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08.11.2018 Gotham City & New York
the daily news
Fake News Breaking NOW
Es begann an einem ganz normalen Tag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich wie jeden Morgen die Brötchen in den Ofen schob und den Fernseher anmachte um die täglichen Nachrichten zu sehen. Ohne zu wissen, was mit mir geschah jagte gefühlt ein Tornado durch meine Wohnung. Blätter flogen durch die Gegend und bevor ich irgendetwas realisieren konnte stand ein Mann vor mir. Nicht etwa ein normal gekleideter, nein, ein stechend rotes Kostüm mit einem Blitz auf der Brust schien seinem Körper angegossen zu sein. Kurz davor in Ohnmacht zu fallen, starrte ich den Fremden einfach nur an. Jener tat das selbe, bis er irgendwann das Wort ergriff, sich als Barry Allen vorstellte und fragte in welchem Universum er gerade gelandet sei. Hätte ich sein Auftauchen nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich ihn für einen Spinner erklären, doch seine Taten und Worte überzeugten mich vom Gegenteil. Er erklärte, dass ich mit in ein Universum kommen sollte, um die Geschehnisse dort nieder zu schreiben. Natürlich war ich kritisch, woher er wusste, dass ich Autor und Journalist war, doch nachdem er mir von Paralleluniversen erzählte hatte, schien dies das kleinste Fragezeichen in meinem Kopf zu sein. Fasziniert von seinen Erzählungen nahm ich wie gebannt seine Bitte an und bevor ich noch ein Wort sagen konnte, befand ich mich nicht mehr in meinem Zuhause, nein, es war eine gänzlich andere Welt, das wusste ich schon ohne viel davon gesehen zu haben. Der Mann in Rot führte mich zu einem Turm, auf dem ein gigantisches A die Nacht erhellte. Willkommen im Avengers Tower hatte er nur gesagt und meine Faszination wuchs stetig weiter. Mir wurden kurze Zeit darauf einige Gestalten vorgestellt, die in meinem Universum nur in Comicbüchern existierten. Doch sie erklärten mir, dass ich eine Aufgabe hatte; Aus unbekannten Gründen waren zwei Universen kollidiert und hatten ein neues Universum erschaffen, ein Mix aus beiden. Geschichten, die aus meiner Welt zu stammen schienen, waren hier anders abgelaufen; Weltkriege, Kulturen und Organisationen, die ich wiedererkannte, jedoch anders verlaufen waren, genau genommen waren sie sogar in den jeweiligen Universen unterschiedlich. Erst die Gegenwart fügte die beiden zusammen. Doch die Gedächtnisse der Leute ihres alten Zeitstrangs blieben erhalten.
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#46

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 06.05.2019 10:29
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

Irgendwie...wusste sie nicht, ob sie das glauben sollte. Eine Axt, die auf ihren Besitzer 'hörte' und nur auf ihn. "Treu wie ein Hündchen, wie?" bemerkte sie schief grinsend. Sav war jemand, der nur das glaubte, was er sah, und was sie gesehen hatte war dass dieser riesige Typ...kämpfen konnte. Wenn man das, was er mit den Kerlen im Park veranstaltet hatte, überhaupt so nennen mochte. Sie hatten praktisch keine Chance gehabt, obwohl es recht geschulte Agenten gewesen sein mussten, anderenfalls hätte Hydra sie nicht geschickt, um ein potentiell gefährliches Experiment einzufangen. Diese Tatsache flößte ihr nicht direkt Angst vor dem, der sich 'Thor' nannte, ein aber doch zumindest Respekt. Dort, wo sie herkam, galt das Gesetz des Stärkeren, und dieser Typ hier, hätte sämtliche Gelegenheiten, im letzten Winkel der Bronx prima zurechtzukommen. Ein bisschen beneidete sie ihn ja schon... Grossartig Zeit dazu blieb ihr dennoch nicht, denn es gab da ja noch eine Kleinigkeit zu erledigen.
Als er lächelte, wirkte er nicht mehr ganz so...respektabel, sondern eher ein bisschen verschmitzt. Das war gut, es nahm der Situation ein wenig die Anspannung, auch wenn Sav es im Moment noch nicht wirklich erwidern konnte.
Sie fand sich auf einem Stuhl wieder, die Ärztin im Nacken, was allein schon etwas war, das sie hasste. Es war immer besser wenn man die gesamte Lage überblicken konnte, aber das war ihr hier unmöglich. So gut sie konnte, ignorierte sie die unwohle Gänsehaut auf ihren Unterarmen, legte die schweissfeuchten Hände auf ihren Oberschenkeln ab und wippte nervös mit den Füssen, während sich Cho hinter ihr zu schaffen machte.
Es gab einen kurzen Stich, der sie zusammenfahren liess, dann presste sie die Augenlider zusammen und konzentrierte sich auf die dunkle Stimme, die ihr von einem Ort erzählte, den es schlicht nicht geben konnte. Aber das spielte keine Rolle, von ihr aus hätte er ihr auch von Disneyland erzählen können, Hauptsache, sie hatte etwas, woran sie sich festhalten konnte, um nicht in Panik zu verfallen.
"Hrm." brachte sie leise hervor, als Thor endete. Irgendwie hatte sie nur die Hälfte mitgekriegt aber als die Ärztin verkündete, sie sei fertig, öffnete die junge Frau ihre Augen und sah den grossen Mann vor sich an. "Das ist..." '...schön', hatte sie hinzufügen wollen, aber just in dem Augenblick, trug Cho ein blutverschmiertes winziges Teil an ihr vorbei und sie spürte, dass ihr übel wurde. Diess Ding hatte sich in ihr befunden!! Und irgendwelche Daten aufgezeichnet... Die ganze Zeit über!! "Ich muss kotzen." kam es verlegen, bevor sie auch schon würgend eine Hand über ihren Mund legte. Ja, es war wirklich gut dass Bucky nicht mehr hier war...

@Thor Odinson


       

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#47

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 06.05.2019 20:12
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

Für sie mag sich das merkwürdig anhören, denn wie ich gehört hatte gab es derartiges bei Menschen nicht. Generell galten hier Hammer und Axt eher als Werkzeug. Abgesehen davon, auch auf Asgard. Allerdings waren Mjölnir und Stormbreaker keine Werkzeuge, sie waren Waffen.
Mit dieser Aussage von Savannah konnte ich nicht viel anfangen. Hunde waren mir bekannt, daher verstand ich diesen Vergleich nicht. Etwas fragend sah ich die junge Frau an und hoffte sie würde mir den Zusammenhang erklären.
Da saß ich nun Savannah gegenüber und erzählte ihr von meiner Heimat. Vor meinem geistigen Auge konnte ich alles vor mir sehen. Die Hügel, die Wälder, das klare Wasser des Meeres.
Im Augenwinkel konnte ich sehen was Doctor Cho machte, konzentrierte mich aber weiter auf meine Erzählung. An ihrem Gesicht konnte ich sehen, dass sie mir nicht so recht glaubte. Da saß ein fremder Kerl von ihr und sprach von einer Welt die es für Menschen bisher nur in Geschichten gegeben hatte. Nicht nur das, vor ihr saß in den Augen der Menschen ein Gott. Ich selber empfand dies nicht so. Auch wir waren sterblich. Was mich an meine Mutter und meinen Vater erinnerte, die beide in Walhalla waren.
Ich hätte ihr noch so viel erzählen wollen. Von meinen Schlachten, meinen Freunden oder auch von meinem Bruder Loki und auch von mir.
In dem Moment als Doctor Cho fertig war, endete auch ich.
Savannah kam nicht dazu ihren Satz zu beenden. Zusehends verlor sie jegliche Farbe aus ihrem Gesicht, dass ich Angst haben musste sie fiel mir vom Stuhl. Vorsichtshalber hob ich leicht die Arme an um sie zu stützen. Diesen Ausdruck den sie in diesen Moment benutzte kannte ich ebenfalls nicht. Doch die Geste ließ mich vermuten, dass etwas nicht stimmte und Doctor Cho war so geistesgegenwärtig und brachte rasche eine leicht gekrümmte Schale, die sie ihr unter den Kopf hielt.
"Ich könnte ihnen eine Mittel gegen Übelkeit geben."

@Savannah Hayden


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#48

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 07.05.2019 10:48
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

Sie sah seinen fragenden Blick und räusperte sich leise. Here we go! Fettnäpfchen, mach dich bereit, das wird eine Bruchlandung! "Na, wenn man einen Hund ruft, dann kommt er auch. Ähnlich wie...dieses... Also, wie das Beil. Axt...?" Wow! Sie sollte aufpassen, dass sie nicht ganz schnell wieder auf die Strasse befördert wurde. Was dann? Sicher warteten da unten schon einige Agenten, die sie wärmstens in Empfang nehmen würden... Die Vorstellung liess sie unwohl frösteln und sie beschloss, etwas...umsichtiger zu sein. Sofern es ihr möglich war. 'Sie bemühte sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten' oder wie hiess es immer so 'nett'?
Was er ihr von seiner angeblichen Heimat erzählte, klang gleichzeitig fantastisch und...wahr? Er erzählte ohne einmal zu Stocken, ohne sich zurechtlegen zu müssen, ob das Gras nun hoch war oder nicht, ob grün oder gelb... Es klang fast als gäbe es diese seltsame Welt wirklich. Das war gleichzeitig creepy und interessant, und konnte nur bedeuten, dass dieser Kerl eine blühende Fantasie hatte. Ihr lag schon ein entsprechender Kommentar auf der Zunge, aber ihr Magen hinderte sie daran, ihn auszusprechen, was wohl auch besser so war. Wie war das mit dem umsichtiger sein wollen...?
Hastig griff sie nach der Schale, die man ihr gerade noch rechtzeitig hinhielt. Sie hörte den Vorschlag und winkte ab, als sie dazu wieder imstande war. "Danke, ein Kaffee wäre echt toll. Oder ein Bier." War das unvernünftig? Wahrscheinlich.
Nachdem sie ein paarmal geschluckt hatte, wich die grüne Farbe aus ihrem Gesicht und machte einer nicht viel gesünder wirkenden Blässe Platz. "Wir müssen dieses Teil zerstören." meinte sie, an den Blonden gewandt. "Ich wette, es sendet immer noch Signale." Sie griff hinter sich und an die Stelle unterhalb ihres Nackens, an der sich vorhin noch der Sender befunden hatte. Es brannte ein bisschen, aber tat nicht wirklich weh, da war sie schlimmeres gewohnt.

@Thor Odinson


       

zuletzt bearbeitet 07.05.2019 10:57 | nach oben springen

#49

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 08.05.2019 20:13
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

Bei ihrer Erklärung machte es Sinn, was sie vorher gesagt hatte. Sicher kamen die Hunde nicht angeflogen, wenn man sie rief. Aber das sei jetzt dahin gestellt.
Ich nahm es ihr nicht krumm, dass sie Beil sagte und lächelte leicht. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis Savannah zu beschützen. Schon im Park war mir das aufgefallen. Und es hatte ganz sicher nicht an ihren Verfolgern gelegen. Die junge Frau hatte etwas an sich, was mir gefiel. Jedoch konnte ich es nicht benennen was es war.
An ihrem Gesichtsausdruck sah ich, dass sie mir meine Erzählung über meine Heimat nicht glaubte. Und irgendwie stimmte mich dies traurig. Dabei war meine Heimat vor der Zerstörung durch meine Schwester Hela wunderschön gewesen. Wie gern würde ich ihr noch viel mehr erzählen, doch Doctor Cho war fertig.
Savannah erbrach sich und ich hielt ihre Haare, damit sie nicht in die Schale fielen. Leicht strich ich ihr dabei über den Rücken und sah zu Cho als diese das mit dem Kaffee erwähnte.
"Danke. Es wäre nett, wenn sie uns zwei Tassen bringen könnten."
Sie nickte kurz und verschwand für einen Moment in einen anderen Raum.
"Ich werde es zerstören."
Das winzige Teil lag auf einem kleinen Metalltisch. Ich erhob mich und ließ kleine Blitze über meinen ganzen Körper gleiten, meine Augen glühten dabei. Binnen weniger Sekunden war von dem Sender nichts mehr übrig, außer ein kleines Häufchen Asche.
"Das sollte reichen."
Ich fragte mich, was sie jetzt vor hatte. Wollte sie gehen? Hier auf die Rückkehr von Bucky warten? Da kam auch schon Cho mit zwei Tassen Kaffee zurück, von der ich einen der heißen Becher entgegen nahm und mich bei ihr bedankte. Ließ mich wieder auf den Stuhl gegenüber von Savannah nieder und wartete im Grunde auf eine Entscheidung von ihr, was sie tun wollte. Jetzt wo sie diesen Sender los war.

@Savannah Hayden


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#50

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 09.05.2019 10:15
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

Seine Miene verzog sich zu einem Lächeln, das sie leicht erwiderte. Immerhin schien er begriffen zu haben, was sie sagen wollte und nahm es ihr nicht übel. Puh! Er war hier gerade sowas wie der...Hausherr, während der eigentliche durch Abwesenheit gänzte, da wollte sie es sich nicht verscherzen und womöglich auf der Strasse landen, wenn Bucky sich schon die Mühe gemacht und sie hergebracht hatte... Ob er das auch getan hätte wenn er von dem Sender gewusst hätte, war fraglich... Und wäre er auch dann abgehauen, wenn sie das Teil nicht in sich gehabt hätte...? Fragen auf die sie wohl nie eine Antwort erhalten würde. Während sie ihren ganz eigenen Gedanken nachhing, ahnte sie nichts von Thors, der... wenig später ihre Haare hielt, während sie kotzte. Peinlicher ging's jetzt wohl kaum noch, hm? Sav wusste nicht, ob das gut oder schlecht war, aber sie hatte keine Wahl, als es hinzunehmen.
Die Ärztin, bei der sie sich später bedanken würde, verliess den Raum und die junge Frau warf dem grossen blonden Mann einen gequälten Blick zu. "Tut mir echt leid. Für dich muss es so wirken dass Bucky einfach hier auftaucht und seinen Abfall ablädt." Genau so fühlte sie sich. Wie Sondermüll, der lästig war und von dem man nicht wusste, wohin damit. Zumindest war ihr nicht mehr schlecht, ausser ein bisschen vielleicht. Sie zog die Nase hoch und sah sich um, die Sterilität des Raums wirkte immer noch erdrückend aber sie hatten hier noch was zu erledigen...
Etwas, zu dem sich Thor direkt bereit erklärte. "Danke." hauchte sie und wollte den Blick abwenden. Wahrscheinlich zerquetschte er den Sender einfach mit seiner grossen Hand, oder... Oder auch nicht. Die Veränderung, die mit ihm vorging war...skurril und sorgte dafür, dass sie stutzend die Brauen zusammenzog. Hydra hätte daran seine helle Freude, das stand fest. Sav war während ihrer Zeit dort kaum mit anderen...Experimenten in Berührung gekommen, ahnte nichts von den Fähigkeiten anderer, sodass ihr das hier jetzt umso grotesker erschien. Ein Anblick, den man nicht jeden Tag zu sehen kriegte...
Nachdem sie es geschafft hatte, ihre Aufmerksamkeit von dem Mann loszureissen, stand sie mit noch etwas wackligen Beinen auf und trat zu dem Metalltisch, auf dem sich der Sender befand. Befunden hatte. Dort war jetzt nur noch ein wenig schwarzes Pulver zu sehen, und der Tisch wies ein Loch auf. "Ja, das...sollte reichen." nuschelte sie und warf dem Hünen von schräg unten einen leicht ängstlichen Blick zu. Sie dachte, es wäre schon krass, wenn man jemandem nur zu berühren brauchte, um ihm zu schaden, aber das hier... Nur mit den Augen?! Das war eine ganz andere Hausnummer! "Du...hast das unter Kontrolle, oder? Ich meine, du guckst mich nicht an und dann...bin ich plötzlich nur noch ein Häufchen Asche...?" Unsicherheit schwang in ihrer Stimme mit, da öffnete sich auch schon die Tür und die Ärztin kehrte zurück, drückte ihr einen Becher mit Kaffee in die Hand und warf dann einen langen Blick auf den teils zerstörten Tisch, ehe dieser leicht tadelnd zu Thor wanderte. "Ich nehme an, ich werde hier nicht mehr gebraucht." Womit sie sich zum Gehen wandte. Kurz bevor sie die Tür erreichte, sprach Sav sie nochmal an. "He Doc... Danke." Die Frau blieb stehen, nickte ihr leicht lächelnd zu und ging.
Nun war sie mit Thor allein. Sie trank einen winzigen Schluck und druckste dann etwas herum. "Würde es dir was ausmachen, wenn wir woanders hingehen? Der Raum hier... Vielleicht sollten wir nach deiner Freundin sehen...?" Wer wusste, ob sie da draussen nicht längst gegen irgendwelche Scheiss Agenten kämpfte.

@Thor Odinson


       

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#51

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 09.05.2019 15:39
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

Hausherr war er hier ganz und gar nicht. Eher waren er und sein Volk hier geduldete Gäste, die schon viel zu lange die Gastfreundschaft von Pepper und Tony ausnutzten.
Da brauchte sie weniger Angst haben, dass sie von mir auf die Straße gesetzt wurde. Bucky hatte sie aus einem bestimmten Grund hergebracht. Er hatte gewusst, dass Savannah hier in Sicherheit war und ich sie mit meinem Leben beschützte.
Was raus musste, musste nun mal raus. Auch wenn es für mich ein wenig unangenehm war Sav in dieser Situation zu sehen. Alles was ich tun konnte war ihr zu helfen so gut es ging. Ein wenig hilflos fühlte ich mich trotz allem.
"Das hat Bucky nicht getan Savannah. Bucky weiß durchaus was er macht und er wusste, dass du hier in Sicherheit bist. Und egal was passiert ich dich mit meinem Leben beschützen werde. Das du Abfall bist, kann ich wahrlich nicht behaupten."
Ich empfand es nicht als lästig Savannah hier zu haben. Bucky ging es darum, dass sie in Sicherheit vor diesen Agenten war und sich jemand um sie kümmerte so lange er es nicht konnte. Es versetzte mir einen kleinen Stich, wenn ich daran dachte, dass sie gehen könnte. Zurück zu Bucky. Nicht das ich ihm eine Frau an seiner Seite nicht gegönnt hätte.
Nun mit meinen Augen hatte ich den Sender nicht gerade zerstört. Es war ein Nebeneffekt meiner Fähigkeit, dass sie weiß wurden. Eher mit einer Hand hatte ich diesen störenden Sender vernichtet. Und dabei gleich noch ein kleines Loch in den Metalltisch gebrannt. Dieser war ersetzbar, dass Leben dieser jungen Frau hingegen nicht. Hydra sollte sich mal wagen an mich heran zu kommen. Diese würden ihr blaues Wunder erleben.
Savannah wirkte leicht wackelig auf ihren Beinen und ich stützte sie leicht in dem ich ihr einen Arm um die Taille legte.
"Natürlich habe ich das unter Kontrolle. Siehst du, ich schaue dich an, berühre dich und nichts passiert. Es ist nur gefährlich für die, die es auch verdient haben. Savannah, du gehörst nicht dazu. Du brauchst keine Angst vor mir oder meinen Blitzen zu haben."
Sie stand unter meinem Schutz und würde niemals von mir verletzt werden. Leicht zuckte ich mit den Schultern als Cho zurück kam und den lädierten Tisch sah.
"Nein, vielen Dank Heilerin."
Damit verabschiedete sich Cho und verließ den Raum und sah Savannah an.
"Wir könnten zurück in meine Gemächer gehen, wenn du möchtest. Oder ich wo auch immer du hin möchtest."
Schmunzelnd schüttelte ich den Kopf.
"Um Sif brauchen wir uns keine Gedanken machen. Sie kommt ganz gut allein zurecht. Sollte sie Hilfe brauchen, wüssten wir es."
Sollte sie draußen auf Agenten treffen vor denen Savannah Angst hatte, würde Sif mit ihnen kurzen Prozess machen. Sie war nicht umsonst die beste Kriegerin von Asgard.

@Savannah Hayden


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#52

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 10.05.2019 14:28
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

Sie schnaubte leise. "Bucky ist so viel wertvoller als ich. Er sollte hier sein, nicht ich! Ich hätte diesen Scheiss Karton holen gehen sollen, Hydra weiss so oder so, wo ich bin. Er wird allein gegen sie ebenso wenig ankommen, wie ich es würde. Wenn sie wissen, dass er hier ist, werden sie Leute schicken, die mit ihm fertig werden. Nicht irgendwelche zweitklassigen Agenten." Aber es war zu spät, sich darüber noch weitere Gedanken zu machen.
Sie schloss die Augen und atmete tief durch, mit einem Mal fühlte sie sich so unglaublich müde und leer. Was ihren Magen betraf, stimmte letzteres ja auch, aber selbst der relativ starke Kaffee, an dem sie nippte, vermochte es nicht, die Müdigkeit aus ihren Knochen zu vertreiben. Sie konnte und wollte nicht mehr weglaufen, das alles war körperlich und seelisch so..zermürbend.
Der grosse blonde Mann legte seinen Arm um ihre Hüfte, eine Geste, die sicher nur gut gemeint war, ihr allerdings viel zu vertraut schien, sodass sie fragend die Brauen zusammenzog, ehe sie einen Schritt nach vorn trat. Sie wollte nicht so verdamt hilflos sein, wollte nicht beschützt werden! Gleichzeitig musste sie einsehen dass sie allein nicht weiterkam. Die Erkenntnis war bitter und niederschmetternd, aber es gab nichts an ihr zu rütteln.
Sie wandte den Kopf seitlich und sah zu dem Mann hinauf. "Wie geht das? Ich mein...w-warst du auch bei Hydra? Wenn nicht, solltest du aufpassen..." Am Klang ihrer Stimme war zu entnehmen, wie sehr sie Hydra fürchtete, und die Schrecken, die sie dort erlebt und gezeichnet hatte, würde sie wohl nie ganz loswerden. Sie glaubte Thor für's Erste mal, dass er diese Blitzsache unter Kontrolle hatte und nickte, stutzte dann als er die Ärztin mit 'Heilerin' ansprach, und wenig später vorschlug, in seine 'Gemächer' zu gehen. Diese Art zu reden, war soo...altbacken! Warum tat er das? Aber sie war zu müde, um darüber nachzudenken und nickte nochmals ergeben. "Gut, dann bleiben wir hier, ähm... Ich will echt keine Ansprüche stellen aber wenn ich irgendwo baden oder wenigstens duschen und mich anschliessend ein paar Stündchen hinhauen könnte, wäre das echt himmlisch." Und dann...würde man weitersehen.

@Thor Odinson


       

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#53

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 10.05.2019 20:52
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

Ein wenig schockierte mich ihre Antwort.
"Nein, ganz und gar nicht. Du bist genauso wertvoll wie Bucky. Irgendetwas sagt mir, dass er Hilfe bekommt sollte er welche benötigen."
Schließlich lebten hier in New York noch weitere Helden, die ich meine Freunde nennen konnte. Und egal was mit Bucky und den anderen war, sie würden ihm helfen. Savannah sollte sich nicht weiter Gedanken darüber machen.
Stumm stand ich neben ihr und mein Arm lag leicht um ihre Taille, einfach um ihr ein wenig Halt zu geben. Dabei hatte ich keinerlei Hintergedanken, ich wollte einfach für sie da sein. Sie sollte es einfach zu lassen, dass man sich um sie kümmerte. Hastig trat ich ein Stück von ihr weg und hob leicht die Hände.
"Es tut mir sehr leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten."
Für mich fühlte es sich an, als wäre es ihr unangenehm gewesen von mir einfach gehalten zu werden. Dies war so neu für mich, dass ich nicht wusste was ich davon halten sollte.
"Nein, dass habe ich von Geburt an. In eurer Welt sagt man zu mir, dass ich der Gott des Donners bin. Wobei das auch stimmt, kann ich nicht nur Blitze erzeugen. Auch Donner und Wind."
Leise lachte ich.
"Ich denke eher Hydra sollte aufpassen."
Das mag völlig unglaubwürdig in ihre Ohren klingen. Ich hatte schon bemerkt, dass sie nicht glaubte, dass ich von einer anderen Welt kam. Einer Welt die ihrer nicht ganz unähnlich war. Hatte sie das ganze damals hier nicht mitbekommen als Loki, mein Bruder, die Armee der Cree auf die Menschheit los gelassen hatte?
Ich öffnete die Tür und machte eine kleine Handbewegung, dass sie vorgehen konnte.
"Du kannst gern meinen Baderaum und meine Bettstatt benutzen. Solltest du es wünschen, so lasse ich eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken bringen."
Wenn sie nichts dagegen hatte, würde ich auch Wache halten während sie schlief.

@Savannah Hayden


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#54

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 10.05.2019 22:15
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

"Bin ich nicht. Er ist ein ausgebildeter Killer, ich nur ein entlaufenes Versuchskarnickel. Wenn sie mich finden... Wenn sie uns finden und es zum Kampf kommt, wäre es für sie ein weit herberer Verlust, ihn zu verlieren als mich. Ich bin war nicht die einzige, es gibt etliche Experimente. Etliche mit verschiedenen Fähigkeiten. Fürchterliche Mutationen, die ihre eigenen Träger umgebracht haben. Da waren Tag und Nacht diese schrecklichen Schreie, die vielen Toten..." Hart schluckend hielt sie inne. "Ich hatte nur Glück, das ist alles." Sie sah zu dem pulverisierten Sender hinüber und fügte leise hinzu. "Aber vielleicht ist es damit jetzt vorbei."
Sie zog die Nase hoch und fokussierte sich wieder auf Thor. "Wenn er bis morgen nicht zurück ist, werde ich ihn suchen, das bin ich ihm schuldig. Er hat mich gerettet, ohne ihn wäre ich nicht mehr am Leben." Wer sollte ihm denn bitte zu Hilfe kommen? Dieser ominöse Steve, von dem es weit und breit keine Spur gab? Sicher nicht, sonst wäre er längst hier. In der relativ kurzen Zeit, die sie mit Bucky hatte verbringen dürfen, hatte sie gerafft, dass er jemand war, der...Führung benötigte. Der viel zu unsicher war, viel zu weltfremd wirkte, um ewig lange alleine klarzukommen, ohne sich auf die eine oder andere Art verdächtig zu machen. Und dann gab's da auch noch das Versprechen dass sie ihm helfen würde, Steve zu finden... Und was sie versprach, hielt sie.
"Bist du nicht." erklärte sie, als er nun regelrecht vor ihr zurückwich. Er war gutaussehend, selbstbewusst... Wahrscheinlich war er es gewohnt, dass ihm die Frauen reihenweise zu Füssen lagen, wenn da mal eine bei war, die ein paar...Berührungsängste hatte, kannte er das wohl nicht.
Sie lächelte aufmunternd, um die Situation etwas zu entschärfen, bis er dann erklärte, wer er war. Thor, der Gott des Donners oder so ähnlich. Sie hatte nicht lang oder oft genug eine Schule besucht, um sich in dieser Thematik auszukennen, aber sie wusste trotzdem, wer das war. Filme und so. Hörensagen...
"Äh, sorry aber du musst schon einsehen dass das ziemlich...weit hergeholt klingt? Ich meine, du siehst genau so aus, wie man sich diesen Typen wohl vorstellen würde, aber... Was machst du hier? Götter treiben sich nicht einfach zwischen gewöhnlichen Menschen rum, wozu?" Was das anging, blieb sie skeptisch, auch wenn sie inzwischen zugeben musste, dass seine Fähigkeit nicht ohne war.
Sie konnte absolut nicht einschätzen, ob er dieser riesigen Institution alleine gefährlich werden könnte. Wohl eher nicht. Aber was wusste sie schon...
Vor einer Weile hatte es Gerüchte gegeben. Gerüchte, die selbst bis in den letzten Winkel der Bronx gedrungen waren. Über ein riesiges Loch am Himmel, durch das Aliens und Götter gekommen waren, um die Menschen zu vernichten... Sav hatte es als Unsinn abgetan, als das dumme Geschwätz irgendwelcher Junkies und Penner. Sie selbst, hatte davon nichts mitgekriegt, wahrscheinlich hatte sie betrunken in einer Ecke gelegen. Oder war sie zu der Zeit nicht noch mit Eric zusammen...? Schwer zu sagen, der Pisser konnte nur saufen und sie schlagen, bis sie ihm den Kiefer gebrochen und den Laufpass gegeben hatte. So oder so: Zu dem Zeitpunkt war sie noch beschäftigter gewesen als es jetzt der Fall war.
Thor öffnete die Tür und Sav ging vor, sich noch immer sichtlich Fehl am Platz fühlend. "Das ist nett, vielleicht später, danke." Dann wurde sie etwas rot, ehe sie die Tür zum Badezimmer ansteuerte. "Ich...werd dann mal."
Nun allein, atmete sie einige Male tief durch, stieg aus den Klamotten, die sie achtlos liegen liess, und sah sich um. Das Bad war viel grösser als das in Buckys winziger Bude und so ziemlich das luxuriöseste, das sie je gesehen hatte, sodass sie mit runtergeklappter Kinnlade dastand. "Wow..." hauchte sie und fühlte sich gleich noch ein bisschen deplatzierter. Es gab eine Dusche UND eine Wanne!! Da sie nicht mehr wusste, wann sie zuletzt ein Bad genommen hatte, steuerte sie die Wanne an und liess Wasser einlaufen, dann stieg sie wohlig seufzend hinein. Es war warm! Warmes Wasser! Ein Stück Seife gab es auch, mit dem sie sich gründlich Haut und Haar wusch, dann legte sie sich zurück und schloss die Augen. Nur ein paar Minuten ausruhen, sich vom Wasser einlullen lassen... Dass sie dabei einnickte und ihr Kopf langsam unter die Wasseroberfläche sank, bemerkte sie nicht.

@Thor Odinson


       

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#55

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 11.05.2019 11:55
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

(nicht wundern, ich will mal schauen ob mir das auch liegt so zu schreiben)

Die Worte Savannahs ließen Thor an das Gute in den Menschen zweifeln. Er hatte gewusst, dass sie grausam sein konnten. Aber so? Junge Menschen, besonders Frauen und womöglich auch Mädchen, foltern war etwas was der Gott des Donners nicht tolerieren wollte und konnte.
"Savannah, wir werden keinen von euch beiden verlieren. Das verspreche ich dir."
Was hatte sie alles durchstehen müssen während dieser Zeit? Das konnte er sich nicht ansatzweise vorstellen. So schien es daher nur logisch, dass sie kein Vertrauen zu anderen aufbauen konnte und sich zu Bucky hingezogen fühlte, denn auch er war ein Experiment. Im Grunde genommen auch Steve.
"Du musst nie wieder zurück. Und wenn sie kommen um dich und Bucky zu holen, dann werden Sif und ich für euch kämpfen. Ich habe geschworen die neun Welten zu beschützen und deren Bewohner."
Sicher würde es noch sehr lange dauern, bis sie die körperlichen Schäden verarbeitet hat. Wie es mit ihren seelischen aussieht, war dies ungewiss. Diese Folterungen würden Savannah ein Leben lang begleiten.
"Wir werden ihn zusammen suchen. Versprich mir, dass du nicht alleine los gehst."
Es klang fast wie ein Flehen. Keinesfalls wollte Thor sie alleine hinaus gehen lassen um Bucky zu suchen. Wer weiß wo diese Agenten von Hydra auf sie lauerten.
So war es in seinen jüngeren Jahren sprichwörtlich gewesen, dass Frauen ihm Reihenweise zu Füßen lagen. Und jene die er erwählt hatte, hatten ihr Glück kaum fassen können mit ihm, den Prinzen von Asgard, die Bettstatt teilen zu dürfen. Diese Zeiten lagen lange zurück. Mit den Jahren war auch er ein wenig ruhiger geworden und mit Jane hatte sich damals viel für den Hünen geändert. Er lernte, dass es nicht darauf ankam viele Frauen zu haben, sondern nur die Eine die man liebte. Doch die Erinnerungen an die dunkelhaarige Wissenschaftlerin tat ihm weh. Rasch verdrängte er die aufkommenden Gedanken.
"In unserer Welt gibt es keine Telefone oder Internet. Auch wenn wir in vielen Dingen fortschrittlicher sind als deine Welt, kann ich deine Zweifel meiner Person und meiner Welt gegenüber verstehen. Wir selber sehen uns nicht als Götter. Sind wir doch ebenso sterblich wie ihr. Sagen wir so, dass der Umstand meines Ungehorsames meines Vater Odin gegenüber hat mich einst vor einigen Jahren auf deine Welt gebracht. Es war meine Strafe, wie ich es auch am Anfang empfand. Doch ich lernte mich hier zurecht zu finden, fand Freunde. Und als mein Bruder Loki die Erde erobern wollte und halb New York dabei zerstörte, kam ich zurück, fand neue Freunde mit denen ich heute Seite an Seite kämpfe. Du hast Stormbreaker gesehen und das was ich kann. Das du Zweifel hast an dem was ich dir über mich erzähle kann ich verstehen Savannah."
Zurück in seinen Gemächern verschwand die junge Frau im Badezimmer. Trotz das sie nichts essen oder trinken wollte orderte er über F.R.I.D.A.Y. etwas Obst und Wasser. Wenig später betrat Aleena, eine ehemalige Zofe seiner Mutter, die Räume. Mit einem Nicken bedankte er sich und ihr Blick entging ihm nicht als sie hörte das Geräusche aus dem Baderaum kamen.
Thor ließ Savannah so viel Zeit wie sie benötigte. Er stand am großen Fenster und blickte hinab auf die Stadt, die zu seinen Füßen lag. So viele hohe Häuser, viele Fahrzeuge, Menschen. Reges Treiben herrschte auf den Straßen New Yorks. Für einige seines Volkes war es immer noch unheimlich, daher war es für ihn, den König der Asen, wichtig so schnell wie möglich einen anderen Ort zu finden an dem sich alle wohl fühlten. Er wusste, dass es schwierig sein würde.
Als sich die Stimme von F.R.I.D.A.Y. meldete, schrillten sofort seine Alarmglocken.
"Verzeiht wenn ich euch störe Thor. Meine Sensoren melden, dass sich Wasser auf dem Badezimmerboden befindet und das Wasser nicht abgedreht wurde."
Savannah, dachte er und stürmte in besagten Raum und sah was los war. Die junge Frau war komplett unter Wasser und regte sich nicht. Das Wasser schwappte über den Rand der Badewanne. Sofort drehte er das Wasser ab und hob Savannah aus dem Wasser. Erschrocken über die Leichtigkeit ihres Gewichtes legte er sie behutsam auf dem nassen Vorleger ab.
"Danke F.R.I.D.A.Y. . Lass Doctor Cho kommen, Aleena und Dirja."
Er war sich ihrer Nacktheit durchaus bewusst, achtete jedoch nicht darauf. Dies war nicht der Augenblick an dem er sich an einem nackten Frauenkörper erfreute. Jetzt hieß es handeln und das Wasser aus ihren Lungen zu bekommen. Vorsichtig legte er seine Hände auf ihren Brustkorb, wo er begann ihr Herz zu stimulieren. Nach einigen Herzdruckmassage begann er Savannah zu beatmen. Es war doch gar nicht so verkehrt gewesen mit Jane all diese medizinischen Sendungen im Fernsehen zu schauen. Nach dem er sich sicher war, dass Sav von alleine atmete griff er mit einer Hand nach einem der großen Badetücher und wickelte sie darin ein. Dabei entgingen ihm nicht ihre Verletzungen und blauen Flecke. Sie war so furchtbar dünn, dass er Angst hatte ihr weh zu tun.
"Mein König, ihr habt nach uns gerufen."
Zwei Frauen seines Volkes standen in der Tür und sahen völlig schockiert auf das Bild welches sich ihnen bot.
"Kümmert euch um ihre Kleidung und bringt neue Gewänder."
Mit einem Kopfnicken deutete er an wo die Sachen von Savannah lagen. Begeistert sahen beide Frauen nicht aus und bedachten Savannah mit einem missbilligenden Blick. Sie taten gut daran nichts zu sagen, denn Thor war ihr König.
"Sehr wohl eure Majestät."
Mit den Sachen verschwanden beide wieder und Cho betrat eilig das Badezimmer mit einer Tasche. Sofort erfasste sie die Situation und kniete sich neben Savannah. F.R.I.D.A.Y. hatte ihr schon erklärt was passiert war, so musste er es nicht.
"Hier kann sie nicht liegen bleiben. Ich nehme an, dass wir euer Bett benutzen können."
Ohne ein weiteres Wort hob er Savannah auf seine Arme, trug sie zu seiner Bettstatt wo er die junge Frau vorsichtig darauf ablegte.

@Savannah Hayden
//hoffe das war so in Ordnung, sonst schreibe ich es um


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#56

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 12.05.2019 11:37
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

//Es liegt dir defintiv! Sooo ein schöner Post! Da komm ich ja gar nich gegen an...

Wie sehr konnte sie seinen Versprechen glauben? Wie...mächtig war er? Bucky hatte erzählt dass es mehrere gab, die zu den 'Avengers' gehörten, aber jetzt war hier nur dieser blonde Riese und seine dunkelhaarige Kriegerfreundin. 'Nur'... Vielleicht genügte das auch. Und vielleicht wollte sie gar nicht dass noch mehr in die Sache involviert waren. Wobei... Es ging schon lange nicht mehr nur um sie, oder? Nein. Nach ihrer Flucht hatte sie kein einziges Mal an die anderen Experimente gedacht. An die, die sie in der Hölle zurückgelassen hatte. Sie war gewohnt, nur an sich selbst zu denken, nur so hatte sie bis jetzt überlebt. Doch dann hatte sie Bucky getroffen... Er war entkommen, wirklich entkommen, nicht nur zum Schein, wie sie. Ein liebenswerter Kerl, der von sich selbst eine viel zu schlechte Meinung hatte, und der nicht so wirklich wusste, wer er eigentlich war und wohin er gehörte. Und das alles nur Dank Hydra. Im Vergleich, hatte sie es gut getroffen... Es gab mehr wie ihn, mehr wie sie.... Sie dachte diesen Gedanken nicht zuende, sondern sah stattdessen zu Thor auf. Ein Verbündeter? Damit waren sie dann zu dritt, nein, viert, wenn man die schweigsame Kriegerin mitzählte. Vorausgesetzt, Bucky hatte sich nicht dafür entschieden, allein weiterzumachen. Unterzutauchen... Wahrscheinlich hockte er gerade grübelnd über seinem Karton und fragte sich, was Steve an seiner Stelle tun würde... "Ich mach's wieder gut, irgendwie." meinte sie leise und schenkte dem blonden ein kleines Lächeln. Hoffnung... Das war etwas kostbares und gleichzeitig etwas dummes, aber manchmal das einzige, das man hatte, um nicht einfach aufzugeben.
Dann sah sie ihn lange an. Es wäre ihr lieber, alleine zu gehen, es wäre unauffälliger. Andererseits hatte sie gesehen dass er sich ganz gut wehren konnte, wenn's sein musste. Sav seufzte ergeben. "Okay gut, zusammen! Aber nicht wieder so wie im Park, ja? Das war viel zu auffällig. Wenn man Tote oder Verletzte hinterlässt, kann man die nicht einfach liegen lassen. Man muss sich um sie kümmern oder sie beseitigen, am besten so, dass es keiner mitkriegt. In einer riesigen Stadt wie dieser, ist das schwierig, ich weiss. Daher sollte es am besten gar nicht erst dazu kommen." Sie hoffte, dass er das verstand. Ihm als angeblichen Gott konnten die Bullen vielleicht nichts, aber sie sässe schneller im Knast als sie 'Hydra' sagen könnte. Dank ihrer früheren Dealerei war sie dem Gesetz sowieso nicht unbekannt...
Ruhig hörte sie sich Thors Geschichte an. Sie glaubte ihm. Warum sollte er ihr irgendwelche Scheisse erzählen? Bucky vertraute diesem Mann offenbar, also tat sie dasselbe, so fantastisch sich das in ihren Ohren auch anhörte. "Es ist Scheisse, wenn man sein Zuhause verliert." bemerkte sie schliesslich leise und senkte den Blick gen Boden. Sie wusste, wie es war, wenn einem alles genommen wurde. Auch wenn es in ihrem Fall denkbar wenig war. Ein runtergekommenes Haus am Rand der Bronx, die eigene Identität? Vielleicht... Vielleicht hatte es aber auch genau so kommen sollen. Schicksal? An sowas hatte sie nie geglaubt. "In deiner Heimat warst du...ungehorsam...Was für ein Wort! Überhaupt drückt er sich so fein aus....Deshalb willst du es hier wiedergutmachen?" vermutete sie vorsichtig. Ob das klappte, blieb dahingestellt, aber das war nicht ihre Sache. Sie sah wieder zu ihm, lächelte schief. "Ich bin nicht gut in sowas, aber wenn du quatschen willst, hör ich dir zu und spar mir gutgemeinte Ratschläge. Versprochen."
Das anschliessende Bad sollte eigentlich dafür sorgen dass sie sich wieder halbwegs wie ein Mensch fühlte, aber ihrer Trotteligkeit sei Dank, soff sie beinahe ab.
Sie hörte die Computerstimme nicht, ansonsten hätte sie sich wohl gefragt, ob das Ding gespannt hatte. Lediglich ein kurzes Zittern durchfuhr sie als sie aus der Wanne gehoben und auf die kühlen Fliesen gelegt wurde. Dunkelheit umgab sie, aber es war angenehm... Zumindest würde sie es später so beschreiben.
Kurz schwappte ihr Bewusstsein an die Oberfläche, als sie einen Schwall Wasser von sich gab, dann versank sie wieder im Nichts.
Als sie aufwachte, lag sie auf ungewohnt weichen Laken, eingewickelt in ein grosses Handtuch... Das nächste, das sie realisierte war dass Thor auf der Bettkante sass und sie aus besorgten Augen betrachtete. Ihr war schwindlig und sie schloss die Augen wieder, nur um sie kurz darauf wieder zu öffnen. "Was ist passiert? Ich bin eingeschlafen, glaub ich..." Sie machte Anstalten, sich aufzusetzen. Das war sein Bett, oder? Sie hatte kein Recht, es ihm wegzunehmen.

@Thor Odinson


       
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#57

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 12.05.2019 16:00
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

//vielen Dank, deiner ist auch schön

Thor war kein Mann der leichtfertig Versprechen gab. Egal wem er sein Versprechen gab, dieser konnte sich darauf verlassen, dass der Ase sein Wort hielt. Sif und Thor waren schon eine Armee für sich allein, betrachtete man ihre Fähigkeiten. Dazu kamen die vielen Jahre der Erfahrung auf den unterschiedlichsten Schlachtfeldern dazu. Natürlich war es immer gut Gefährten im Kampf zu haben, die einen den Rücken freihielten.
Immer mehr verfluchte er die Machenschaften von Hydra. Nicht nur, dass sie Bucky, den besten Freund von Steve, in eine Marionette verwandelt hatten. Nein, auch diese junge Frau hatte unter ihnen schreckliches Leid erfahren. Er fragte sich wie viele es noch gab und ob man sie retten konnte. Wer weiß wo man sie gefangen hielt. Vermutlich irgendwo, wo man sie nicht entdeckte.
„Hey… Nein, dass brauchst du nicht. Wirklich nicht.“
Vorsichtig hob er ihr Kinn an und blickte in ihre wundervollen Augen. Savannah brauchte mir nichts zurückgeben. Es war seine Aufgabe die Bewohner dieser Welt zu beschützen.
Kurz zuckten seine Mundwinkel nach oben zu einem kleinen Lächeln.
„Abgemacht, wir gehen zusammen und ich werde unauffällig sein.“
So unauffällig wie es eben für ihn ging. Für ihn war nur wichtig, dass Savannah nicht alleine hinaus ging, um Bucky zu suchen. Er wollte sich nicht vorstellen was die von Hydra mit ihr anstellten, sollte sie in ihre Finger geraten.
„Ich gebe dir mein Wort, dass ich mich zurückhalten werde, sollte es zum Kampf kommen.“
Es sei denn sie steckten beide in solchen Schwierigkeiten, dass ihm nichts anderes übrigblieb als zu kämpfen.
„Meine Schwester Hela hat meine Heimat zerstört, mein Volk und mich aus Asgard vertrieben. Jene die nicht von ihr getötet wurden.“
Traurigkeit schwang in seiner Stimme mit, als er daran dachte. Er vermisste seine Heimat, trauerte um die Verlorenen. Er wurde das Gefühl nicht los, dass auch sie wusste wie es sich anfühlte sein zu Hause zu verlieren. Vielleicht würde sie ihm eines Tages ihre Geschichte erzählen, wenn sie ihm vertraute.
„Ich habe gegen den Willen meines Vaters gehandelt und fast einen weiteren Krieg mit den Eisriesen angezettelt. Er nahm mir meine Kraft, meinen Hammer und verbannte mich auf die Erde. Doch mein Bruder Loki schickte den Destroyer. Erst als ich mich meines Hammers wieder würdig erwies, erlangte ich meine Kraft zurück. Seitdem bin ich ein anderer, denke nicht nur an mich.“
Sicher war es für sie nicht selbstverständlich jemanden dies anzubieten.
„Ich danke dir und sicher komme ich eines Tages darauf zurück.“
Gern würde er ihr das gleiche anbieten, doch fand er es gerade nicht passend. Vielleicht ergab sich irgendwann die Gelegenheit.

Sorgenvoll sah er auf Savannah, die völlig blass in seinem Bett lag. Er saß auf der Bettkante und Cho kramte in ihrer großen Tasche.
„Es ist alles gut Savannah.“
Seine Stimme leise, fast ein Flüstern. Sanft hielt er ihre Hand und strich leicht mit dem Daumen darüber als würde er sie beruhigen wollen.
„Thor, ihr solltet den Raum verlassen. Ich möchte nach Savannah sehen.“
Thor rang mit sich, wollte er die junge Frau nicht alleine lassen, er fühlte sich für sie verantwortlich. Als er bemerkte das sie aufstehen wollte, drückte er sie sanft zurück.
„Bleib liegen Savannah. Doctor Cho kümmert sich um dich.“
Cho tauchte neben dem Bett auf mit einem Stethoskop in der Hand und schaute besorgt zu Savannah und dann zu Thor.
„Eure Majestät, bitte. Es wäre für die junge Erdenfrau sicher unangenehm, wenn die Heilerin sie untersucht und ihr seht dabei zu.“
Dirja trat neben ihn, auf den Armen ein Bündel Gewänder welches sie auf dem Bett ablegte. Man konnte deutlich in ihrer Stimme die Missbilligung hören, dass eine Erdenfrau wieder in seiner Bettstatt lag.
Normalerweise würde Thor sich nichts sagen lassen, doch Dirja hatte Recht. Nur widerwillig ließ er die Hand von Savannah los. Strich ihr noch einmal kurz über die Wange.
„Ich bin gleich vor der Tür.“
Mit diesen Worten verließ er den Raum und blieb davor stehen.

@Savannah Hayden


zuletzt bearbeitet 12.05.2019 19:43 | nach oben springen

#58

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 14.05.2019 19:19
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

Als er ihr Kinn anhob, erstarrte sie. Sie war es nach wie vor nicht gewohnt, auf diese Art berührt zu werden, das war etwas, das es in ihrem bisherigen, von Gewalt und Überlebenskampf geprägten Leben nicht gegeben hatte. Langsam hob sie den Blick und sah in sein Gesicht, blickte in ein paar strahlend blaue Augen und lächelte schliesslich verlegen, ehe sie ihre Hand hob und sie auf die seine legte, um sie sacht von ihrem Kinn fort zu schieben. "Bring mich nicht in Verlegenheit, ich neige dazu, in solchen Momenten noch mehr dummes Zeug zu brabbeln als ohnehin schon."
Dann nickte sie zufrieden. "Danke, uch wäre dir echt verbunden." Er fiel allein durch seine Statur schon mehr als genug auf, da musste er nicht noch seine Axt schwingen, das könnte mit Pech Leute auf den Plan rufen, die sie nicht auch noch gebrauchen konnte, wie etwa die Cops oder die Klapse...
"Ich kann mich wohl glücklich schätzen, keine Geschwister zu haben, hm? Ich meine, einen Scheiss Bruder und eine Scheiss Schwester... Mein Beileid. Wie kommt's dass du anders bist?" Die Erklärung folgte auf dem Fuss, offenbar war auch er mal ein Arschloch, hatte aber irgendwie die Kurve gekriegt. "Klingt nach einer Menge familiärer Probleme." warf sie ein. Ha! Und sie hatte sich darum gesorgt, die nächste Stromrechnung nicht zahlen zu können, während andere mal eben ganze Welten verloren. Das war... Da schienen ihr ihre eigenen Lasten plötzlich winzig klein.
"Und... Was habt ihr jetzt vor? Deine Freundin und du? Euch hier ein neues Leben aufbauen?" Wobei 'hier' wohl eher die Stadt, als den Tower bedeutete.

Als sie aufwachte, war er da, an ihrer Seite. Er und die Ärztin, die gerade ein Stethoskop aus ihrer Tasche zutage förderte. "Ich bin okay!" beeilte sie sich, zu versichern.
Erst jetzt fiel ihr auf, dass er ihre Hand hielt, fast wie bei einem verängstigten Kind. Wahrscheinlich war sie in seinen Augen auch genau das... "Ich bin okay." wiederholte sie, etwas leiser und wohl mehr zu sich selbst, ignorierte das beruhigende Gefühl, das seine Hand in ihr auslöste, und unternahm stattdessen den Versuch, sich aufzusetzen. Doch scheinbar hatte er was dagegen, denn er drückte sie mit sanfter Bestimmtheit zurück in die Kissen. Sie war zwar dickköpfig, aber körperlich leider viel zu schwach als dass sie sich hätte wehren können, also sank sie seufzend zurück und sah unbehaglich zu der anderen Frau. Eine weitere schob sich in ihr Blickfeld. "Ich muss nicht untersucht werden, echt nicht. Es geht schon." Eine Hand krallte sich um den Saum des Handtuchs, einerseits, um es am Rutschen zu hindern, andererseits um Schutz zu suchen. Dumm, aber sie war sichtlich verwirrt, vor allem über eine Sache... "Majestät?" Stutzend sah sie von der Frau zu Thor, und von ihm zur Ärztin.
Erst dann fiel ihr auf dass sie seine Hand ebenso umklammerte, wie den Saum des Handtuchs, und war fast froh als er sie ihr entzog. Das war... Scheisse, sie fühlte sich so gottverdammt verloren und hilflos. Und ausgeliefert.
Er verliess das Zimmer und Sav atmete tief durch. "Was ist eigentlich passiert? Ich war baden, und dann...? Ich bin nicht ernsthaft in der Wannde eingepennt, oder?" Peinlich! Und wie lange war das her? Wie lange war Bucky schon weg? Sie hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Das leicht kühle Stethoskop wurde auf ihre Brust gedrückt, dann setzte sie sich doch auf, damit die Ärztin auch die Lunge abhören konnte. "Die Atemwege scheinen frei, Sie hatten Glück dass Thor so schnell zur Stelle war. Dennoch sollten Sie noch ein wenig liegen bleiben und schon gar nicht nach draussen gehen." Die Ärztin lächelte ermunternd und Sav's Blick fiel auf ein paar mittelalterlich aussehende Klamotten, die zusammengefaltet dalagen. "Soll ich das etwa anziehen...?"

@Thor Odinson


       
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#59

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 18.05.2019 18:39
von Thor Odinson • 1.182 Beiträge

Savannah erstarrte, was er für den Moment nicht Begriff warum dies so war. Erst als ihre warme Hand auf der seinen lag und diese sanft wegschob begriff er allmählich.
„In meinen Augen brabbelst du kein dummes Zeug.“
Warum dachte sie nur immer so schlecht von sich? Er hatte ihr das Versprechen gegeben gemeinsam mit ihr später nach Bucky zu suchen und sich so gut es eben ging bedeckt zu halten.
„Loki war nicht immer so. Als wir Kinder waren, haben wir eben das getan was Brüder so machen. Meine Schwester habe ich erst viel später kennen gelernt, als sie Loki und mich töten wollte.“
Thor war sich nicht sicher ob Savannah die Komplexibilität seiner Familie begriff. Oder generell die Lebensweise der Asen.
„Ich steh trotz allem was mein Bruder angestellt hat hinter ihm. Er ist der einzige, der mir von meiner Familie geblieben ist.“
War das nicht traurig? Meine Mutter von einem Dunkelelfen getötet und mein Vater ist vor einiger Zeit meiner Mutter freiwillig gefolgt.
Dem konnte er nur nickend beipflichten. Nun lag es an ihm diese ganzen Probleme zu lösen und Asgard von Hela zu befreien ohne Ragnarok auszulösen und Asgard auszulöschen.
„So lange ich mein Volk nicht wieder nach Asgard zurückführen kann, werden wir hierblieben. Wobei die Wohnsituation im Tower nicht auf Dauer sein soll.“
Aus diesem Grund hatte er Tony auch beauftragt nach einer passenden Gegend für sein Volk zu finden.

Das ihre Hand sich um die seine klammerte bekam er nicht wirklich mit. Dirja ihr Blick lag bittend auf ihm, da er sich unschlüssig war ob er gehen oder doch lieber blieben sollte. Das Argument, dass Savannah sich womöglich unwohl fühlen könnte sollte er hier bleiben ließ ihn schließlich aufstehen.
Kurz bevor Thor die Tür hinter sich schloss, sah er noch einmal auf die junge Frau, die in seinem Bett lag und doch verängstigt aussah.
Unruhig ging er auf und ab. Seine Sorge galt Savannah. Hatte sie sich selbst das Leben nehmen wollen? Bei all dem Mist, den sie durchgemacht hatte, hätte er es verstehen können. Aber es war sicher nicht der richtige Weg.
Was dauerte da so lange? Sein Blick bohrte sich in die Tür und er war nahe dran diese einzuschlagen. Was war es nur, dass er Savannah gegenüber so beschützend war? Er verstand sein Verhalten selber nicht.
War er doch vielleicht zu weit gegangen? Eindeutig fühlte sie sich nicht so wohl in seiner Gegenwart. Oder gar seine Berührungen duldete.
Dirja kam wieder heraus und nickte ihm zu.
„Eure Majestät, ihr könnt zu ihr. Ich würde ihr jedoch menschliche Gewänder geben. Wenn ihr es möchtet, werde ich welche holen gehen.“
„Wenn du es für richtig hältst.“
Mit einem kurzen nicken verschwand sie wieder und er trat durch die geöffnete Tür in seinen Schlafraum. Unschlüssig blieb er an der Tür stehen, doch sein Blick lag auf ihr.
„Geht es dir gut?“

@Savannah Hayden


zuletzt bearbeitet 18.05.2019 18:39 | nach oben springen

#60

RE: Räume Thor

in STARK - Tower 19.05.2019 12:27
von Savannah Hayden • 3.109 Beiträge

"Klingt ja nach einer netten Familienzusammenführung." kommentierte sie trocken, fragte aber nicht weiter nach, da sie das nichts anging. Im Grunde war er doch ein fremder, sie hatte sich zweimal kurz gesehen, das war's. Verständlich, dass er ihr nicht gleich seine Lebensgeschichte, die sie im Übrigen eh nur verwirrt hätte, auftischen wollte. Was wusste sie schon? Sie hatte die Bronx nie verlassen, bis Hydra sie holte. Niemand war so weltfremd, wie sie. Sie verstand nichtmal die Lebensweise anderer Menschen, wiie sollte sie sich da in jemanden hineinversetzen können, der aus einer ganz anderen Welt stammte.
Sie musste an ihre Mutter denken, die früh gestorben war. Sav hatte sonst niemanden gehabt. "Wo ist er? Also, dein Bro. Bruder." Sie hatte schon gemerkt, dass er mit ihrem Slang nicht immer viel anfangen konnte, da bemühte sie sich wenigstens ein bisschen um korrektes Englisch, auch wenn ihr das schwer fiel.
Nickend sah sie um sich und zog fröstelnd die Schultern hoch. "Versteh ich. Wohl fühlen kann man sich hier nicht." Ging ihr genau so. alles war viel zu steril und zu modern, man roch förmlich die Kohle, die in jedem einzelnen Detail des Bunkers, äh Turm steckte. Eklig! Sav verabscheute Leute, die Geld hatten, das war einfach nicht ihre Welt. So gar nicht. Und schon überhaupt nicht, wenn sie es noch raushängen liessen... Trotzdem war sie ganz froh darüber, hier unterkriechen zu können... Und wenn es nur für ein paar Stunden war, länger hatte sie nicht vor, zu bleiben! Das war ihr Kampf, da wollte sie niemanden mit reinziehen. Ausser Bucky vielleicht, der da irgendwie zugehörte... Und von dem sie nicht glauben wollte, dass er sich einfach feige verpisst hatte, auch wenn alles darauf hinwies. Sollte sie ihn überhaupt suchen...? Wollte er überhaut gefunden werden, falls er das Weite gesucht hatte? Gute Frage... Fragen, die ihr Thor wohl auch nicht beantworten konnte, weswegen sie sie für sich behielt.

Nun lag sie allein in dem riesigen Bett und starrte an die Decke, während um sie herum die zwei Frauen wuselten. Eine davon war die Ärztin, die sie schon kannte und die darauf bestand, sie zu untersuchen, was Sav einfach über sich ergehen liess. Draussen hörte man die schnell auf und ab gehenden Schritte Thor's. Warum war er nervös? Irgendwie übertrug sich das auf sie, sodass der Impuls, abzuhauen, zunahm aber noch kämpfte sie dagegen an. Sie durfte nicht allen misstrauen, war nun an einem Punkt angelangt, wo sie merkte dass es so nicht weiterging.
Schliesslich öffnete sich die Tür wieder und ein unschlüssig scheinender Thor tauchte darin auf. Sie schenkte ihm ein breites Lächeln, weil es fast etwas süsses an sich hatte, wie er dastand. Wie ein Schuljunge, der was ausgefressen hatte. "Alles gut, ich hab's überlebt." Womit sich endlich aufsetzte und ihn zu sich winkte. "Hast du Angst, darin zu versagen, auf mich...aufzupassen?" Das auszusprechen war seltsam. Auf sie hatte nie jemand 'aufgepasst'.

@Thor Odinson


       
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