen durchaus warm werden, denn trotz allem machten sie auf ihn den Eindruck, sich nicht verstecken zu müssen, jedoch sah er in dem Blick der einen, dass er sich womöglich zu weit aus dem Fenster gelehnt haben könnte, denn als sie ansetzte, dem Gespräch ihre Stimme zu leihen, war diese gespeist von einem Unmut, den nur er in ihr ausgelöst haben könnte, so wie sie ihn mit ihren Blicken strafte und das Wort auch gar nicht erst an ihn persönlich richtete.
Ja, diese Lady würde ihn am liebsten eiskalt sitzen lassen, so genügend Menschenkenntnis, oder eher Paranoia hatte er noch übrig, um sich gedanklich damit auseinander zu setzen, sie weiterhin auf irgendeine Art doch noch beschwichtigen zu können, um in einem Stück wieder aus der Sache zu gelangen.
Er musste sich diesbezüglich wohl noch einmal richtig und vermutlich auch unterwürfigst entschuldigen, doch gerade angesetzt, kam er doch nicht dazu, denn er erstarrte und bekam große Augen, als die Frau, die sich nebenbei noch als hazel vorstellte, plötzlich davon sprach, dass ein wer zurückkommen würde.
Es bedarf keiner langen Überlegung, von wem die Rede war, doch der junge Mann rührte sich nicht einmal vom Fleck, als sie noch hinzufügte, was sie an seiner Stelle jetzt zu tun gedenken würde, aber sie war nicht an seiner Stelle und sie verfügte auch nicht über das, womit er gesegnet war.
Während er ihr nachsah, wie sie dabei war, eben jene Männer, die ihn verfolgt hatten, auf eine andere Spur zu locken, sammelte er sich. Nicht so wie eben gerade war er etwas erholter und sein Körper wies auch keine von dem Sprint herrührende erhöhte Temperatur auf, sodass es ihm nun leichter fiel, seine Struktur zu verändern und Licht hindurch zu lassen, bis man ihn gar nicht mehr sehen konnte, so als wäre er wie vom Erdboden verschluckt worden.
Er wartete, bis sie und die Männer von der Masse verschluckt worden waren, ehe er die angehaltene Luft entweichen ließ und zeitgleich auch wieder seine Moleküle im Zaum brachte.
“Da schlägt einem ja das Herz bis zum Hals.”, seufzte er leichtfertig, zuckte mit den Schultern und sah wieder zu der übrig Gebliebenen namens Lisa, bei der er es nicht wirklich versuchen wollte, alles wieder gerade zu rücken, wobei er nun die Hände vor sich zusammen faltete.
“Nun, ich hoffe du verzeihst mir den kleinen Überfall. Ich kann mir denken, dass das sehr unangenehm gewesen war. Entschuldige.”
Das typisch Spitzbuben-Lächeln konnte er dabei allerdings nicht so wirklich abschalten, obgleich er es wirklich stark versuchte.

@Lisa Snart




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aus mir fließt keine Träne, die die Wahrheit offenbart."
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