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08.11.2018 Gotham City & New York
the daily news
Fake News Breaking NOW
Es begann an einem ganz normalen Tag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich wie jeden Morgen die Brötchen in den Ofen schob und den Fernseher anmachte um die täglichen Nachrichten zu sehen. Ohne zu wissen, was mit mir geschah jagte gefühlt ein Tornado durch meine Wohnung. Blätter flogen durch die Gegend und bevor ich irgendetwas realisieren konnte stand ein Mann vor mir. Nicht etwa ein normal gekleideter, nein, ein stechend rotes Kostüm mit einem Blitz auf der Brust schien seinem Körper angegossen zu sein. Kurz davor in Ohnmacht zu fallen, starrte ich den Fremden einfach nur an. Jener tat das selbe, bis er irgendwann das Wort ergriff, sich als Barry Allen vorstellte und fragte in welchem Universum er gerade gelandet sei. Hätte ich sein Auftauchen nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich ihn für einen Spinner erklären, doch seine Taten und Worte überzeugten mich vom Gegenteil. Er erklärte, dass ich mit in ein Universum kommen sollte, um die Geschehnisse dort nieder zu schreiben. Natürlich war ich kritisch, woher er wusste, dass ich Autor und Journalist war, doch nachdem er mir von Paralleluniversen erzählte hatte, schien dies das kleinste Fragezeichen in meinem Kopf zu sein. Fasziniert von seinen Erzählungen nahm ich wie gebannt seine Bitte an und bevor ich noch ein Wort sagen konnte, befand ich mich nicht mehr in meinem Zuhause, nein, es war eine gänzlich andere Welt, das wusste ich schon ohne viel davon gesehen zu haben. Der Mann in Rot führte mich zu einem Turm, auf dem ein gigantisches A die Nacht erhellte. Willkommen im Avengers Tower hatte er nur gesagt und meine Faszination wuchs stetig weiter. Mir wurden kurze Zeit darauf einige Gestalten vorgestellt, die in meinem Universum nur in Comicbüchern existierten. Doch sie erklärten mir, dass ich eine Aufgabe hatte; Aus unbekannten Gründen waren zwei Universen kollidiert und hatten ein neues Universum erschaffen, ein Mix aus beiden. Geschichten, die aus meiner Welt zu stammen schienen, waren hier anders abgelaufen; Weltkriege, Kulturen und Organisationen, die ich wiedererkannte, jedoch anders verlaufen waren, genau genommen waren sie sogar in den jeweiligen Universen unterschiedlich. Erst die Gegenwart fügte die beiden zusammen. Doch die Gedächtnisse der Leute ihres alten Zeitstrangs blieben erhalten.
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#67 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 16.06.2019 13:12 Diesen Beitrag zitieren

Hela zu töten sollte die letzte Option sein die Thor wählen würde, sollte es zu einen letzten entscheidenden Kampf mit seiner Schwester kommen.
Doch er ahnte, dass dies sich wohl nicht vermeiden ließ, wenn er wirklich Frieden für sein Volk wollte. Und wie er wusste, bezog Hela ihre Macht aus Asgard. Wer weiß wie stark sie inzwischen schon war. Er wollte hoffen, dass sie bisher keinen Weg gefunden hatte ihnen zu folgen. Es würde sehr tragisch für die Bewohner der Erde enden. Wahrscheinlich für sie alle.
Soweit Thor wusste, befand sich nichts mehr auf Asgard welches sich als Bifröst verwenden ließ. Und alle die in der Lage wären diesen neu zu erbauen waren mit ihm geflohen. Jedoch gab es in den Bergen einen geheimen Pfad. Doch allein Loki kannte seinen genaue Position. Und sein Bruder Loki war hier auf der Erde, wer weiß wo.
„Es gibt vieles zu bedenken, bevor wir nach Asgard aufbrechen und unsere Heimat zurückerobern.“
Abgesehen davon war das größte Problem wohl, dass bis auf Valkyrie alle keine Krieger waren. Und sein Volk zu ausgezeichneten Kriegern auszubilden würde Jahre in Anspruch nehmen. Wer weiß, vielleicht hatten sie die Zeit gar nicht mehr. Und mit den Avengers? Es waren einfach zu wenige, um die Heerschar an Hela ihrer totbringenden Armee entgegen zu treten.
Thor nickte nur kurz und sah wieder zu Stormbreaker. Er war dem Zwerg mehr als dankbar, dass er ihm diese Waffe geschmiedet hatte. Und nicht zuletzt, hatte er fast sein Leben dafür gegeben als er die volle Macht des sterbenden Sterns gespürt hatte.
„Sie erzeugt eine Art Portal, durch das man reisen kann, wohin man möchte.“
So war es einfacher erklärt und Thor war sich nicht sicher ob Savannah die Bedeutung einer Einstein-Rosenbaum-Brücke bekannt war.
Er nahm es so hin was sie über ihre Familie erzählte, auch wenn es für ihn schwer vorstellbar war. Er konnte schon nicht verstehen, warum Laufey damals seinen Sohn Loki auf dem Felsen zum Sterben hat liegen lassen. Um Savannah nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen, ließ er dies alles so im Raum stehen.

„Nein, Tony ist kein Gott. Auch wenn ich mir manchmal nicht sicher bin, ob er sich nicht für einen hält.“
Was er natürlich nicht wirklich so meinte.
„Es ist schon ein paar Jahre her. Sie hatten meinen Bruder Loki in Gewahrsam und ich befreite ihn, damit er in Asgard seine gerechte Strafe bekommen sollte. Tony und seine Freunde fanden es nicht gut, dass ich meinen Bruder befreit hatte. Tony folgte mir in seiner Rüstung als Iron Man und es kam in einem Wald zu einem Kampf zwischen uns beiden. Steve kam dazu und wollte es beenden. Ich schlug auf sein Schild ein und wurde gefühlt der halbe Wald gerodet. So lernte ich die Avengers kennen und wir wuchsen zu einem Team. Im Laufe der Jahre stießen neue Mitglieder hinzu.“
Lange musste Thor nicht warten bis Savannah aus dem Zimmer kam.
„Mir gefällt es.“
Schmunzelte Thor und deutete an, dass Savannah vorgehen sollte. Gemeinsam bestiegen sie den Aufzug um nach unten zu fahren.

//wenn du willst, kannst du gleich draußen bei Bruce und Sif weiter machen

@Savannah Hayden


#66 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 09.06.2019 11:03 Diesen Beitrag zitieren

Töten... Das sollte in ihren Ohern schrecklicher klingen als es tatsächlich der Fall war. In dem Ghetto, aus dem sie stammte, war's an der Tagesordnung, dass man unliebsame Menschen aus dem Weg schaffte und wenn es sich dabei um Familienmitglieder handelte, dann war es eben so. Es mochte Menschen geben, denen das nichts ausmachte, Sav hatte jedoch nie dazu gehört. Sie wehrte sich, wenn es sein musste, um zu überleben, und bisher hatte sie das ganz gut hingekriegt. Bisher... Da stellte sich einem die Frage, was krasser war: Eine Horde verrückter Soldaten und Wissenschaftler, die einen für ihre Zwecke missbrauchen wollten, oder eine ebenso verrückte Schwester, die schon einen ganzen Planeten vernichtet hatte. Wahrscheinlich letzteres... Hey, warum klagte sie gleich noch...? Die Probleme, die Thor hatte, schienen so viel krasser als ihre eigenen, sodass sie für einen Moment ihren Kopf senkte. "Warte nur nicht zu lange..." nuschelte sie. Solche Pschos sollten so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden, aber sie begriff dass das im Moment schlecht möglich war.
Weiter hörte sie zu und versuchte, die für sie so abstrus wirkenden Worte in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Sie wollte verstehen, wo er herkam, und was für eine seltsame Welt das sein musste, auch wenn er betonte dass sie gar nicht so sehr von dieser unterschied. Was sollte sie darauf sagen, ohne dämlich zu wirken? Gar nichts, trotzdem machte sie die Klappe auf. "Dann haben wir ja noch ein paar Jährchen Zeit, bis wir am Arsch sind, und das Wichtigste: Ich muss das nicht mehr miterleben." Trocken lachte sie auf, ehe sie stutzte. "Wie reist man denn mit einer Axt?" Das war... Äh ja. Bis hierher war sie halbwegs mitgekommen, hatte begriffen, dass dieser Bifröst eine Art Brücke war, selbst wenn sie nicht exakt nachvollziehen konnte, wie und überhaupt... Aber eine Axt?! Dementsprechend skptisch wurde ihr Blick, mit dem sie die Waffe musterte.
Und dann...war sie wohl gezwungen, über sich zu reden, was etwas war, das sie hasste. Aber sie war selbst Schuld, hatte ja damit angefangen, also musste sie da jetzt wohl durch. "Mein Vater hat sich nach meiner Geburt verpisst." erzählte sie mit düsterer Miene. "Danach gab's nur noch meine Mum und mich, und seit ich sechzehn bin, gibt's nur noch mich."
Auf seine Frage hin, lächelte sie beinahe nachsichtig. "Nein, da, wo ich herkomme, bist du am Arsch, wenn du am Arsch bist. Da kümmert sich niemand um irgendwen, die Leute haben mit ihrem eigenen Elend genug zu tun. Du kämpfst oder du stirbst, so einfach ist die Gleichung." Dass eine kriminelle Laufbahn da vorprogrammiert war, konnte er sich sicher denken... Er sollte es ja nicht wagen, jetzt Mitleid zu haben, wehe!

"War auch nicht ernst gemeint." gab sie neckend zurück, als ihr auffiel, dass sich sein Blick gesenkt hatte. Fragend hoben sich ihre Brauen und er stand hastig auf, was in ihr ein halb beschämtes und halb amüsiertes Gefühl auslöste. Was besonders tolles gab's da ohnehin nicht zu sehen, aber es war gut zu wissen, dass dieser...Gott irgendwo doch nur ein Typ war, das machte den Umgang mit ihm ein bisschen unverfänglicher.
Ja, die Narben, die hatte er sicher gesehen und diese Tatsache war ihr peinlicher als wenn er auf ihren Busen starrte. Aber sie würde nichts dazu sagen wenn er es nicht tat.
Dann wurde sie jedoch hellhörig. "Wie, ihr habt einen Wald zerstört? Ihr? Ist dieser Tony etwa auch ein...Gott oder sowas?" Wenn dieser Typ dazu in der Lage war, einen Wald mal eben so zu zerstören, war ihr klar, warum Bucky ihm lieber nicht begegnen wollte... Den Zorn von so jemandem wollte sich wohl niemand gern einhandeln. Diese Erkenntnis sorgte nicht eben dafür dass sie sich hier wohler oder willkommener fühlte, immerhin befand sie sich hier im Haus von diesem Tony.
Sie stand langsam auf und griff nach dem Kleiderstapel. "Danke, wirklich, ich weiss das zu schätzen." Das, und alles andere, was er für sie tat, ebenfalls. Zum Glück blieb das Handtuch an Ort und Stelle, sodass sie sich darum keine Gedanken machen musste. Er ging vor die Tür und sie holte tief Luft, ehe sie sich umsah und sich anzog, nachdem sie festgestelt hatte, allein zu sein. Sie brauchte dafür nicht lange, warf das noch feuchte Handtuch achtlos auf das Bett, öffnete leicht zerzaust die Tür und trat zu Thor. "Passt halbwegs." Und wenn nicht, wäre es auch nicht weiter schlimm gewesen.

tbc: Eingangsbereich

@Thor Odinson


#65 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 07.06.2019 19:50 Diesen Beitrag zitieren

An manche Ausdrücke, die die Menschen benutzten, musste er sich erst noch gewöhnen. Doch inzwischen waren ihm die meisten bekannt. Nicht zuletzt durch Jane und sein längerer Aufenthalt hier auf der Erde.
„Eines fernen Tages wird es mir möglich sein meine Schwester zu töten. Und bis dahin machen wir alle das Beste daraus, dass wir hier sind. So verschiedenen sind unsere Welten nicht. Es gibt Wälder, Seen und Tiere.“
Einzig wahrscheinlich in der Lebensweise gab es einen Unterschied und allen voran an der Lebenserwartung. Asen wurden mitunter um die fünftausend Jahre alt. Die Lebenserwartung auf der Erde dagegen war nur ein Wimpernschlag für einen Asen.
„Meine Schwester zieht ihre Kraft aus Asgard.“
Für einen Moment dachte ich an die Prophezeiung, von der er gehört hatte. Ragnarök – Götterdämmerung, die Vernichtung Asgards.
„Für sie gibt es keine Möglichkeit auf die Erde zu kommen. Der Bifröst ist zerstört mit dem sie binnen weniger Minuten hier wäre. Mit einem Schiff würde sie Jahrhunderte unterwegs sein.“
Mit einer Kopfbewegung deutete er in die Ecke wo seine Axt Stormbreaker stand.
„Damit ist es mir möglich nach Asgard zu reisen. Es ist die stärkste Waffe des Universums und ersetzt den Bifröst.“
Erklärte er weiter. Ob sie es verstand, war ihm nicht klar. Für Erdlinge klang das sicher alles abenteuerlich an weit entfernte Orte im Universum zu reisen. Für ihn, Thor, war es ein Klacks.
Es tat ihm leid zu hören, dass ihre Mutter gestorben war als sie noch so jung gewesen war.
„Hattest du keine weitere Familie?“
Hakte er nach und konnte sich nicht vorstellen wie es für ihn gewesen wäre, seine Mutter so früh zu verlieren. Wahrscheinlich wäre es ihm nicht anders ergangen als jetzt. Er vermisste sie immer noch, genauso wie seinen Vater.
„Gab es niemanden die sich deiner angenommen haben?“
Für Thor war es unverständlich, dass man einfach jemanden so im Stich ließ, wenn er in Not war.
„Das ist nicht richtig gewesen, dich nach dem Tod deiner Mutter alleine zu lassen.“
Auf Asgard war es ganz anders. Starben beide Eltern, so nahm man sich der Kinder an und sorgte für sie wie für seine eigenen.
Wie recht sie mit ihren Worten hatte. Thor hatte schon lange das Gefühl, dass sein Volk sich nicht wirklich hier wohl fühlte. Wo diese Orte lagen wusste er nicht genau, da würde er sich genauer erkundigen.
„Ich denke wir werden etwas passendes finden hier in der Umgebung.“

Ein leichtes Schmunzeln trat auf seine Lippen als sie zu ihm Majestät sagte.
„Du weißt, dass du das nicht zu mir sagen musst.“
Zu spät bemerkte er wo er da eigentlich hinstarrte und stand hastig auf. Thor wollte Savannah in keine unangenehme Lage bringen oder dass sie gar dachte, er wollte sie in seiner Bettstatt verführen. Sicher war ihm bewusst, dass er sie nackt gesehen hatte. Ihm waren auch ihre Narben nicht entgangen, doch er war schlau genug, um sie nicht danach zu fragen. Es ging ihn nichts an, auch wenn er sich vorstellen konnte das dies bei ihrem Überleben auf der Straße passiert sein konnte.
„Tony weiß um meine Kraft. Bei unserer ersten Begegnung haben wir einen halben Wald zerstört. Inzwischen sind gehören wir zum selben Team.“
Sein Blick fiel auf die menschliche Kleidung die Dirja gebracht hatte und die auf dem Bett lag.
„Diese kannst du behalten und wenn deine Kleidung gereinigt und trocken ist, bekommst du sie wieder.“
Ihm würde nicht im Traum einfallen ihre persönliche Kleidung zu behalten. Das stand ihm nicht zu.
Als er sah, dass Savannah im Begriff war aufzustehen, drehte er sich um und ging zur Tür. Sie sollte nicht denken, dass er ihr dabei zusehen wollte wie sie sich anzog.
„Ich werde vor der Tür auf dich warten.“
Kurz drehte er den Kopf zu ihr und lächelte leicht, dann verließ er sein Schlafgemach und zog die Tür hinter sich zu um davor auf Savannah zu warten.

@Savannah Hayden


#64 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 31.05.2019 14:20 Diesen Beitrag zitieren

Sie dachte über das Erfahrene nach und nickte. "Gut, soll sie bleiben, wo der Pfeffer wächst, oder was auch immer da so gedeiht." Dann wurde sie allerdings ein bisschen ernster, was sich auch in ihrer besorgten Miene widerspiegelte. "Wenn sie es geschafft hat, einen Planeten zu zerstören, auf dem Menschen...Wesen wie du gelebt haben, die so viel mächter sind als wir Erdlinge, dann wird sie die Erde mit Leichtigkeit vernichten können. Wir sind im Vergleich doch viel zerbrechlicher, oder?" Wobei... Wäre vielleicht nicht das Schlechteste, hm? Alle Sorgen auf einen Schlag los, nie mehr wegrennen, sich nie mehr verkriechen müssen... Herrlicher Gedanke!
Aber so sah es sicher nicht jeder, ne, das akzeptierte sie.
Aufmerksam sah sie ihn an als er von seiner Familie berichtete und als die Sprache auf seine Mutter kam, senkte sie den Blick. "Ich vermisse meine Mum auch, immer noch, obwohl sie schon lange tot ist. Sie starb an Krebs als ich sechzehn war. Seitdem schlag ich mich alleine durch." Schnaubend lachte sie auf. "Wie gut das klappt, sieht man ja."
Dann wurde sie nachdenklich. "Ich glaube, diese riesige Stadt ist nicht der passende Ort für dein Volk. Versteh mich nicht falsch... Sicher könntet ihr euch mit der Zeit anpassen, aber wozu? Ihr seid frei, sollt euch hier nicht gefangen fühlen, denn das wär Scheisse. Ich weiss, wie das ist, wenn man nicht da sein kann, wo man gern sein würde. Es gibt Land, das nahezu unberührt ist, aber nicht hier. Nicht in und um New York. Dafür müsst ihr schon ein bisschen raus fahren. Vielleicht nach Colorado...? Oder Montana."

'Bleib.' Ein kurzes, kleines Wörtchen, in dem doch gleichzeitig genug mitschwang, dass sie in der Bewegung innehalten liess. Sav öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, unterliess es aber, weil sie zu begreifen glaubte, dass...er recht einsam sein musste. Klar, er hatte seine Leute hier, aber die waren eben nur das. Seine Leute. Seine Untertanen, die in ihm einen König sahen, der er nicht sein wollte. Aber sie, Sav, sah das nicht in ihm, für sie war er bloss ein hilfsbereiter Typ. Einer, der ihr nicht erst einmal den Hintern gerettet hatte.
Seufzend sank sie zurück in die Kissen, sah von dort aus zu ihm auf. "Okay, wie Euer Majestät befiehlt." bemerkte sie scherzhaft. Es lag so viel...Ernsthaftigkeit in der Luft, das musste sie irgendwie überspielen. War so ein Reflex...
"Wenn dieser Tony schlau ist, tut er das nicht, ne." Dabei muss sie wieder an die Typen im Park denken, die Thor so leicht besiegt hatte, als täte er in seinem Leben nichts anderes. "Ich würde mich auch nicht mit dir anlegen wollen." Sie grinste, was allerdings ein wenig gefror als sie seinen Blick bemerkte, der auf dem Handtuch und dem Ansatz ihres Busens lag. Man könnte annehmen, dass ein...Gott, ganz andere Interessen hatte als sowas, oder?? Trotzdem lag etwas in seinen Augen, das die junge Frau erschauern liess. Da fiel ihr ein... Er hatte sie nackt gesehen, hm? Als er sie aus der Wanne gefischt hatte. Das bedeutete, dass er auch die Narben gesehen hatte... Shit?! Das warf sicher die ein oder andere Frage auf, aber er schien taktvoll genug, sie nicht zu stellen.
Ihre Klamotten wurden gewaschen...? Okay, das war wirklich unangenehm. "Das muss doch nicht sein, ich meine... Ich beschaff mir schon irgendwo andere." Aber für den Einwand war's nun wohl eh zu spät.
Unsicher lächelte sie ihm zu, als er aufstand und nach dem Klamottenstapel griff, wobei sie sich seinen Vorschlag anhörte. "Okay, gut. Wenn ich abhau, krieg ich sicher Ärger, und den will ich nicht. Vor allem nicht mit Bucky." Dieser Fluchtinstinkt... Ja, der würde wohl noch öfter aufkommen, dagegen konnte sie nichts machen.
Langsam stand sie nun ebenfalls auf und griff nach der Hose. Sie würde alles anziehen, wählerisch war sie ja nicht. "Was machen wir, wenn er nicht gefunden werden will?" Mit einer Hand hielt sie immer noch das Handtuch über ihrer Brust zusammen, dann warf sie dem Mann einen Seitenblick zu. Wollte er zusehen, wie sie sich umzog...? Und die viel wichtigere Frage: Hätte sie damit ein Problem? Wahrscheinlich. Früher wäre ihr das egal gewesen, aber es hatte sich einiges verändert...

@Thor Odinson


#63 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 30.05.2019 18:42 Diesen Beitrag zitieren

Mit den Floskeln und dem Sprachgebrauch der Menschen tat er sich noch ein wenig schwer. Gab es so einiges was er nicht verstand.
Für eine Weile schwieg er und überlegte die richtigen Worte.
„Meine Schwester mag zwar hinter mir her sein, doch sie hat keine Möglichkeit mir zu folgen.“
Das Wissen um den Bifröst würde Savannah ihm sicher nicht so ganz abkaufen. Wer glaubte schon an eine Brücke von der aus man sämtliche Welten besuchen konnte?
„Sollte sie widererwarten einen Weg auf die Erde finden, werden meine Freunde und ich sie gemeinsam bekämpfen.“
Er konnte es sich nicht erklären, aber sein Wunsch und das Bedürfnis diese junge Frau vor allen Gefahren zu beschützen war groß. Obwohl sie keineswegs hilflos aussah.
„Familie kann eine Bürde sein Savannah. Nichtsdestotrotz liebe ich sie. Keiner von uns kann sich die Familie aussuchen, in der man hinein geboren wird. Von meiner Familie würde ich wohl eher meine Mutter Frigga als vernünftig bezeichnen. Stets tat sie das richtige und war meinem Vater eine große Stütze.“
Traurigkeit zeichnete sich in seinen Augen ab. Er vermisste seine Mutter sehr.
„Wir werden nur so lange bleiben wie es nötig ist. Tony und Pepper leben nördlich von New York. Auch wenn er gemeint hat, wir können hier für immer bleiben, so denke ich, dass es für uns besser wäre etwas Eigenes zu haben. Ein Stück Land wo sich mein Volk niederlassen kann.“
Warum erzählte er ihr das alles?

Ihm war es egal was Dirja von Savannah hielt. Sie wäre gut daran ihre Meinung für sich zu behalten. Es ging sie nichts an wer in meinem Bett lag und wer nicht. Es war immerhin seine freie Entscheidung Savannah hier zu haben.
„Bleib.“
Sprach er leise und spürte, dass sie ihm ihre Hand entziehen wollte. Er wollte nicht das sie ging und er sie womöglich nie wiedersah. Auf eine erschreckende Art wünschte er sich, sie würde hier bei ihm bleiben. Doch wusste er, dass er sie gehen lassen musste.
„Hier bekommt niemand Schwierigkeiten. Am allerwenigstens ich. Und Tony würde sich hüten sich mit Sif oder mir anzulegen. Tony ist ein Freund.“
Es machte ihn dann doch ein wenig verlegen, dass sie an seine Schwierigkeiten dachte. Doch diese waren noch weit weg und er hoffte einfach, dass diese für immer aus Asgard lieben. Jedoch sagte ihm seine Erfahrung, dass diese eher früher als später ihm hinterherkamen.
Schließlich ließ er ihre Hand wieder los und konnte seinen Blick nicht von dem rutschenden Handtuch wenden, auch wenn es unschicklich war. Ihre Frage rüttelte ihn auf und schaute betreten zur Seite.
„Sie werden gereinigt. Man hat dir andere gebracht. Diese liegen hier.“
Er stand auf damit sie die Kleidung sehen konnte, die am Bettende lag. Es war menschliche Kleidung, um die er für Savannah gebeten hatte.
„Ich mache dir einen Vorschlag Savannah. Bleib bis morgen. Du ziehst dich an und dann schauen wir gemeinsam nach Bucky.“
Schließlich hatte er es ihr versprochen, dass sie beide nach ihm sehen würden. Auch wenn ihm klar war, dass Bucky sehr gut alleine zurecht kam.


@Savannah Hayden


#62 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 23.05.2019 15:56 Diesen Beitrag zitieren

Offenbar hatte er es nicht so mit Ironie und Sarkasmus, hm? Sav schnaubte leise. "Super, und bei euch soll ich dann sicher sein, ja? Deine Schwester hat alles vernichtet, ist hinter dir her... Und wenn sie dich findet, bin ich mit am Arsch." Das war...Scheisse. Gelinde gesagt. Warum kümmerte er sich um sie, wenn er genug eigene Sorgen hatte? Sowas erschloss sich ihr nicht.
"Muss Scheisse sein, der einzige vernünftige der Familie zu sein." Aber vielleicht waren ja auch alle andere vernünftig und Thor der eigentlich verrückte, wer wusste das schon.
Sie dachte darüber nach, ob sie sich je irgendwo wohl oder zuhause gefühlt hatte, und die Antwort lautete schlichtweg: Nein. Klar, es hatte das heruntergekommene Haus gegeben aber ein Ort zum Wohlfühlen sah anders aus. Allerdings auch anders als dieser Tower hier... Wohin Thor mit seinen Leuten gehen könnte, wüsste sie aber auch nicht. "Denke, es ist egal, wenn ihr eh nicht lange bleibt." Was wusste sie schon.

Als sich die Frau trollte, bekam Sav mit, dass was nicht stimmte, und sie ahnte schon, worum es ging, auch ohne zu hören, was gesprochen wurde. Sie war eben eine Strassenratte, die niemand gern um sich wusste. Das war okay, so waren die Leute nunmal, und es störte sie nicht, bestätigte sie aber darin, nicht hierzubleiben.
Nun sah sie leise lächelnd in diese blauen Augen und erschauerte leicht als er über ihren Handrücken strich. "Ich...sollte gehen." verkündete sie und machte Anstalten, ihm ihre Hand zu entziehen und aus dem Bett zu kommen. "Ich muss auf ich selbst aufpassen und ich will nicht dass andere wegen mir Schwierigkeiten kriegen. Du hast selbst genug davon." Sie hielt das bedrohlich ins Rutschen geratene Handtuch über ihre Busen fest. "Wo sind meine Klamotten?" Sie musste echt gehen, wollte nicht weiter den Unmut dieser Leute auf sich ziehen, zudem... Was wenn der Hausherr auftauchte?! Bucky hatte regelrecht Angst vor ihm, Grund genug, dass auch Sav vorsichtig sein sollte, oder? Sie kannte die Vorgeschichte nicht, aber dennoch. Sie war in erster Linie eine... Ja, was? Freundin von Bucky? So konnte man das kaum bezeichnen. Aber er hatte sie hergebracht und wenn dieser Stark-Typ davon erfuhr, machte er mit Pech sonstwas mit ihr. Dagegen konnten dann auch Thor und seine Kriegerfreundin nichts ausrichten, immerhin waren auch sie nur zu Gast. Und das sollten sie auch bleiben!

@Thor Odinson


#61 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 21.05.2019 19:57 Diesen Beitrag zitieren

„Nett würde ich es nicht nennen. Meine Schwester will meinen Bruder und mich immer noch töten, daher können wir nicht zurück nach Asgard.“
Für Außenstehende klang das sicher alles fremd. Ihm würde es sicher ebenso ergehen, wäre er ein Mensch der Erde. Doch Thor war mit dem Wissen über die 9 Welten groß geworden und war viel im Universum herumgereist.
„Das weiß ich leider nicht. Ich hoffe nur, dass er nichts anstellt. Aber anders kenne ich Loki nicht.“
Trotz der vielen Differenzen, die die Brüder oft hatten, liebte er ihn. Und ja, er vermisste ihn ebenso.
Es lag nicht daran, dass es ihm hier nicht gefiel. Hier war der Ort, an dem sein Volk Zuflucht gefunden hatte, dank der Großzügigkeit von Tony.
„Um das wohlfühlen geht es auch Savannah. Hauptsächlich braucht mein Volk einen Ort dem sie zu ihren zu Hause machen können. Eben so lange bis wir wieder zurückkönnen.“
Ob das jemals kam? Würden sie jemals zurück nach Asgard können? Sicher nicht so lange Hela dort war und Thor noch keine Idee hatte wie er sie vernichten konnte.
Ihm hatte das nie gekümmert, denn Armut kannten sie in Asgard nicht. Jeder hatte ein gutes Leben gehabt und ging einer Arbeit nach. Doch hatte er auch einiges auf den anderen Welten gesehen und wusste, dass es auch jene gab denen das Leben nicht so gut mitgespielt hat, oder mitspielt.

Er sah das Lächeln von Savannah und lächelte zurück und war erleichtert, dass es ihr gut ging. Zumindest äußerlich was er sehen konnte. Jedoch wie es innerlich in ihr aussah wusste er nicht. Das wusste nur Savannah alleine.
Dirja kam mit anderen Sachen zurück, legte diese wortlos auf das Bett. Wieder erntete Thor einen Missbilligenden Blick von ihr.
„Eure Majestät. Die junge Frau sollte nicht in euren Gemächern sein.“
Raunte sie ihm beim Hinausgehen zu. Jetzt wurde es ihm zu viel. Eindeutig ging Dirja zu weit. Seine Augen funkelten sie regelrecht an.
„Dirja, wer in meinen Gemächern ist oder nicht, geht dich nichts an. Erspare dir weitere Worte, oder es wird Konsequenzen für dich haben.“
Gab er ebenso leise zurück. Savannah sollte es nicht hören, wie Dirja über sie sprach. Mit einem Nicken ging sie endgültig. Was war nur in sie gefahren? So kannte er Dirja überhaupt nicht.
Doch dann lenkte Savannah seine Aufmerksamkeit wieder auf sie. Langsam trat er auf sein Bett zu und setzte sich auf den Rand und nahm ihre Hand in seine.
„Das habe ich.“
Gab er ehrlich zu und sanft strich er über ihre Hand. Er konnte es nicht sagen was es war, doch er fühlte sich zu der jungen Frau hingezogen. Nein, er würde nicht wieder versagen.

@Savannah Hayden


#60 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 19.05.2019 12:27 Diesen Beitrag zitieren

"Klingt ja nach einer netten Familienzusammenführung." kommentierte sie trocken, fragte aber nicht weiter nach, da sie das nichts anging. Im Grunde war er doch ein fremder, sie hatte sich zweimal kurz gesehen, das war's. Verständlich, dass er ihr nicht gleich seine Lebensgeschichte, die sie im Übrigen eh nur verwirrt hätte, auftischen wollte. Was wusste sie schon? Sie hatte die Bronx nie verlassen, bis Hydra sie holte. Niemand war so weltfremd, wie sie. Sie verstand nichtmal die Lebensweise anderer Menschen, wiie sollte sie sich da in jemanden hineinversetzen können, der aus einer ganz anderen Welt stammte.
Sie musste an ihre Mutter denken, die früh gestorben war. Sav hatte sonst niemanden gehabt. "Wo ist er? Also, dein Bro. Bruder." Sie hatte schon gemerkt, dass er mit ihrem Slang nicht immer viel anfangen konnte, da bemühte sie sich wenigstens ein bisschen um korrektes Englisch, auch wenn ihr das schwer fiel.
Nickend sah sie um sich und zog fröstelnd die Schultern hoch. "Versteh ich. Wohl fühlen kann man sich hier nicht." Ging ihr genau so. alles war viel zu steril und zu modern, man roch förmlich die Kohle, die in jedem einzelnen Detail des Bunkers, äh Turm steckte. Eklig! Sav verabscheute Leute, die Geld hatten, das war einfach nicht ihre Welt. So gar nicht. Und schon überhaupt nicht, wenn sie es noch raushängen liessen... Trotzdem war sie ganz froh darüber, hier unterkriechen zu können... Und wenn es nur für ein paar Stunden war, länger hatte sie nicht vor, zu bleiben! Das war ihr Kampf, da wollte sie niemanden mit reinziehen. Ausser Bucky vielleicht, der da irgendwie zugehörte... Und von dem sie nicht glauben wollte, dass er sich einfach feige verpisst hatte, auch wenn alles darauf hinwies. Sollte sie ihn überhaupt suchen...? Wollte er überhaut gefunden werden, falls er das Weite gesucht hatte? Gute Frage... Fragen, die ihr Thor wohl auch nicht beantworten konnte, weswegen sie sie für sich behielt.

Nun lag sie allein in dem riesigen Bett und starrte an die Decke, während um sie herum die zwei Frauen wuselten. Eine davon war die Ärztin, die sie schon kannte und die darauf bestand, sie zu untersuchen, was Sav einfach über sich ergehen liess. Draussen hörte man die schnell auf und ab gehenden Schritte Thor's. Warum war er nervös? Irgendwie übertrug sich das auf sie, sodass der Impuls, abzuhauen, zunahm aber noch kämpfte sie dagegen an. Sie durfte nicht allen misstrauen, war nun an einem Punkt angelangt, wo sie merkte dass es so nicht weiterging.
Schliesslich öffnete sich die Tür wieder und ein unschlüssig scheinender Thor tauchte darin auf. Sie schenkte ihm ein breites Lächeln, weil es fast etwas süsses an sich hatte, wie er dastand. Wie ein Schuljunge, der was ausgefressen hatte. "Alles gut, ich hab's überlebt." Womit sich endlich aufsetzte und ihn zu sich winkte. "Hast du Angst, darin zu versagen, auf mich...aufzupassen?" Das auszusprechen war seltsam. Auf sie hatte nie jemand 'aufgepasst'.

@Thor Odinson


#59 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 18.05.2019 18:39 Diesen Beitrag zitieren

Savannah erstarrte, was er für den Moment nicht Begriff warum dies so war. Erst als ihre warme Hand auf der seinen lag und diese sanft wegschob begriff er allmählich.
„In meinen Augen brabbelst du kein dummes Zeug.“
Warum dachte sie nur immer so schlecht von sich? Er hatte ihr das Versprechen gegeben gemeinsam mit ihr später nach Bucky zu suchen und sich so gut es eben ging bedeckt zu halten.
„Loki war nicht immer so. Als wir Kinder waren, haben wir eben das getan was Brüder so machen. Meine Schwester habe ich erst viel später kennen gelernt, als sie Loki und mich töten wollte.“
Thor war sich nicht sicher ob Savannah die Komplexibilität seiner Familie begriff. Oder generell die Lebensweise der Asen.
„Ich steh trotz allem was mein Bruder angestellt hat hinter ihm. Er ist der einzige, der mir von meiner Familie geblieben ist.“
War das nicht traurig? Meine Mutter von einem Dunkelelfen getötet und mein Vater ist vor einiger Zeit meiner Mutter freiwillig gefolgt.
Dem konnte er nur nickend beipflichten. Nun lag es an ihm diese ganzen Probleme zu lösen und Asgard von Hela zu befreien ohne Ragnarok auszulösen und Asgard auszulöschen.
„So lange ich mein Volk nicht wieder nach Asgard zurückführen kann, werden wir hierblieben. Wobei die Wohnsituation im Tower nicht auf Dauer sein soll.“
Aus diesem Grund hatte er Tony auch beauftragt nach einer passenden Gegend für sein Volk zu finden.

Das ihre Hand sich um die seine klammerte bekam er nicht wirklich mit. Dirja ihr Blick lag bittend auf ihm, da er sich unschlüssig war ob er gehen oder doch lieber blieben sollte. Das Argument, dass Savannah sich womöglich unwohl fühlen könnte sollte er hier bleiben ließ ihn schließlich aufstehen.
Kurz bevor Thor die Tür hinter sich schloss, sah er noch einmal auf die junge Frau, die in seinem Bett lag und doch verängstigt aussah.
Unruhig ging er auf und ab. Seine Sorge galt Savannah. Hatte sie sich selbst das Leben nehmen wollen? Bei all dem Mist, den sie durchgemacht hatte, hätte er es verstehen können. Aber es war sicher nicht der richtige Weg.
Was dauerte da so lange? Sein Blick bohrte sich in die Tür und er war nahe dran diese einzuschlagen. Was war es nur, dass er Savannah gegenüber so beschützend war? Er verstand sein Verhalten selber nicht.
War er doch vielleicht zu weit gegangen? Eindeutig fühlte sie sich nicht so wohl in seiner Gegenwart. Oder gar seine Berührungen duldete.
Dirja kam wieder heraus und nickte ihm zu.
„Eure Majestät, ihr könnt zu ihr. Ich würde ihr jedoch menschliche Gewänder geben. Wenn ihr es möchtet, werde ich welche holen gehen.“
„Wenn du es für richtig hältst.“
Mit einem kurzen nicken verschwand sie wieder und er trat durch die geöffnete Tür in seinen Schlafraum. Unschlüssig blieb er an der Tür stehen, doch sein Blick lag auf ihr.
„Geht es dir gut?“

@Savannah Hayden


#58 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 14.05.2019 19:19 Diesen Beitrag zitieren

Als er ihr Kinn anhob, erstarrte sie. Sie war es nach wie vor nicht gewohnt, auf diese Art berührt zu werden, das war etwas, das es in ihrem bisherigen, von Gewalt und Überlebenskampf geprägten Leben nicht gegeben hatte. Langsam hob sie den Blick und sah in sein Gesicht, blickte in ein paar strahlend blaue Augen und lächelte schliesslich verlegen, ehe sie ihre Hand hob und sie auf die seine legte, um sie sacht von ihrem Kinn fort zu schieben. "Bring mich nicht in Verlegenheit, ich neige dazu, in solchen Momenten noch mehr dummes Zeug zu brabbeln als ohnehin schon."
Dann nickte sie zufrieden. "Danke, uch wäre dir echt verbunden." Er fiel allein durch seine Statur schon mehr als genug auf, da musste er nicht noch seine Axt schwingen, das könnte mit Pech Leute auf den Plan rufen, die sie nicht auch noch gebrauchen konnte, wie etwa die Cops oder die Klapse...
"Ich kann mich wohl glücklich schätzen, keine Geschwister zu haben, hm? Ich meine, einen Scheiss Bruder und eine Scheiss Schwester... Mein Beileid. Wie kommt's dass du anders bist?" Die Erklärung folgte auf dem Fuss, offenbar war auch er mal ein Arschloch, hatte aber irgendwie die Kurve gekriegt. "Klingt nach einer Menge familiärer Probleme." warf sie ein. Ha! Und sie hatte sich darum gesorgt, die nächste Stromrechnung nicht zahlen zu können, während andere mal eben ganze Welten verloren. Das war... Da schienen ihr ihre eigenen Lasten plötzlich winzig klein.
"Und... Was habt ihr jetzt vor? Deine Freundin und du? Euch hier ein neues Leben aufbauen?" Wobei 'hier' wohl eher die Stadt, als den Tower bedeutete.

Als sie aufwachte, war er da, an ihrer Seite. Er und die Ärztin, die gerade ein Stethoskop aus ihrer Tasche zutage förderte. "Ich bin okay!" beeilte sie sich, zu versichern.
Erst jetzt fiel ihr auf, dass er ihre Hand hielt, fast wie bei einem verängstigten Kind. Wahrscheinlich war sie in seinen Augen auch genau das... "Ich bin okay." wiederholte sie, etwas leiser und wohl mehr zu sich selbst, ignorierte das beruhigende Gefühl, das seine Hand in ihr auslöste, und unternahm stattdessen den Versuch, sich aufzusetzen. Doch scheinbar hatte er was dagegen, denn er drückte sie mit sanfter Bestimmtheit zurück in die Kissen. Sie war zwar dickköpfig, aber körperlich leider viel zu schwach als dass sie sich hätte wehren können, also sank sie seufzend zurück und sah unbehaglich zu der anderen Frau. Eine weitere schob sich in ihr Blickfeld. "Ich muss nicht untersucht werden, echt nicht. Es geht schon." Eine Hand krallte sich um den Saum des Handtuchs, einerseits, um es am Rutschen zu hindern, andererseits um Schutz zu suchen. Dumm, aber sie war sichtlich verwirrt, vor allem über eine Sache... "Majestät?" Stutzend sah sie von der Frau zu Thor, und von ihm zur Ärztin.
Erst dann fiel ihr auf dass sie seine Hand ebenso umklammerte, wie den Saum des Handtuchs, und war fast froh als er sie ihr entzog. Das war... Scheisse, sie fühlte sich so gottverdammt verloren und hilflos. Und ausgeliefert.
Er verliess das Zimmer und Sav atmete tief durch. "Was ist eigentlich passiert? Ich war baden, und dann...? Ich bin nicht ernsthaft in der Wannde eingepennt, oder?" Peinlich! Und wie lange war das her? Wie lange war Bucky schon weg? Sie hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Das leicht kühle Stethoskop wurde auf ihre Brust gedrückt, dann setzte sie sich doch auf, damit die Ärztin auch die Lunge abhören konnte. "Die Atemwege scheinen frei, Sie hatten Glück dass Thor so schnell zur Stelle war. Dennoch sollten Sie noch ein wenig liegen bleiben und schon gar nicht nach draussen gehen." Die Ärztin lächelte ermunternd und Sav's Blick fiel auf ein paar mittelalterlich aussehende Klamotten, die zusammengefaltet dalagen. "Soll ich das etwa anziehen...?"

@Thor Odinson


#57 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 12.05.2019 16:00 Diesen Beitrag zitieren

//vielen Dank, deiner ist auch schön

Thor war kein Mann der leichtfertig Versprechen gab. Egal wem er sein Versprechen gab, dieser konnte sich darauf verlassen, dass der Ase sein Wort hielt. Sif und Thor waren schon eine Armee für sich allein, betrachtete man ihre Fähigkeiten. Dazu kamen die vielen Jahre der Erfahrung auf den unterschiedlichsten Schlachtfeldern dazu. Natürlich war es immer gut Gefährten im Kampf zu haben, die einen den Rücken freihielten.
Immer mehr verfluchte er die Machenschaften von Hydra. Nicht nur, dass sie Bucky, den besten Freund von Steve, in eine Marionette verwandelt hatten. Nein, auch diese junge Frau hatte unter ihnen schreckliches Leid erfahren. Er fragte sich wie viele es noch gab und ob man sie retten konnte. Wer weiß wo man sie gefangen hielt. Vermutlich irgendwo, wo man sie nicht entdeckte.
„Hey… Nein, dass brauchst du nicht. Wirklich nicht.“
Vorsichtig hob er ihr Kinn an und blickte in ihre wundervollen Augen. Savannah brauchte mir nichts zurückgeben. Es war seine Aufgabe die Bewohner dieser Welt zu beschützen.
Kurz zuckten seine Mundwinkel nach oben zu einem kleinen Lächeln.
„Abgemacht, wir gehen zusammen und ich werde unauffällig sein.“
So unauffällig wie es eben für ihn ging. Für ihn war nur wichtig, dass Savannah nicht alleine hinaus ging, um Bucky zu suchen. Er wollte sich nicht vorstellen was die von Hydra mit ihr anstellten, sollte sie in ihre Finger geraten.
„Ich gebe dir mein Wort, dass ich mich zurückhalten werde, sollte es zum Kampf kommen.“
Es sei denn sie steckten beide in solchen Schwierigkeiten, dass ihm nichts anderes übrigblieb als zu kämpfen.
„Meine Schwester Hela hat meine Heimat zerstört, mein Volk und mich aus Asgard vertrieben. Jene die nicht von ihr getötet wurden.“
Traurigkeit schwang in seiner Stimme mit, als er daran dachte. Er vermisste seine Heimat, trauerte um die Verlorenen. Er wurde das Gefühl nicht los, dass auch sie wusste wie es sich anfühlte sein zu Hause zu verlieren. Vielleicht würde sie ihm eines Tages ihre Geschichte erzählen, wenn sie ihm vertraute.
„Ich habe gegen den Willen meines Vaters gehandelt und fast einen weiteren Krieg mit den Eisriesen angezettelt. Er nahm mir meine Kraft, meinen Hammer und verbannte mich auf die Erde. Doch mein Bruder Loki schickte den Destroyer. Erst als ich mich meines Hammers wieder würdig erwies, erlangte ich meine Kraft zurück. Seitdem bin ich ein anderer, denke nicht nur an mich.“
Sicher war es für sie nicht selbstverständlich jemanden dies anzubieten.
„Ich danke dir und sicher komme ich eines Tages darauf zurück.“
Gern würde er ihr das gleiche anbieten, doch fand er es gerade nicht passend. Vielleicht ergab sich irgendwann die Gelegenheit.

Sorgenvoll sah er auf Savannah, die völlig blass in seinem Bett lag. Er saß auf der Bettkante und Cho kramte in ihrer großen Tasche.
„Es ist alles gut Savannah.“
Seine Stimme leise, fast ein Flüstern. Sanft hielt er ihre Hand und strich leicht mit dem Daumen darüber als würde er sie beruhigen wollen.
„Thor, ihr solltet den Raum verlassen. Ich möchte nach Savannah sehen.“
Thor rang mit sich, wollte er die junge Frau nicht alleine lassen, er fühlte sich für sie verantwortlich. Als er bemerkte das sie aufstehen wollte, drückte er sie sanft zurück.
„Bleib liegen Savannah. Doctor Cho kümmert sich um dich.“
Cho tauchte neben dem Bett auf mit einem Stethoskop in der Hand und schaute besorgt zu Savannah und dann zu Thor.
„Eure Majestät, bitte. Es wäre für die junge Erdenfrau sicher unangenehm, wenn die Heilerin sie untersucht und ihr seht dabei zu.“
Dirja trat neben ihn, auf den Armen ein Bündel Gewänder welches sie auf dem Bett ablegte. Man konnte deutlich in ihrer Stimme die Missbilligung hören, dass eine Erdenfrau wieder in seiner Bettstatt lag.
Normalerweise würde Thor sich nichts sagen lassen, doch Dirja hatte Recht. Nur widerwillig ließ er die Hand von Savannah los. Strich ihr noch einmal kurz über die Wange.
„Ich bin gleich vor der Tür.“
Mit diesen Worten verließ er den Raum und blieb davor stehen.

@Savannah Hayden


#56 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 12.05.2019 11:37 Diesen Beitrag zitieren

//Es liegt dir defintiv! Sooo ein schöner Post! Da komm ich ja gar nich gegen an...

Wie sehr konnte sie seinen Versprechen glauben? Wie...mächtig war er? Bucky hatte erzählt dass es mehrere gab, die zu den 'Avengers' gehörten, aber jetzt war hier nur dieser blonde Riese und seine dunkelhaarige Kriegerfreundin. 'Nur'... Vielleicht genügte das auch. Und vielleicht wollte sie gar nicht dass noch mehr in die Sache involviert waren. Wobei... Es ging schon lange nicht mehr nur um sie, oder? Nein. Nach ihrer Flucht hatte sie kein einziges Mal an die anderen Experimente gedacht. An die, die sie in der Hölle zurückgelassen hatte. Sie war gewohnt, nur an sich selbst zu denken, nur so hatte sie bis jetzt überlebt. Doch dann hatte sie Bucky getroffen... Er war entkommen, wirklich entkommen, nicht nur zum Schein, wie sie. Ein liebenswerter Kerl, der von sich selbst eine viel zu schlechte Meinung hatte, und der nicht so wirklich wusste, wer er eigentlich war und wohin er gehörte. Und das alles nur Dank Hydra. Im Vergleich, hatte sie es gut getroffen... Es gab mehr wie ihn, mehr wie sie.... Sie dachte diesen Gedanken nicht zuende, sondern sah stattdessen zu Thor auf. Ein Verbündeter? Damit waren sie dann zu dritt, nein, viert, wenn man die schweigsame Kriegerin mitzählte. Vorausgesetzt, Bucky hatte sich nicht dafür entschieden, allein weiterzumachen. Unterzutauchen... Wahrscheinlich hockte er gerade grübelnd über seinem Karton und fragte sich, was Steve an seiner Stelle tun würde... "Ich mach's wieder gut, irgendwie." meinte sie leise und schenkte dem blonden ein kleines Lächeln. Hoffnung... Das war etwas kostbares und gleichzeitig etwas dummes, aber manchmal das einzige, das man hatte, um nicht einfach aufzugeben.
Dann sah sie ihn lange an. Es wäre ihr lieber, alleine zu gehen, es wäre unauffälliger. Andererseits hatte sie gesehen dass er sich ganz gut wehren konnte, wenn's sein musste. Sav seufzte ergeben. "Okay gut, zusammen! Aber nicht wieder so wie im Park, ja? Das war viel zu auffällig. Wenn man Tote oder Verletzte hinterlässt, kann man die nicht einfach liegen lassen. Man muss sich um sie kümmern oder sie beseitigen, am besten so, dass es keiner mitkriegt. In einer riesigen Stadt wie dieser, ist das schwierig, ich weiss. Daher sollte es am besten gar nicht erst dazu kommen." Sie hoffte, dass er das verstand. Ihm als angeblichen Gott konnten die Bullen vielleicht nichts, aber sie sässe schneller im Knast als sie 'Hydra' sagen könnte. Dank ihrer früheren Dealerei war sie dem Gesetz sowieso nicht unbekannt...
Ruhig hörte sie sich Thors Geschichte an. Sie glaubte ihm. Warum sollte er ihr irgendwelche Scheisse erzählen? Bucky vertraute diesem Mann offenbar, also tat sie dasselbe, so fantastisch sich das in ihren Ohren auch anhörte. "Es ist Scheisse, wenn man sein Zuhause verliert." bemerkte sie schliesslich leise und senkte den Blick gen Boden. Sie wusste, wie es war, wenn einem alles genommen wurde. Auch wenn es in ihrem Fall denkbar wenig war. Ein runtergekommenes Haus am Rand der Bronx, die eigene Identität? Vielleicht... Vielleicht hatte es aber auch genau so kommen sollen. Schicksal? An sowas hatte sie nie geglaubt. "In deiner Heimat warst du...ungehorsam...Was für ein Wort! Überhaupt drückt er sich so fein aus....Deshalb willst du es hier wiedergutmachen?" vermutete sie vorsichtig. Ob das klappte, blieb dahingestellt, aber das war nicht ihre Sache. Sie sah wieder zu ihm, lächelte schief. "Ich bin nicht gut in sowas, aber wenn du quatschen willst, hör ich dir zu und spar mir gutgemeinte Ratschläge. Versprochen."
Das anschliessende Bad sollte eigentlich dafür sorgen dass sie sich wieder halbwegs wie ein Mensch fühlte, aber ihrer Trotteligkeit sei Dank, soff sie beinahe ab.
Sie hörte die Computerstimme nicht, ansonsten hätte sie sich wohl gefragt, ob das Ding gespannt hatte. Lediglich ein kurzes Zittern durchfuhr sie als sie aus der Wanne gehoben und auf die kühlen Fliesen gelegt wurde. Dunkelheit umgab sie, aber es war angenehm... Zumindest würde sie es später so beschreiben.
Kurz schwappte ihr Bewusstsein an die Oberfläche, als sie einen Schwall Wasser von sich gab, dann versank sie wieder im Nichts.
Als sie aufwachte, lag sie auf ungewohnt weichen Laken, eingewickelt in ein grosses Handtuch... Das nächste, das sie realisierte war dass Thor auf der Bettkante sass und sie aus besorgten Augen betrachtete. Ihr war schwindlig und sie schloss die Augen wieder, nur um sie kurz darauf wieder zu öffnen. "Was ist passiert? Ich bin eingeschlafen, glaub ich..." Sie machte Anstalten, sich aufzusetzen. Das war sein Bett, oder? Sie hatte kein Recht, es ihm wegzunehmen.

@Thor Odinson


#55 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 11.05.2019 11:55 Diesen Beitrag zitieren

(nicht wundern, ich will mal schauen ob mir das auch liegt so zu schreiben)

Die Worte Savannahs ließen Thor an das Gute in den Menschen zweifeln. Er hatte gewusst, dass sie grausam sein konnten. Aber so? Junge Menschen, besonders Frauen und womöglich auch Mädchen, foltern war etwas was der Gott des Donners nicht tolerieren wollte und konnte.
"Savannah, wir werden keinen von euch beiden verlieren. Das verspreche ich dir."
Was hatte sie alles durchstehen müssen während dieser Zeit? Das konnte er sich nicht ansatzweise vorstellen. So schien es daher nur logisch, dass sie kein Vertrauen zu anderen aufbauen konnte und sich zu Bucky hingezogen fühlte, denn auch er war ein Experiment. Im Grunde genommen auch Steve.
"Du musst nie wieder zurück. Und wenn sie kommen um dich und Bucky zu holen, dann werden Sif und ich für euch kämpfen. Ich habe geschworen die neun Welten zu beschützen und deren Bewohner."
Sicher würde es noch sehr lange dauern, bis sie die körperlichen Schäden verarbeitet hat. Wie es mit ihren seelischen aussieht, war dies ungewiss. Diese Folterungen würden Savannah ein Leben lang begleiten.
"Wir werden ihn zusammen suchen. Versprich mir, dass du nicht alleine los gehst."
Es klang fast wie ein Flehen. Keinesfalls wollte Thor sie alleine hinaus gehen lassen um Bucky zu suchen. Wer weiß wo diese Agenten von Hydra auf sie lauerten.
So war es in seinen jüngeren Jahren sprichwörtlich gewesen, dass Frauen ihm Reihenweise zu Füßen lagen. Und jene die er erwählt hatte, hatten ihr Glück kaum fassen können mit ihm, den Prinzen von Asgard, die Bettstatt teilen zu dürfen. Diese Zeiten lagen lange zurück. Mit den Jahren war auch er ein wenig ruhiger geworden und mit Jane hatte sich damals viel für den Hünen geändert. Er lernte, dass es nicht darauf ankam viele Frauen zu haben, sondern nur die Eine die man liebte. Doch die Erinnerungen an die dunkelhaarige Wissenschaftlerin tat ihm weh. Rasch verdrängte er die aufkommenden Gedanken.
"In unserer Welt gibt es keine Telefone oder Internet. Auch wenn wir in vielen Dingen fortschrittlicher sind als deine Welt, kann ich deine Zweifel meiner Person und meiner Welt gegenüber verstehen. Wir selber sehen uns nicht als Götter. Sind wir doch ebenso sterblich wie ihr. Sagen wir so, dass der Umstand meines Ungehorsames meines Vater Odin gegenüber hat mich einst vor einigen Jahren auf deine Welt gebracht. Es war meine Strafe, wie ich es auch am Anfang empfand. Doch ich lernte mich hier zurecht zu finden, fand Freunde. Und als mein Bruder Loki die Erde erobern wollte und halb New York dabei zerstörte, kam ich zurück, fand neue Freunde mit denen ich heute Seite an Seite kämpfe. Du hast Stormbreaker gesehen und das was ich kann. Das du Zweifel hast an dem was ich dir über mich erzähle kann ich verstehen Savannah."
Zurück in seinen Gemächern verschwand die junge Frau im Badezimmer. Trotz das sie nichts essen oder trinken wollte orderte er über F.R.I.D.A.Y. etwas Obst und Wasser. Wenig später betrat Aleena, eine ehemalige Zofe seiner Mutter, die Räume. Mit einem Nicken bedankte er sich und ihr Blick entging ihm nicht als sie hörte das Geräusche aus dem Baderaum kamen.
Thor ließ Savannah so viel Zeit wie sie benötigte. Er stand am großen Fenster und blickte hinab auf die Stadt, die zu seinen Füßen lag. So viele hohe Häuser, viele Fahrzeuge, Menschen. Reges Treiben herrschte auf den Straßen New Yorks. Für einige seines Volkes war es immer noch unheimlich, daher war es für ihn, den König der Asen, wichtig so schnell wie möglich einen anderen Ort zu finden an dem sich alle wohl fühlten. Er wusste, dass es schwierig sein würde.
Als sich die Stimme von F.R.I.D.A.Y. meldete, schrillten sofort seine Alarmglocken.
"Verzeiht wenn ich euch störe Thor. Meine Sensoren melden, dass sich Wasser auf dem Badezimmerboden befindet und das Wasser nicht abgedreht wurde."
Savannah, dachte er und stürmte in besagten Raum und sah was los war. Die junge Frau war komplett unter Wasser und regte sich nicht. Das Wasser schwappte über den Rand der Badewanne. Sofort drehte er das Wasser ab und hob Savannah aus dem Wasser. Erschrocken über die Leichtigkeit ihres Gewichtes legte er sie behutsam auf dem nassen Vorleger ab.
"Danke F.R.I.D.A.Y. . Lass Doctor Cho kommen, Aleena und Dirja."
Er war sich ihrer Nacktheit durchaus bewusst, achtete jedoch nicht darauf. Dies war nicht der Augenblick an dem er sich an einem nackten Frauenkörper erfreute. Jetzt hieß es handeln und das Wasser aus ihren Lungen zu bekommen. Vorsichtig legte er seine Hände auf ihren Brustkorb, wo er begann ihr Herz zu stimulieren. Nach einigen Herzdruckmassage begann er Savannah zu beatmen. Es war doch gar nicht so verkehrt gewesen mit Jane all diese medizinischen Sendungen im Fernsehen zu schauen. Nach dem er sich sicher war, dass Sav von alleine atmete griff er mit einer Hand nach einem der großen Badetücher und wickelte sie darin ein. Dabei entgingen ihm nicht ihre Verletzungen und blauen Flecke. Sie war so furchtbar dünn, dass er Angst hatte ihr weh zu tun.
"Mein König, ihr habt nach uns gerufen."
Zwei Frauen seines Volkes standen in der Tür und sahen völlig schockiert auf das Bild welches sich ihnen bot.
"Kümmert euch um ihre Kleidung und bringt neue Gewänder."
Mit einem Kopfnicken deutete er an wo die Sachen von Savannah lagen. Begeistert sahen beide Frauen nicht aus und bedachten Savannah mit einem missbilligenden Blick. Sie taten gut daran nichts zu sagen, denn Thor war ihr König.
"Sehr wohl eure Majestät."
Mit den Sachen verschwanden beide wieder und Cho betrat eilig das Badezimmer mit einer Tasche. Sofort erfasste sie die Situation und kniete sich neben Savannah. F.R.I.D.A.Y. hatte ihr schon erklärt was passiert war, so musste er es nicht.
"Hier kann sie nicht liegen bleiben. Ich nehme an, dass wir euer Bett benutzen können."
Ohne ein weiteres Wort hob er Savannah auf seine Arme, trug sie zu seiner Bettstatt wo er die junge Frau vorsichtig darauf ablegte.

@Savannah Hayden
//hoffe das war so in Ordnung, sonst schreibe ich es um


#54 RE: Räume Thor
  Absender: Savannah Hayden, 10.05.2019 22:15 Diesen Beitrag zitieren

"Bin ich nicht. Er ist ein ausgebildeter Killer, ich nur ein entlaufenes Versuchskarnickel. Wenn sie mich finden... Wenn sie uns finden und es zum Kampf kommt, wäre es für sie ein weit herberer Verlust, ihn zu verlieren als mich. Ich bin war nicht die einzige, es gibt etliche Experimente. Etliche mit verschiedenen Fähigkeiten. Fürchterliche Mutationen, die ihre eigenen Träger umgebracht haben. Da waren Tag und Nacht diese schrecklichen Schreie, die vielen Toten..." Hart schluckend hielt sie inne. "Ich hatte nur Glück, das ist alles." Sie sah zu dem pulverisierten Sender hinüber und fügte leise hinzu. "Aber vielleicht ist es damit jetzt vorbei."
Sie zog die Nase hoch und fokussierte sich wieder auf Thor. "Wenn er bis morgen nicht zurück ist, werde ich ihn suchen, das bin ich ihm schuldig. Er hat mich gerettet, ohne ihn wäre ich nicht mehr am Leben." Wer sollte ihm denn bitte zu Hilfe kommen? Dieser ominöse Steve, von dem es weit und breit keine Spur gab? Sicher nicht, sonst wäre er längst hier. In der relativ kurzen Zeit, die sie mit Bucky hatte verbringen dürfen, hatte sie gerafft, dass er jemand war, der...Führung benötigte. Der viel zu unsicher war, viel zu weltfremd wirkte, um ewig lange alleine klarzukommen, ohne sich auf die eine oder andere Art verdächtig zu machen. Und dann gab's da auch noch das Versprechen dass sie ihm helfen würde, Steve zu finden... Und was sie versprach, hielt sie.
"Bist du nicht." erklärte sie, als er nun regelrecht vor ihr zurückwich. Er war gutaussehend, selbstbewusst... Wahrscheinlich war er es gewohnt, dass ihm die Frauen reihenweise zu Füssen lagen, wenn da mal eine bei war, die ein paar...Berührungsängste hatte, kannte er das wohl nicht.
Sie lächelte aufmunternd, um die Situation etwas zu entschärfen, bis er dann erklärte, wer er war. Thor, der Gott des Donners oder so ähnlich. Sie hatte nicht lang oder oft genug eine Schule besucht, um sich in dieser Thematik auszukennen, aber sie wusste trotzdem, wer das war. Filme und so. Hörensagen...
"Äh, sorry aber du musst schon einsehen dass das ziemlich...weit hergeholt klingt? Ich meine, du siehst genau so aus, wie man sich diesen Typen wohl vorstellen würde, aber... Was machst du hier? Götter treiben sich nicht einfach zwischen gewöhnlichen Menschen rum, wozu?" Was das anging, blieb sie skeptisch, auch wenn sie inzwischen zugeben musste, dass seine Fähigkeit nicht ohne war.
Sie konnte absolut nicht einschätzen, ob er dieser riesigen Institution alleine gefährlich werden könnte. Wohl eher nicht. Aber was wusste sie schon...
Vor einer Weile hatte es Gerüchte gegeben. Gerüchte, die selbst bis in den letzten Winkel der Bronx gedrungen waren. Über ein riesiges Loch am Himmel, durch das Aliens und Götter gekommen waren, um die Menschen zu vernichten... Sav hatte es als Unsinn abgetan, als das dumme Geschwätz irgendwelcher Junkies und Penner. Sie selbst, hatte davon nichts mitgekriegt, wahrscheinlich hatte sie betrunken in einer Ecke gelegen. Oder war sie zu der Zeit nicht noch mit Eric zusammen...? Schwer zu sagen, der Pisser konnte nur saufen und sie schlagen, bis sie ihm den Kiefer gebrochen und den Laufpass gegeben hatte. So oder so: Zu dem Zeitpunkt war sie noch beschäftigter gewesen als es jetzt der Fall war.
Thor öffnete die Tür und Sav ging vor, sich noch immer sichtlich Fehl am Platz fühlend. "Das ist nett, vielleicht später, danke." Dann wurde sie etwas rot, ehe sie die Tür zum Badezimmer ansteuerte. "Ich...werd dann mal."
Nun allein, atmete sie einige Male tief durch, stieg aus den Klamotten, die sie achtlos liegen liess, und sah sich um. Das Bad war viel grösser als das in Buckys winziger Bude und so ziemlich das luxuriöseste, das sie je gesehen hatte, sodass sie mit runtergeklappter Kinnlade dastand. "Wow..." hauchte sie und fühlte sich gleich noch ein bisschen deplatzierter. Es gab eine Dusche UND eine Wanne!! Da sie nicht mehr wusste, wann sie zuletzt ein Bad genommen hatte, steuerte sie die Wanne an und liess Wasser einlaufen, dann stieg sie wohlig seufzend hinein. Es war warm! Warmes Wasser! Ein Stück Seife gab es auch, mit dem sie sich gründlich Haut und Haar wusch, dann legte sie sich zurück und schloss die Augen. Nur ein paar Minuten ausruhen, sich vom Wasser einlullen lassen... Dass sie dabei einnickte und ihr Kopf langsam unter die Wasseroberfläche sank, bemerkte sie nicht.

@Thor Odinson


#53 RE: Räume Thor
  Absender: Thor Odinson, 10.05.2019 20:52 Diesen Beitrag zitieren

Ein wenig schockierte mich ihre Antwort.
"Nein, ganz und gar nicht. Du bist genauso wertvoll wie Bucky. Irgendetwas sagt mir, dass er Hilfe bekommt sollte er welche benötigen."
Schließlich lebten hier in New York noch weitere Helden, die ich meine Freunde nennen konnte. Und egal was mit Bucky und den anderen war, sie würden ihm helfen. Savannah sollte sich nicht weiter Gedanken darüber machen.
Stumm stand ich neben ihr und mein Arm lag leicht um ihre Taille, einfach um ihr ein wenig Halt zu geben. Dabei hatte ich keinerlei Hintergedanken, ich wollte einfach für sie da sein. Sie sollte es einfach zu lassen, dass man sich um sie kümmerte. Hastig trat ich ein Stück von ihr weg und hob leicht die Hände.
"Es tut mir sehr leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten."
Für mich fühlte es sich an, als wäre es ihr unangenehm gewesen von mir einfach gehalten zu werden. Dies war so neu für mich, dass ich nicht wusste was ich davon halten sollte.
"Nein, dass habe ich von Geburt an. In eurer Welt sagt man zu mir, dass ich der Gott des Donners bin. Wobei das auch stimmt, kann ich nicht nur Blitze erzeugen. Auch Donner und Wind."
Leise lachte ich.
"Ich denke eher Hydra sollte aufpassen."
Das mag völlig unglaubwürdig in ihre Ohren klingen. Ich hatte schon bemerkt, dass sie nicht glaubte, dass ich von einer anderen Welt kam. Einer Welt die ihrer nicht ganz unähnlich war. Hatte sie das ganze damals hier nicht mitbekommen als Loki, mein Bruder, die Armee der Cree auf die Menschheit los gelassen hatte?
Ich öffnete die Tür und machte eine kleine Handbewegung, dass sie vorgehen konnte.
"Du kannst gern meinen Baderaum und meine Bettstatt benutzen. Solltest du es wünschen, so lasse ich eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken bringen."
Wenn sie nichts dagegen hatte, würde ich auch Wache halten während sie schlief.

@Savannah Hayden


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