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08.11.2018 Gotham City & New York
the daily news
Fake News Breaking NOW
Es begann an einem ganz normalen Tag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich wie jeden Morgen die Brötchen in den Ofen schob und den Fernseher anmachte um die täglichen Nachrichten zu sehen. Ohne zu wissen, was mit mir geschah jagte gefühlt ein Tornado durch meine Wohnung. Blätter flogen durch die Gegend und bevor ich irgendetwas realisieren konnte stand ein Mann vor mir. Nicht etwa ein normal gekleideter, nein, ein stechend rotes Kostüm mit einem Blitz auf der Brust schien seinem Körper angegossen zu sein. Kurz davor in Ohnmacht zu fallen, starrte ich den Fremden einfach nur an. Jener tat das selbe, bis er irgendwann das Wort ergriff, sich als Barry Allen vorstellte und fragte in welchem Universum er gerade gelandet sei. Hätte ich sein Auftauchen nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich ihn für einen Spinner erklären, doch seine Taten und Worte überzeugten mich vom Gegenteil. Er erklärte, dass ich mit in ein Universum kommen sollte, um die Geschehnisse dort nieder zu schreiben. Natürlich war ich kritisch, woher er wusste, dass ich Autor und Journalist war, doch nachdem er mir von Paralleluniversen erzählte hatte, schien dies das kleinste Fragezeichen in meinem Kopf zu sein. Fasziniert von seinen Erzählungen nahm ich wie gebannt seine Bitte an und bevor ich noch ein Wort sagen konnte, befand ich mich nicht mehr in meinem Zuhause, nein, es war eine gänzlich andere Welt, das wusste ich schon ohne viel davon gesehen zu haben. Der Mann in Rot führte mich zu einem Turm, auf dem ein gigantisches A die Nacht erhellte. Willkommen im Avengers Tower hatte er nur gesagt und meine Faszination wuchs stetig weiter. Mir wurden kurze Zeit darauf einige Gestalten vorgestellt, die in meinem Universum nur in Comicbüchern existierten. Doch sie erklärten mir, dass ich eine Aufgabe hatte; Aus unbekannten Gründen waren zwei Universen kollidiert und hatten ein neues Universum erschaffen, ein Mix aus beiden. Geschichten, die aus meiner Welt zu stammen schienen, waren hier anders abgelaufen; Weltkriege, Kulturen und Organisationen, die ich wiedererkannte, jedoch anders verlaufen waren, genau genommen waren sie sogar in den jeweiligen Universen unterschiedlich. Erst die Gegenwart fügte die beiden zusammen. Doch die Gedächtnisse der Leute ihres alten Zeitstrangs blieben erhalten.
WEATHER

GOTHAM CITY: bewölkt, 13 Grad NEW YORK CITY: nebelig, 12 Grad
#1

Saal

in American Museum of Natural History 24.06.2018 13:23
von Elenya Holmes • 168 Beiträge

***



I see them, like stars in the sky, like the light in your eyes, I see the time, the realities...did you see them... id I see them
...or...
does it happen yet...again?




I see them...
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#2

RE: Saal

in American Museum of Natural History 24.06.2018 15:38
von Loki Laufeyson (gelöscht)
avatar

Mit langsamen, bedachten Schritten ging er am Rande des Saals entlang. Seine Augen schweiften dabei immer wieder, über die anwesenden Sterblichen.
Wie sie alle lachend und mit einander scherzten und sich im Grunde doch sicherlich wünschten, dem jeweils anderen, ein Messer in den Rücken zu rammen. Es war nicht die erste Veranstaltung dieser Art, die er auf Midgard besuchte, allerdings würde es erst die zweite sein, bei der er nicht beabsichtige,sie in irgendeiner Artn und Weise zu stören oder sabotieren. Auch hatte er nicht vor, einem der Anwesenden, ein Augenzu nehmen.
Den Eingang des Saals im Blick behalten, blieb der Gott des Schabernacks stehen, es hatte ihn gewundert, dass diese Menschen, die immer noch recht angespannt darauf reagierten, dass er einst ein Tor zu einer anderen Welt...Dimensionen übere ihr so geschätzte Stadt geöffnet hatte, ihn nicht, in ihrer Mitte erkannten.

Mit einem knappen nicke, griff er nach einem Glas Sekt, als ein junger Mann,der unverkennbar ein Keller war, an ihm heran getreten war und auf einem Tablett, mehrer mit der klären blubberten Flüssigkeit, gefüllten hohen Gläser balancierte.
Um eins, kam er nicht herum, den Bewohnern Midgard zu zu sprechen...sie verheilten sich kultivierter als manch anderes Volk der neun Welten, wenn es darum ging, Vorteile für sich zu gewinnen. So war es auch mit dieser Veranstaltung, zu der er sich Zutritt verschaffen hatte.
Eine Auktion, eine Gala ein zusammen Treffen von einflussreichen und angesehenen Menschen, die ihr Ansehen damit steigern wollten, Seltene Kunstobjekte zu gewinnen und dabei ihr Geld, für einen doch so angepriesenen wohltuenden Zweck zu spenden. Was die Wenigsten von Ihnen wussten war allerdings, das einige der Kunstwerke, die hier versteigert wurden, Artefakte mit ungewöhnlicher Macht waren.
Macht, die er gut gebrauchen könnte, besonderes nach dem die verschiedenen Welten und Dimension auf einande geprallt und so eine ganz neue Dimension geschaffen hatte, dabei waren nun Thor, Odin und die Rächer das kleinste Übel, auf das er acht geben musste.
Da war etwa, extra Macht und Stärke, sicherlich nicht schädlich.

Wieder ließ er seinen Blick über die Anwesenden schweifen und ein kurzes Lächeln, bildete sich auf seinen Lippen, als sein Blick dabei auf eine Dunklehaarige Frau traf, die gerade den Saal betreten hatte. Miss, Diana Prince.
Eine äußerst interessant Frau wie er befand, nicht nur, weil es ihn gewundert hatte, dass eine Frau wie sie, unter den Stebrlich wandelte.
Sein Mitlerweile leere Sektglas, stellt er einfach auf ein der Tabletten ab, die die Kellner hier trugen, dass die junge Frau dabei in schwanken kam, interessierte ihn nicht sonderlich.

Miss Prince.“ Sprach er sie an, nach dem er mit einem Charmanten Lächeln auf sie zu geschritten war. Bei ihrem ersten Treffen, war er im Museum bei ihr aufgetaucht und hatte sein, Interesse an einem Artefakt bekundet, an dem sie gerade arbeitete. Bei diesem Gegenstand hatte sich, nach seinem Wissen um keinen einfachen Kunstgegenstand gehandelt. Zu seinem Missmuten, hatte sie ihm den Gegenstand nicht überlassen, doch wenn er sich jetzt darüber nachdachte, war es kein großer Verlust, den die Erkenntnis die er darauf gewonnen hatte, war um einiges reicher.
Den. Miss Prince, war damals in der Lage gewesen, der Magie zu wiederstehen, mit der er sie belegen wollte.

Eine Freude sie wieder zu sehen.“ sprach er immer noch mit einem Lächeln und ergriff kurz nach ihrer Hand.
Mit etwas, höflichen Interesse, kam man in dieser Welt, doch weiter, und das Spiel zu Hofe, war im dank seiner Erziehung und Herkunft nur als zu gut bekannt.

@Diana Prince
Ich hoffe, es ist ok...und sie werden besser


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#3

RE: Saal

in American Museum of Natural History 16.07.2018 21:38
von Sinthoras • 9 Beiträge

Einstieg

Es kam ihm mittlerweile einer Ewigkeit gleich vor, dass er auf diesem Planeten gestrandet war. Denn nichts anderes war ihm nach der Niederlage Malekiths widerfahren. Feige hatte er sich versteckt, war weg gelaufen statt bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Auch wenn es ihm letzten Endes das Leben gerettet hatte, nagte es ungemein an seinem Ego und seinem Stolz. Er war nicht irgendein Krieger, er war ein Kommandant und er hatte schmählich seine eigenen Leute im Stich gelassen. Sie waren gestorben und er lebte. Ihr Opfer war nicht umsonst gewesen und sollte es auch zukünftig nicht sein.

Damit dies so blieb, musste er mehr über die Welt, in der er gestrandet war, in Erfahrung bringen. Die Menschen oder wie auch immer sich die Bewohner nannten, stellten ihn noch immer vor zahllose Rätsel. Wann immer er glaubte sie verstanden zu haben, zeigten sie neue Seiten und Verhaltensweisen, die ihn nicht nur vor neuerliche Rätsel stellten, sondern ihn auch in seiner Geduld prüften. Nur all zu oft empfand er den Impuls eine Konfrontation auf die einfache Weise zu beenden indem er seinen Gegenüber einfach tötete, doch wann immer die Wut in ihm zu groß wurde, ermahnte er sich selbst möglichst ungesehen und unauffällig zu bleiben. Wäre diese Stimme nicht in ihm, die ihn immer wieder erinnerte worum es eigentlich ging.

Schon um sich selbst abzulenken, hatte er sich entschieden diese Gala in diesem Museum, was auch immer das war, zu besuchen. Ihm waren derlei festliche Anlässe nicht fremd, sie waren einst Teil seines Lebens, eines anderen, vergangenen Lebens gewesen. War er in Svartalheim noch ein Prinz gewesen, war er hier ein Niemand, ein Schatten und dieser Umstand nagte sehr an ihm. War er es bisher immer gewohnt im Mittelpunkt zu stehen, musste er nun zusehen ungesehen zu bleiben, schon um seinen Feinden nicht aufzufallen. Allen voran den Asen, die wie er mitbekommen hatte ebenso wie er auf dieser Welt gestrandet waren. Bei diesem Gedanken empfand er eine gewisse Genugtuung, wenngleich er es gerne gewesen wäre, der sie aus ihrer Heimat vertrieben hatte...

Das lange blonde Haar zu einem kunstvoll gebundenen Zopf nach hinten gebunden, wohl darauf bedacht die Spitzen seiner Ohren verborgen zu halten und in einen dieser schmucklosen Anzüge, die die Männer unter den Menschen trugen, gekleidet, bahnte sich Sinthoras seit seiner Ankunft in dem großen Saal seinen Weg durch die Menge der anwesenden Gäste. Dabei nutzte er geschickt deren Unaufmerksamkeit aus um ihnen geschickt in ihre Taschen zu greifen, den ein oder anderen Wertgegenstand oder gar eine ganze Geldbörse zu erleichtern. Nichts Besonderes, war es für ihn doch ein Leichtes sich nahezu lautlos zu bewegen und mit den Schatten zu verschmelzen. Anders als der dunkelhaarige Mann, der ihm sofort als er ihn sah, ins Auge stach und der in ihm alte, sehr schmerzliche Erinnerungen wach rief. "Loki...", murmelte er und es war mehr schon ein Knurren, welches seine Lippen verließ.

@Loki Laufeyson

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#4

RE: Saal

in American Museum of Natural History 12.08.2018 22:45
von Rhys Catan • 43 Beiträge

Der Anfang vom Ende der Geschichte des Rennens der Freude zum Tanz der Kälte ~


Er rannte. Warum er das tat, war nicht ganz klar, denn sobald man ihm Platz gemacht hatte und einen Blick auf das erhaschen wollte, was ihn anscheinend verfolgte, denn wieso sollte er sonst immer mal wieder einen Blick nach hinten werfen, war absolut nichts zu sehen. Und warum lachte dieser eigentümliche Mann denn bitteschön so laut? Nicht nur, wie er seinen Fersen Tee gab, denn von Geld konnte keine Rede sein, auch sein Aufzug war mehr als eigenartig, denn er trug einen langen Mantel, der hinter ihm her flog wie eine Message, wobei diese wohl seinen eigenen Ärger nicht darstellen sollte, denn er lachte. Er lachte, trotz dass ihn nach wie vor angeblich etwas verfolgte und er viel zu warm angezogen war, obwohl die Sonne ihre Löcher in die Gemüter der Passanten auf den Gehweg brannte.
Sein Gemüt schien weiterhin eins zu sein. Erheitert. Doch warum erheiterte es ihn, in diesem Tempo über die Straßen zu flitzen, wofür ihn ein jeder Marathonläufer beneidet hätte?

Es war nicht so, als würde man es nie in Erfahrung bringen können, denn wenn man ihn fragte, so würde er es einem ganz gewiss erzählen, doch dann müsste man seinen Worten auch Glauben schenken und das war bei Weitem nicht so leicht, wenn man nicht das zu Gesicht bekam, was seine Augen wahrnehmen konnten. Wer würde es auch so annehmen, dass diesen Mann gerade eine Horde Streifenhörnchen, worunter sich gewiss auch ein paar Eichhörnchen und vielleicht auch die ein oder andere Eidechse befanden, verfolgte. Diese Horde wurde von einem verhältnismäßig kleinen Streifenhörnchen angeführt, welches er immer mal wieder zwischendurch mit dem Namen ‘Freddie’ bedachte, was schon an sich eine Straftat darstellen konnte, denn es verhielt sich damit fast genauso wie mit den Deutschen, die ihren Hund ‘Waldi’ nennen mussten. Ein wahrlich trauriges Schicksal und vielleicht auch der Grund, warum man diesen Mann, der eine Fliegermütze auf dem Schopf brauner Haare trug, nachstellte.

Er empfand es allerdings nicht so, denn er hatte seit langem wohl schon nicht mehr so viel Spaß gehabt, wie in diesem Moment gerade das Glück durch seine Adern floss und sich in seinem Lachen wieder fand. Vermutlich war es für ihn wie ein Spiel, weshalb er sich auch liebend gerne durch den Stadtteil hetzen ließ, wobei es schon ein Wunder war, dass er bisher niemanden angerempelt hatte, so als geschehe es von Zauberhand, dass er um die Menschen herumtänzeln konnte, die manchmal doch mehr als verdattert stehen blieben, als er wie eine überglückliche Dampfwalze auf sie zukam. Dazu musste man natürlich erwähnen, dass kein Dampf aus seinen Ohren austrat und er auch keiner Walze gleich kam, denn er war doch schon von schlanker gar schlaksiger Gestalt, was nur darüber hinweg täuschte, dass sein Körper doch dazu fähig sein konnte, Lasten zu tragen und sogar auszuteilen, aber Letzteres lag ihm so fern, wie irgendein schlechtes Wort aus dem Mund zu verlieren, was natürlich nie vorkam, denn nur freundliche, herzliche Worte ließen sich mit seinen Stimmbändern formen, egal wie oft seine Ohren schon anderes gehört hatten. Das Sprachbild anderer Menschen und Länder nahm er nie an, denn auch wenn er sein Gesicht anzupassen pflegte, damit man ihn nicht als das Alien erkannte, was er nun einmal war, wobei er dabei nur den Worten seiner Eltern Folge leistete, lag es nicht in seinem Können, dasselbe auch mit seinen Umgangsformen zu machen.

Er konnte sich nicht anders benehmen, als er es tat, weswegen er auch weiter rannte und erst stehen blieb, als er sich gewahr wurde, dass er inmitten der Eingangshalle eines Museums stand. Dass er dabei mit seinen merkwürdigen Kleidungsstil, der zu der leicht karierten Hose, den Hosenträgern und der Fliege, die er allerdings nicht wie üblich um den Hals trug, sondern die als Anstecker an seinem Mantel gepinnt war, eben jenes runde Brillengestell beinhaltete, welches seine Nase zierte. Außerdem war natürlich das Personal, welches für die Gala abgestellt war, ihm ebenfalls auf den Fersen, doch im Gegensatz zu seinen wurden diese nicht mit Tee betrieben, sodass sie ihn schon bereits aus den Augen verloren, was aber nur daran lag, dass er sich seiner Fähigkeit bedient und seiner stofftechnischen Erscheinung ein Upgrade verpasst hatte. Zwar war sein Gesicht noch dasselbe, doch nun trat er ebenfalls im schwarzen Anzug und dieses Mal sogar richtig gesetzter Fliege unter die Leute, die sich zwar nahe der Exponate aufhielten, aber doch eher über den nächsten Tratsch sprachen und sich die kleinen Häppchen und den Champagner zu Gemüte führten.

All das weckte aber nicht das Interesse des eigentümlichen Mannes, denn er entdeckte zwei Personen, die genauso wenig wie er hierher gehörten, wobei die eine sich anscheinend gerade dazu entschied, weiter zu ziehen und an der das Knurren der anderen weißhaarigen Gestalt verloren ging.
Er fühlte sich komisch, denn es zog sich alles in ihm zusammen, doch seine Beine wollten nicht von seinem Standort weichen, waren sie doch mittlerweile der Festigkeit von Wackelpudding gleich.

@Sinthoras


zuletzt bearbeitet 12.08.2018 23:03 | nach oben springen

#5

RE: Saal

in American Museum of Natural History 14.08.2018 16:02
von Sinthoras • 9 Beiträge

Kunst. Sie hatte seit jeher eine große Rolle in seinem Leben gespielt. Zumindest wenn es um die seines eigenen Volkes ging. Das, was die Menschen als solche bezeichneten, war in Sinthoras' Augen eine Beleidigung all seiner Sinne. Selbst die ach so verhassten Asen hatten mehr Kunstfertigkeit und Geschick bei ihren Werken bewiesen als es den Menschen auch nur bei einem ihrer so hoch geschätzten Meisterwerke gelungen war. In den Augen des Dunkelelfen war es nichts weiter als der bloße Versuch eines Kindes mit einem Pinsel Farbe auf die Leinwand zu bringen. Aber auch mit den Skulpturen verhielt es sich nicht viel anders. Einzig einige wenige Gebäude, welche als herausragend gepriesen wurden, kamen zumindest ansatzweise in Betracht vielleicht als zweiten Wohnsitz oder Schuppen dienlich zu sein. Allerdings waren die Wertvorstellungen derer, die sie besaßen über alle Maßen übertrieben ...

Aber er war nicht der Kunst wegen hier oder weil er an den anderen Teilen der Ausstellung interessiert war. Auch war es nicht das sorgsam ausgewählte Buffet oder der überteuerte Champagner, der ihn lockte. Vielmehr waren es die Gäste und deren Besitztümer, welche sie in ihrer schier maßlosen Arroganz offen für jeden ersichtlich nach außen hin trugen. Man musste nur zugreifen und schon waren alle Geldsorgen vergessen. Zumindest entsprach dies der Theorie, praktisch erwies es sich um einiges schwieriger den ein oder anderen Ring vom Finger einer Frau zu ziehen, die sich in der Absurdität ihres Äußeren durchaus mit den Gemälden, die an den Wänden hingen, messen konnte. Was ihm wiederum einen Grund mehr lieferte die Menschen zu verabscheuen und es ihn all seine Willenskraft nicht wild um sich zu schlagen um sich und diese Welt von diesem Fluch zu befreien. Allerdings war er klug genug zu erkennen, dass er allein nicht viel ausrichten konnte und es klüger war weiterhin ungesehen in den Schatten zu verbleiben. Anders als diese mickrigen Kreaturen hatte er eine Ewigkeit, wenn nicht noch mehr, an Zeit zur Verfügung.

Es war doch ein ganz bestimmter Gast, der seine Aufmerksamkeit erregte und den Dunkelhaarigen vergessen ließ, der sich ohne jeden Laut in Luft aufgelöst und unbemerkt aus dem Sichtfeld des Prinzen verschwunden war. Was er nun jedoch sah, war wesentlich interessanter und ohne weiter zu zögern, hielt er auf den zur Salzsäule erstarrten Mann zu. All seine Sinne fokussierten sich einzig und allein auf ihn, er konnte förmlich riechen, dass er nicht der war, für den er sich ausgab und glaubte es grünlich unter der Haut in seinem Gesicht schillern zu sehen. Triumphierend schnalzte Sinthoras mit der Zunge und blieb direkt vor dem Fremden stehen. "Wahrlich ein seltener Gast an einem Ort wie diesen. Mir scheint als wenn diese Gala gerade anfängt interessant zu werden oder was meinst du, Skull?", ergriff er das Wort und seine Stimme war gleichermaßen sanft wie schneidend, der Blick seiner hellen Augen hielt den seines Gegenübers gefangen.

@Rhys Catan

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#6

RE: Saal

in American Museum of Natural History 30.08.2018 14:04
von Rhys Catan • 43 Beiträge

Eine merkwürdige triste Düsternis lag über das Land, lag über diesen staubigen Boden, der mit rötlichem Kleinst-Geröll übersät ist, als haben überall imposante Gebäude gestanden, die nicht mehr existierten. Die Sonne, die am Tage doch scheinen musste, schien ihre Strahlen wie durch milchiges Glas auf diese karge Wüste zu verlieren. Dunkle Ränder zeichneten sich überall ab. Schattengleich. Voller Traurigkeit. Voller Verlust. Ein Reich, das fiel. Ein Reich, was der Helligkeit hatte Platz machen müssen. Eine Zerstörung, die nur noch eines hinterlassen hatte. Ein Geflecht aus Wut, Hass, Rache, Zwietracht und dem Wunsch, alles zurück in diese Dunkelheit zu befördern, wieder zu herrschen. Einst geschlagen, mehrmals geschlagen und doch existent und darauf wartend, sich wieder zu erheben. Eine Bereitschaft, Schmerz und den Tod in Kauf zu nehmen, ein Opfer zu bringen, um das Ziel zu erreichen.

Es waren ferne vergangene Bilder, die an ihm vorbeirauschten. Es war jenes Bild, was in den kalten hellen Augen aufblitzte, was ihm die Emotionen des Mannes eintrichterte, als diese ihn ebenso bemerkte und einem Panther gleich auf ihn zukommen ließ. Ein weißer Panther, der seine Chance witterte, seine Zähne in niederes Fleisch zu schlagen. Doch der Mann, der eben noch vor den Nagern hergerannt war, gehörte durchaus nicht zu einer niederen Rasse, obgleich die Skrulls eine andere Meinung vertreten würden, so viel menschliche Schwäche, wie in ihm steckte, so viel menschliches Blut, das durch seine Adern floss. In ihm steckte trotzdem mehr grünes echsenhaftes Alien, als man seinem äußeren Erscheinungsbild entnehmen könnte, denn vor dem hell anmutenden Wesen, obwohl doch so viel Dunkelheit in ihm steckte, stand nun ein Mann mit dunklem wirren Haar, was heute aber mal ausnahmsweise in eine Richtung gekämmt war, einer breiten auffälligen Nase, die im Kontrast zu seinen dünnen Augenbrauen und den dünnen Lippen stand, Augen, die aufmerksam und doch fern der realität blickten und einem länglichen Gesicht. Er sah gewöhnlich aus, nicht gerade ein Adonis, doch auf seine Weise speziell.

Er war speziell, denn auch wenn der Dunkelelf, wie seine politisch korrekte Bezeichnung lautete, eine unbändige Gefahr bedeutete, blieb er stehen und sah sich ihm entgegen. Er blieb an seinem Fleck und nahm sogar die gesprochenen Worte wahr, hörte diese Erhabenheit, hörte aber auch diesen Frust, hörte, dass das Spiel begonnen hatte.
Er selber liebte Spiele, doch dieses Spiel war keines, was er spielen würde. Dieses Spiel hieß Gewalt, dieses Spiel hieß Schmerz, dieses Spiel hieß ihn nicht willkommen.
Und doch blieb er an Ort und Stelle und machte etwas typisch Untypisches, was seiner Persönlichkeit entsprach, was man hätte aber nicht tun sollen.

Er streckte seine Arme zu beiden Seiten aus, riss den Mund weit auf, als würde er ein Brötchen darin verstauen wollen, und hieß stattdessen ihn willkommen.
“WILLKOMMEN DER HERR!”
Er neigte sein Haupt, machte gar einen damenhaften Knicks und nahm den Fremden einfach in den Arm. Was er allerdings dabei tat, war etwas sehr Ungewöhnliches, denn er brachte sein Chi in Bewegung und ließ seine ganz tief verborgene innere Ruhe zu dem Dunkelelfen sprechen. Er übertrug ihm seine Ruhe, seinen letzten Rest Ruhe, der immer hinter seiner Hektik versteckt gehalten wurde, der selten gar niemals nach außen hin zu sehen war.


@Sinthoras


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#7

RE: Saal

in American Museum of Natural History 07.09.2018 14:23
von Sinthoras • 9 Beiträge

Etwas drang in seinen Geist ein. Einem Parasiten gleich fraß es sich in seine Gedanken, nahm Erinnerungen in sich auf und suchte gierig nach mehr Bildern. Sinthoras konnte diese fremde Präsenz spüren, glaubte sie greifen zu können und als ob diese die Gefahr witterte entdeckt zu werden, verschwand sie so rasch wie sie gekommen war. Ruckartig fuhr sein Kopf suchend von einer Seite zur anderen. All seine Sinne waren auf diesen Unbekannten, der ihm so fremd nicht war, fokussiert. Er glaubte ihn zu riechen, ihn zu schmecken und sah ihn schließlich inmitten all der anderen Menschen. Es war jene Aura, jene Präsenz, die ihn wie eine zweite Haut umgab, die dem Prinzen den Weg zu ihm hin wies. Der Blick seiner hellen kalten, emotionslosen Augen war auf den Mann gerichtet, der ebenso wie er selbst aus der Menge heraus stach und das nicht zuletzt deswegen, weil er kein Mensch war. Zumindest nicht so wie es all die anderen waren. Vielmehr war es die Art sich zu kleiden. Eigentlich fiel er in seiner gesamten äußerlichen Erscheinung mindestens ebenso sehr auf wie er es selbst durch seine spitzen Ohren tat, die er gut verborgen vor all zu neugierigen Blicken unter seinen langen weißblonden Haaren versteckt hielt.

Dass er trotz der drohenden Gefahr ohne jede Regung stehen blieb, zeigte Sinthoras nur noch deutlicher wie sehr sich dieses Wesen, denn um nichts anderes handelte es sich in seinen Augen, von all den anderen unterschied. Was dann jedoch folgte, überrascht selbst ihn, den großen Krieger, der mehr als eine Ewigkeit gelebt und alles erlebt hatte, was man sich nur vorstellen konnte. Statt vor Angst zu erstarren, ob der eindeutigen Drohung, die er gegen den Skrull ausgesprochen hatte, breitete dieser seine Arme aus und umarmte den Dunkelelfen einem alten Freund gleich, den er schon Jahre nicht mehr gesehen hatte. Mehr noch als das hieß er ihn willkommen. Misstrauen, Argwohn, aber auch Skepsis kamen zeitgleich in Sinthoras auf und er war im ersten Augenblick zu perplex um zu reagieren. Alles in ihm sträubte sich dagegen und doch hielt ihn etwas davon ab nach dem unter seinem Gewand verborgenen Dolch zu greifen. Stattdessen verzog er voller Abscheu sein Gesicht und stieß den Mann von sich. Für die Dauer dieses kurzen Moments, der nicht länger als einen Herzschlag lang anhielt, verwandelte sich sein elfengleiches Antlitz in eine Maske des Grauens. Schwarze Linien pulsierten auf der bleichen Haut und dort wo seine Augen waren, sah man nur dunkle, endlos finstere Löcher.

„Halte mich nicht zum Narren.“, zischte er und war darum bemüht seine Fassung wieder zu finden, denn der Vorfall war nicht gänzlich unbemerkt geblieben und der ein oder andere Gast hatte sich zu ihnen umgedreht. Auch wenn er sie keines Blickes würdigte, spürte Sinthoras deren Blicke auf sich, was seine Wut nur noch mehr anfachte. „Du bist weit weg von daheim und ganz allein. Sprich, was tust du hier?“ Seine Stimme hatte jede Sanftheit verloren und stattdessen einen tiefen, drohenden Unterton angenommen.

@Rhys Catan

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#8

RE: Saal

in American Museum of Natural History 10.11.2018 14:12
von Rhys Catan • 43 Beiträge

Er hatte schon deutlich wärmere Zeitgenossen im Arm gehabt und da war nicht die Rede von eben jener Körperwärme gewesen, die auch er aufzuweisen hatte. Dieser Dunkelelf strahlte keine Positivität aus. Nichts an ihm war hell, obwohl seine Haarfarbe sich einer anderen Sprache zu bedienen wusste. Er spürte die Kälte, die sich gegen ihn drückte, so als würde er einen Eisschrank umarmen und dadurch darum bitten, ein köstliches Eis zu bekommen, jedoch würde dieser ihm gewiss Keines am Stiel überreichen, was nicht nur daran lag, weil er einfach keines zur Hand hatte, sondern weil dieses elfenhafte Wesen zu solchen Gesten einfach nicht fähig war.

Somit trafen gerade zwei im Grunde genommen nicht von der Erde stammenden Wesen aufeinander, die unterschiedlicher nicht hätten existieren könnten. Man möge hierbei von einer perfiden Laune der Natur ausgehen, die die beiden zusammen führte, sich nun frohlockend in ihrem Stuhl zurücklehnte und das Szenario gerade Cocktail schlürfend genoss, allerdings lag es vielleicht doch eher an einen mindestens Elefant großen Zufall, dass das kalte Kalkül und die warme Konfusität sich in einem großen Gebäude über den Weg liefen, jeder für sich elegante Kleidung trug und so angepasst an ihr Umfeld taten, es allerdings nicht waren, doch während der Dunkelelf seine Ohren nur hinter seinen langen weißen Haaren zu verstecken brauchte, musste der ungewöhnliche Mann sein Aussehen komplett manipulieren. Es ist ja nicht so, dass er nicht schon in seiner grünen Erscheinung unter die Augen von Menschen getreten war, doch tat man das nicht zu Halloween oder Kostümpartys, wurde man durchaus komisch beäugt, egal ob man lächelte oder nicht.

Auch in diesem Moment der Umarmung zwischen Wärme und Kälte hatte ihm diese Freundlichkeit nicht viel geholfen. Ganz im Gegenteil, denn noch bevor sich der Dunkelelf aus dieser winden konnte, nahm der von ihm betitelte Skrull das Aufbegehren wahr. Es war nur ganz fein, nur durcheinander stobende Gefühle von Überraschung, Skepsis und dem Wunsch, Blut fließen zu lassen.

Er selber zeigte aber kein Zurückweichen. Auch dann nicht, als man ihn von sich stieß und er dabei ins Taumeln geriet und beinahe auf seinen Allerwertesten landete, der schon erschreckend lange nicht mehr in Berührung des Bodens gekommen war, sich gewiss aber auch nicht danach sehnte. Wenn man dem Seinen nun aber auch ein gewisses Eigenleben zuschreiben könnte, dann hätte er wohl versucht, sich aus dem Gebäude - staubig war es hier ja nicht - zu machen, aber da kam ihm das Fehlen eines gewissen Angstempfindens in die Quere. Nicht jedem war es vergönnt, selbst bei dem Anblick in das Gesicht höllenartiger Finsternis keine Angst in sich aufsteigen zu spüren. Die schwarzen Schlieren, die sich für einen mikroskopisch winzigen Moment über das Gesicht zogen, und die schlundartigen Augen erweckten in dem Skrull keinen Fluchtinstinkt, denn das kannte weder seine Rasse, von der er zur Hälfte abstammte, noch konnte sein Gehirn dieses Empfinden erzeugen.

Mit schief gelegtem Kopf betrachtete er das Wesen vor sich, welches sich in seiner Rage verloren hatte und nun darum bemüht war, sich wieder in die Außenwelt einzufügen, während er selber keine Anzeichen davon aufwies, dass irgendetwas anders mit ihm war, als üblich. Das zeigte sich auch ganz klar in seinem Umgang mit dem Dunkelelfen, dem er nun besonders seiner Worte wegen ein Lächeln schenkte, welches an zauberhafter Warmherzigkeit kaum zu überbieten war.
“Streifenhörnchen!”, antwortete er nun auch voller Überzeugung auf seine Frage und grinste dabei. “Sie verfolgten mich bis hierher. Ooohh.” Plötzlich zog sich ein Ausdruck über sein Gesicht, so als sei ihm ein Licht aufgegangen, welches seine Synapsen, wohl aber eher seine Augen dann zum Funkeln brachte. “Bist du mit ihnen bekannt? Dann kennst du ja auch Freddie. Hast du ihn gesehen? Ist er hier?”
Unkoordiniert wie eine Arbeiter-Hummel sah er sich um und schwang seine leicht erhobenen Arme etwas mit seinem drehenden Körper mit, konnte aber nirgends etwas erkennen, was darauf schließen ließ, dass besagtes Nagetier sich genauso wie er einfach Zugang zu dieser Veranstaltung verschafft hatte.

Vielmehr fiel er durch sein seltsames Gebaren weiterhin den Gästen auf, deren Gesichter ihre Verwirrung zur Schau stellten, was irgendwo eventuell in seiner Wahrnehmung ankam, seine Aufmerksamkeit allerdings nicht erhaschen konnte, da ein gewisser Teil von ihm irgendwo versteckt wusste, dass der Dunkelelf kein wohlgesonnener Gesprächspartner darstellte, obgleich er noch immer damit beschäftigt war, sein Chi mit der Absicht fließen zu lassen, diese Pein zu beruhigen.

@Sinthoras


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