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08.11.2018 Gotham City & New York
the daily news
Fake News Breaking NOW
Es begann an einem ganz normalen Tag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich wie jeden Morgen die Brötchen in den Ofen schob und den Fernseher anmachte um die täglichen Nachrichten zu sehen. Ohne zu wissen, was mit mir geschah jagte gefühlt ein Tornado durch meine Wohnung. Blätter flogen durch die Gegend und bevor ich irgendetwas realisieren konnte stand ein Mann vor mir. Nicht etwa ein normal gekleideter, nein, ein stechend rotes Kostüm mit einem Blitz auf der Brust schien seinem Körper angegossen zu sein. Kurz davor in Ohnmacht zu fallen, starrte ich den Fremden einfach nur an. Jener tat das selbe, bis er irgendwann das Wort ergriff, sich als Barry Allen vorstellte und fragte in welchem Universum er gerade gelandet sei. Hätte ich sein Auftauchen nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich ihn für einen Spinner erklären, doch seine Taten und Worte überzeugten mich vom Gegenteil. Er erklärte, dass ich mit in ein Universum kommen sollte, um die Geschehnisse dort nieder zu schreiben. Natürlich war ich kritisch, woher er wusste, dass ich Autor und Journalist war, doch nachdem er mir von Paralleluniversen erzählte hatte, schien dies das kleinste Fragezeichen in meinem Kopf zu sein. Fasziniert von seinen Erzählungen nahm ich wie gebannt seine Bitte an und bevor ich noch ein Wort sagen konnte, befand ich mich nicht mehr in meinem Zuhause, nein, es war eine gänzlich andere Welt, das wusste ich schon ohne viel davon gesehen zu haben. Der Mann in Rot führte mich zu einem Turm, auf dem ein gigantisches A die Nacht erhellte. Willkommen im Avengers Tower hatte er nur gesagt und meine Faszination wuchs stetig weiter. Mir wurden kurze Zeit darauf einige Gestalten vorgestellt, die in meinem Universum nur in Comicbüchern existierten. Doch sie erklärten mir, dass ich eine Aufgabe hatte; Aus unbekannten Gründen waren zwei Universen kollidiert und hatten ein neues Universum erschaffen, ein Mix aus beiden. Geschichten, die aus meiner Welt zu stammen schienen, waren hier anders abgelaufen; Weltkriege, Kulturen und Organisationen, die ich wiedererkannte, jedoch anders verlaufen waren, genau genommen waren sie sogar in den jeweiligen Universen unterschiedlich. Erst die Gegenwart fügte die beiden zusammen. Doch die Gedächtnisse der Leute ihres alten Zeitstrangs blieben erhalten.
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#44 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 20.10.2018 00:59 Diesen Beitrag zitieren

Sie erwartete keinen Dank, sie wollte nur... Ach, sie wusste es doch auch nicht! Wahrscheinlich waren sie jetzt quitt. Er hatte sie mit Zeug und Essen versorgt, sie hatte ihm geholfen. Alles war gut... Und dass sie hier nicht ewig bleiben konnte oder sollte, war auch klar, denn mit jeder Minute, die sie hier verbrachte, brachte sie ihn ein stückweit mehr in Gefahr. Nicht nur wegen der Bullen, die ihm sicher eine Menge unangenehmer Fragen stellen würden... Sie hatte heute gehörigen Scheiss fabriziert, da konnte sie kein Schulterklopfen erwarten, oder gar Worte, wie 'He, wir schaffen das irgendwie.' Bruce war ja praktisch ein Fremder, sie kannte ihn im Grunde kaum, weshalb sollte er also seinen Kopf für sie hinhalten?
Über all das dachte sie nach, während sie sich anzog, und diese Gedanken machten sie gleichzeitig wütend und traurig.
Sein Gesichtsausdruck war es schliesslich, der sie davon abhielt, vollends auszurasten, er sorgte dafür dass sie sich schämte. Für alles. Was sie war. Was sie getan hatte. Was sie gesagt hatte.
Dennoch konnte sie nicht anders als ihm ein womöglich letztes Mal ein wenig näher zu kommen. Sie hatte keine Hintergedanken, wollte ihn nicht irgendwie beeinflussen, sie wollte nur... Abschied nehmen?! Ja, das war es wohl, so konnte man es nennen.
Seine Hand legte sich sacht an ihren Arm und ganz kurz musste sie über diese beinahe vertraute Geste lächeln. "Psscht." machte sie leise. "Dir muss nichts leid tun, denn du hast ja Recht. Es ist besser so." Womit sie einen Schritt von ihm zurücktrat, um ihm einen letzten Blick zuzuwerfen, doch er sah sie nicht mehr an, sondern fixierte irgendeinen Punkt auf dem Fussboden.
Gerade wollte sie durch die von ihm geöffnete Tür gehen, als er etwas sagte, das sie innehalten liess. Automatisch öffnete sie ihre Lippen, um irgendeinen Spruch rauszuhauen, der zu 99% unpassend sein würde. Mindestens. Aber ihr wollte einfach nichts einfallen, also klappte sie den Mund wieder zu und betrachtete den Mann nachdenklich. "Wenn ich nicht im Knast lande, vielleicht." meinte sie schliesslich zögerlich. "Ich...will nicht gehen. Nicht wirklich. Aber ich will dich auch nicht in irgendeinen Mist ziehen." Mit einer beinahe verzweifelten Geste, fuhr sie sich mit beiden Händen durch die Haare. "Sag mir, was ich machen soll."

@Bruce Banner


#43 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 19.10.2018 23:04 Diesen Beitrag zitieren

Von der Show die die Dunkelhaarige im Badezimmer abzog, bekam Bruce vor der Tür leider absolut gar nichts mit. Da die Tür nur einen Spalt weit offen war und er auch nicht durch Schlüsselloch spannte, hatte er nichts davon, dass sie sich aus seinen Klamotten schälte um sich wieder in ihr nasses Zeug zu zwängen. Schade eigentlich, wäre sicher ein netter Anblick gewesen. Aber an sowas konnte er im Moment keine Gedanken verschwenden, dazu plagte ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Dass sie ihn für ein undankbares Arschloch hielt, war zwar weiterhin unausgesprochen, aber dennoch glaubte er es zu wissen. Ob sie seine kleinlauten Worte überhaupt gehört hatte? Vermutlich nicht, er hatte sich ja selbst kaum gehört...
Als er niedergeschmettert den Blick senkte, hörte er hastige Schritte aus dem Badezimmer und prompt wurde die Tür aufgerissen. Bruce hob den Kopf und stolperte überrascht einen Schritt nach hinten. Er rechnete bereits mit lauten bösen Worten oder gar einen Wutausbruch... Es hatte ihn gewundert, dass sie sich so lange zurückgehalten hatte, aber jetzt war es soweit, er konnte es quasi schon von ihren Lippen ablesen. Sie wollte, aber irgendetwas hielt sie dann doch davon ab. Nichts weiter als ein leises Seufzen war zu hören. Die Angespanntheit fiel von ihm ab und er atmete hörbar auf, als er sich sicher war, dass sie nicht anfangen würde zu schreien.
Stattdessen redete sie vollkommen ruhig und mit leisen Worten. Bruce wollte etwas antworten, doch entschied sich dagegen, als sie die Hand hob und an seine Wange legte. Er blickte ihr in die Augen und lauschte ihren Worten. Nein, das konnte er tatsächlich nicht verstehen. Wie konnte man das Leben von jemanden den man kaum kannte über das eines anderen stellen? Er fragte sie jedoch nicht, sondern schwieg weiterhin. Irgendwo war es fast schon süß was sie da von sich gab und es gab Bruce das Gefühl tatsächlich etwas besonderes zu sein. Und das obwohl sie nichts weiter von ihm kannte als seine unbeholfene Wissenschaftler-Seite.
Als sie ihm einen Kuss auf die Wange hauchte, schloss er für einen kurzen Moment die Augen. Er legte seine Hand an ihren Arm, für den Bruchteil einer Sekunde schoss ihm der Gedanke durch den Kopf sie festzuhalten, doch als sie sich in Bewegung setzte, ließ er seine Hand wieder sinken und blickte ihr hinterher.
Für wenige Sekunden blieb er einfach stehen und starrte ihr auf den Rücken, bevor er nach einem tiefen Atemzug ebenfalls in Richtung Tür ging. Neben ihr blieb er stehen und hob den Blick etwas. Sie wirkte mindestens genauso geknickt wie er. "Es tut mir Leid Sav... Danke für alles." Nun senkte er doch wieder den Blick. "Ich hoffe es gelingt dir nicht... Und man läuft sich doch wieder über den Weg." Ohne sie nochmals anzusehen, öffnete er die Tür. Er würde sie nicht nochmal darum bitten zu gehen. Irgendwie hoffte er ja, dass sie die Tür einfach wieder schließen würde um doch zu bleiben. Aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie das machen würde. Nicht nach seinen doch recht harschen Worten.

@Savannah Hayden


#42 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 08.09.2018 21:08 Diesen Beitrag zitieren

Noch einen Moment lag, ruhte ihr Blick auf ihm, aber da er ihr offenbar nichts mehr zu sagen hatte, wandte sie sich ab und stürmte ins Bad, das mittlerweile beinahe getrocknete Haar mit fahrigen Bewegungen ihrer Hände dazu bringen wollend, hinter ihren Ohren zu bleiben. Es misslang. Vielleicht sollte sie sich die Haare abschneiden, hm? Wäre sicher eine gute Tarnung, immerhin suchten sie nach einer langhaarigen Brünetten...
Während sie nun also halb angezogen im Bad stand, betrachtete sie erneut ihr müdes Antlitz im Spiegel, stützte die Handflächen auf dem Waschbeckenrand ab und sah sich nach einer Schere um, aber sie konnte keine entecken. Stattdessen spürte sie dass sie beobachtet wurde. Wenn man so ein Leben führte, wie sie es tat, bemerkte man so etwas mit der Zeit ganz automatisch, ohne sich konzentrieren zu müssen. Spannte der alte Bock jetzt etwa oder wie?! Immerhin hatte sie es nicht geschafft, sich in ihre enge, nasse Jeans zu zwängen, sodass sie nun im Slip, lediglich mit ihrem alten Shirt bekleidet, dastand.
Was für ein komischer Kerl. Warf sie raus, nur um ihr dann hinterherzuschleichen... Wollte er sich vergewissern, dass sie auch wirklich ging? Wahrscheinlich war's das, ja.
Sie trat einen Schritt zur Seite, vom Spiegel weg und beugte sich nach vorn, um ihm somit ihren Hintern entgegenzustrecken, während sie ihre Jacke aufhob. Sav liess sich Zeit, er sollte den Anblick entweder ein letztes Mal geniessen, oder sich übergeben. Je nachdem.
Langsam richtete sie sich wieder auf und wollte das feuchte Kleidungsstück gerade überziehen, als er sich doch mal bemerkbar machte. Sie konnte nicht anders als kurz zu grinsen, aber als sie sich umdrehte, war ihre Miene ernst. Seelenruhig stieg sie wieder in die Jogginghose, ehe sie mit ein paar schnellen Schritten bei der Tür war und sie aufriss, um dem Mann direkt gegenüberzustehen. Ihre müden Augen blickten zu ihm auf, studierten seine Züge, die beinahe ebenso erschöpft wirkten, wie ihre, und sie seufzte leise. Und mit einem Mal verpuffte die Wut. Seine Worte ignorierend, schüttelte sie traurig den Kopf. "Ich wollte dich nicht in mögliche Schwierigkeiten bringen." meinte sie leise, biss sich leicht auf die Unterlippe und hob vorsichtig ihre Hand, um sie an seine Wange zu legen. "Mir ist klar, dass ich niemand bin, den man gern um sich hat, und vielleicht wäre die Sache in der Gasse ja auch gut ausgegangen wenn ich nicht aufgetaucht wäre. Aber womöglich wärst du dann jetzt tot, und wenn ich die Wahl hätte, wenn ich nochmal vor der selben Situation stehen würde, würde ich es wieder genau so machen. Ich würde...vielleicht etwas kontrollierter handeln, damit dieser Typ nicht stirbt, aber bevor dir etwas zustösst, würde ich lieber ihn umbringen. Ich erwarte nicht, dass du das verstehst." Noch immer klang ihre Stimme leise, beinahe flüsternd, ehe sie tief durchatmend ihre Hand von seiner Wange nahm und sich leicht auf die Zehenspitzen stellte, um ihre Hand durch ihre Lippen zu ersetzen. Sie hauchte einen kaum spürbaren Kuss auf seine leicht stoppelige Haut, ehe sie sich von ihm löste und an ihm vorbeitrat. "Ich werde mich künftig von dir fernhalten. Versprochen." Hart schluckend, trat sie zur Wohnungstür.

@Bruce Banner


#41 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 08.09.2018 20:40 Diesen Beitrag zitieren

Ihre Aussage klang fast wie eine Beleidigung. Was war so falsch daran ein ‚guter amerikanischer Bürger‘ – wie sie es so nett nannte – zu sein? Nicht dass er sich selbst jemals als ein solcher bezeichnen würde. Auf ihre Aussage ging er daher gar nicht erst ein. Das letzte was er wollte war ein Streit, nicht zuletzt aus Angst davor sich in den Hulk zu verwandeln. Mit ihrer herablassend wirkenden Art die sie momentan an den Tag legte, machte sie es ihm auch extrem einfach. Er war wütend, auf sie, auf sich selbst, da lag es nun mal nahe sie schnellstmöglich loszuwerden. Dabei spielte es keine Rolle wie tief er in ihrer Schuld stand. Natürlich klangen seine Worte hart, aber was sollte er sich hier abmühen? Das Ganze würde schließlich doch wieder im Chaos enden, so wie absolut alles in seinem Leben.
Natürlich reagierte sie enttäuscht, zumindest ließen ihre Worte das vermuten. Er konnte sie verstehen. Ob sie ihn verstehen konnte würde er wohl nie herausfinden. Bevor er die Hände wieder sinken ließ, war die junge Frau aus dem Schlafzimmer verschwunden. Kurz blickte er sich um und seufzte leise. Eigentlich wartete er auf ein Knallen der Wohnungstür, aber es kam nichts. Fragend starrte er zur Zimmertür und stand auf. Wo war sie jetzt hin? Aus einem der Fenster gestiegen? Als er auf den kleinen Flur hinaustrat entdeckte er das Licht im Bad. Was trieb sie denn darin jetzt? Kurz überlegte er sich, ob er wieder ins Schlafzimmer verschwinden sollte und darauf warten sollte, dass sie verschwand, aber er entschied sich dafür zu schauen was sie in seinem Bad trieb.
Mit langsamen Schritten ging er zur Tür und lugte durch den kleinen Spalt. Er konnte zwar Sav nicht sehen, aber einen Teil der Klamotten, die er ihr gegeben hatte, und zwar auf dem Boden liegend. Bruce atmete tief durch um erst mal runterzukommen, bevor er etwas sagte. Wie um Himmelswillen kam sie denn jetzt auf die Idee seine Klamotten wieder auszuziehen? Das war das letzte an das er gedacht hatte. So sehr hing er da jetzt nicht dran, dass es ihn stören würde, wenn sie sie mitgenommen hätte.
Da er keine Ahnung hatte ob Sav sich bereits wieder in ihre feuchte Kleidung gezwängt hatte, stürmte er nicht sofort das Zimmer, sondern blieb an der Tür stehen und klopfte vorsichtig dagegen. „Du kannst das Zeug ruhig behalten… Bitte.“, murmelte er nur kleinlaut. Sicherlich hatte sie keine große Lust überhaupt noch irgendetwas aus seinem Mund zu hören. Und eigentlich ging er sowieso davon aus, dass sie sein Zeugs nicht annehmen würde. Jetzt hatte er es sich ohnehin schon verspielt und irgendwie hatte er das Gefühl, dass Sav was das anbelangte, ziemlich trotzig und stur sein würde. Ihn hatte es sogar verwundert, dass sie absolut kein böses Wort über seine Entscheidung verloren hatte. Es musste ihr schwer fallen den Mund zu halten, er wollte gar nicht wissen wie aufgebracht sie war. Theoretisch konnte es ihm auch egal sein… Aber wenn er daran dachte wie problemlos sie den Penner vorhin umgelegt hatte, war es wohl ähnlich wie bei Bruce selbst, und man sollte sie besser nicht gegen sich aufhetzen…
@Savannah Hayden


#40 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 21.08.2018 16:06 Diesen Beitrag zitieren

Sein Verhalten verletzte sie, dachte er, das hier fiele ihr leicht?! Offenbar... Sonst hätte er sich wohl anders verhalten. Aber weshalb erwartete sie eigentlich Einfühlungsvermögen von anderen, wo sie doch selbst keins besass.
"Was weiss ich." meinte sie und fuhr sich fahrig mit der Hand durch die Haare. "Dass ich hier war, dass du dabei warst und gesehen hast... Was man Bullen auf deren zig dumme Fragen eben so alles antwortet wenn man ein braver, amerikanischer Bürger ist!" Und wenn sie ihr dann auf die Spur kamen, wie lange würde sie wohl im Knast hocken, bis Hydra auftauchen und sie da rausholen würde...? Eine Woche? Einen Monat? Sie wollte es lieber nicht darauf ankommen lassen... Blöd nur dass sie sich keinen Scheiss Anwalt leisten konnte, der sie da rausboxen würde, nein, sie würde so einen asozialen Pflichtverteidiger kriegen, dem's nur Recht sein konnte, wenn ein Abschaum mehr hinter Schloss und Riegel sass.
Bruce verschwand neben ihr und setzte sich wieder auf die Bettkante, wie sie erkannte, als sie sich zu ihm umwandte, und dann...warf er sie raus. Was für ein Wichser! Da half sie ihm und das war dann der Dank?!! Sav blähte die Nasenflügel auf, ballte die Hände an ihren Seiten zu Fäusten und spürte, dass der Boden unter ihr weich wurde. Fuck, das auch noch!! "Gut, alles klar, ich hau ab!" Konnte sie irgendwo ja auch verstehen, aber... Ach, das hatte man eben davon, wenn man anderen helfen wollte und sich...anvertraute! Der heutige Abend hatte ihr nur gezeigt dass es besser war, allein zu sein, sich um seinen eigenen Kram zu kümmern. Sollten die anderen doch sehen, wie sie klarkamen, sie hatte mit sich selbst genug zu tun! Hätte sie geahnt, dass sie nicht nur Bruce, sondern womöglich einen grossen Teil der Stadt gerettet hatte, indem sie verhindert hatte dass er zu einem grossen grünen Mordmonster wurde, das alles in Schutt und Asche gelegt hätte, hätte sie ihm womöglich eine gepfeffert. Da sollte er wirklich mehr Dankbarkeit beweisen!
Aber sie wusste ja von nichts, also warf sie ihm nur einen letzten, halb enttäuschten, halb resignierten Blick zu, von dem sie nichtmal wusste, ob er ihn überhaupt bemerkte, ehe sie sich abwandte und den kleinen Raum verliess, um ins Bad zu gehen, wo sie sich auszog, in der Absicht, in ihre alten Klamotten zu steigen. Immerhin wollte sie ihn nicht auch noch bestehlen, indem sie seine Sachen einfach anbehielt und mitnahm. So schlecht hatte sie sich lange nicht mehr gefühlt, dabei hatte sie es doch nur gut gemeint! Hatte helfen wollen... Aber wie immer, wenn sie gut sein wollte, wurde ihr nur vor Augen geführt, dass sie alles andere als das war. Dass man sie nicht um sich haben wollte. Aber sie würde nicht nochmal heulen, sie musste weg, damit hatte er wenigstens Recht. Und zwar am besten so weit wie möglich...

@Bruce Banner


#39 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 21.08.2018 15:00 Diesen Beitrag zitieren

Er verdrehte nur genervt die Augen. Sicher, jetzt, nachdem er sich entschuldigt hatte, war es natürlich nicht mehr seine Schuld. Aber wirklich übel nehmen konnte er ihr den Gefühlsausbruch auch nicht, immerhin hatte sie einen Menschen umgebracht und das tat sie wohl, ihrem Verhalten nach zu urteilen, dann doch nicht jeden Tag. Das war zumindest irgendwie beruhigend… Wenn ihn auch der Rest momentan ziemlich verunsicherte. Zu gerne würde er sie danach fragen, aber sie war ja bereits bei völlig unverfänglichen Worten komplett aus der Haut gefahren, und er wollte nicht der nächste sein der aus Versehen drauf ging. „Ist gut.“, erwiderte er also nur. Immerhin hatte es funktioniert und sie war wieder runtergekommen.
Ihre folgende Frage ließ ihn jedoch erneut leicht die Stirn runzeln. Aha, jetzt konnte man also wieder ernst sein. Auch wenn er die Frage eher als Scherz deutete. Verpfeifen? Was sollte er denn verpfeifen, er kannte sie doch überhaupt nicht. Er würde nicht wissen wo sie hingegangen war, wenn sie denn mal verschwinden würde. Egal was er sagen würde, es würde sicher niemanden auf ihre Spur bringen. Zumindest konnte er sich nicht vorstellen wie. Und ganz sicher würde er niemandem verklickern, dass er eine Mörderin beherbergt hatte. Netter Witz. „Meinst du das ernst? Was genau soll ich denen erzählen?“, er wandte den Blick zu ihr. Sie wirkte immer noch aufgelöst, aber vielleicht machte das auch nur das verheulte Gesicht.
Kopfschüttelnd wandte er sich ab und setzte sich wieder auf die Bettkante. „Wenn du davon ausgehst, dass man dir auf den Fersen ist und in den nächsten paar Stunden hier jemand an der Tür klingelt, würde ich dich darum bitten zu verschwinden.“ Ja, er war einer von den Guten, aber irgendwo hörte der Spaß dann auf. Bruce hatte keine Lust im Mittelpunkt von irgendetwas zu stehen, und sei es nur die Ermittlung aufgrund irgendeines toten Penners. Er würde sie nicht verpfeifen, aber sie ganz sicher auch nicht in seiner Wohnung vor irgendjemandem verstecken. Nur weil sie ‚sein Leben gerettet‘ hatte, fühlte er sich nicht so tief in ihrer Schuld, das für sie zu tun. Und er war sich auch sicher, dass sie das nicht von ihm erwartete.
Zwar tat ihm das Ganze leid, aber egal was Sav sagte, für Bruce entpuppte sie sich immer mehr als Gefahr. In jeglicher Hinsicht. Sie hatte einen Kerl umgelegt, und Bruce glaubte nicht mal ein einziges Wort ihrer dürftigen Erklärung dafür. Dann schien sie sowieso schon auf der Flucht vor der Polizei zu sein, und das nicht nur wegen der Sache von heute Nacht. Was genau hatte er sich da überhaupt angelacht? Er vergrub das Gesicht in seinen Händen und seufzte leise. Vielleicht wäre sie ja verschwunden bevor er die Hände wieder sinken lassen würde. Und das ganze hier war nichts weiter als ein böser Alptraum.
@Savannah Hayden


#38 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 20.08.2018 20:55 Diesen Beitrag zitieren

Es gab durchaus Triggerpunkte, deren Berührung einen Mann ausser Gefecht setzen konnte, und da sie im Strassenkampf nicht ganz unerfahren war, wusste sie, dass ein gezielter Handkanten,- oder auch Faustschlag gegen den Kelhkopf diesen sehr wohl eindrücken konnte. Die Folge wäre der Erstickungstod... Aber selbst wenn sie das getan hätte, wäre es nicht so schnell gegangen, und noch ehe sie wieder zu ihrem Gegenüber sah, wusste sie dass er ihr die Story nicht abkaufte. Was für eine Scheisse! Sie hätt ihn wirklich vor der Tür abesetzen und sich verpissen sollen, oh ja, das wäre ausnahmsweise mal schlau gewesen, aber nein, sie hatte ja unbedingt mit reinkommen müssen, ob aus Eigennutz oder nicht, blieb mal dahingestellt.
Ihre Worte sollten nicht wie ein Vorwurf klingen, aber da sie nie gelernt hatte, sich zu artikulieren, taten sie es wohl und jetzt war es zu spät, sie zurückzunehmen.
Er sagte kein Wort, erst als sie am Fenster stand, murmelte er irgendwas hinter ihr, das sie nicht verstand. Das alles war so ermüdend und erschöpfend, und sie heulte darüber, dass sie nicht böser sein konnte. Das sie nicht werden konnte, wozu Hydra sie hatte machen wollen. Dann wäre so vieles einfacher... Dann würde sie jetzt nicht heulend bei einem beinahe fremden in der Wohnung stehen. Aber dann wäre ebendieser beinahe fremde wohl jetzt tot.
Sie hörte, dass der Lappi aufhörte zu brabbeln und wenig später das Rascheln der Laken, dann stand er neben ihr, legte die Hand auf ihre Schulter, und sie seufzte leise. "Es war nicht deine Schuld, so meinte ich das gar nicht." beeilte sie sich, zu versichern. "Also hör auf, dich zu entschuldigen." Die Tränen versiegten und langsam setzte wieder der rationale Verstand ein. "Wirst du mich verpfeifen?" erkundigte sie sich in sprödem Tonfall und ohne den Blick vom Fenster zu wenden. "Falls er wirklich tot sein sollte, und die Bullen tauchen hier auf, meine ich." Womit sie nun endlich den Kopf drehte und zu ihm sah, äusserlich scheinbar vollkommen ruhig. Der kleine Gefühlsausbruch war fast schon wieder vergessen und sie schwor sich, dass sowas so schnell nicht wieder vorkommen würde! Es wäre viel zu einfach, ihn erneut zu umarmen, wie im Flur... Nein, das wäre eine Schwäche, die ihn überfordern und ihr nicht weiterhelfen würde, also musste sie sich zusammenreissen, wenn sie irgendwie weiterkommen wollte. Wenn sie verhindern wollte, in den Knast oder zurück zu Hydra zu wandern.

@Bruce Banner


#37 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 20.08.2018 18:36 Diesen Beitrag zitieren

So wie sie davon sprach, stellte man sich doch unwillkürlich die Frage, wie viele Kehlköpfe sie mit ihren zierlichen Händen schon zerquetscht hatte. Zwar war er Wissenschaftler, aber ein klein wenig von Medizin verstand er auch, und so einfach gab ein Kehlkopf nicht fünf dünnen kraftlosen Frauenfingern nach. Irgendetwas stimmte mit Sav nicht, anders war das Ganze hier kaum zu erklären. Wenn sie doppelt so groß wäre und ein zweihundert Kilo Mann, hätte er ihr diese Story vielleicht abgekauft, aber so? Das war doch lächerlich, das musste sie doch auch selbst merken oder? Tat sie wohl auch…
Sie löste sich von ihm und rannte nicht weg, sondern blieb direkt vor ihm stehen und begann ihm eine Predigt zu halten. Als hätte er ihr irgendetwas vorgeworfen. Dabei hatte er fast nichts gesagt. Was wollte sie eigentlich von ihm? Er hob langsam den Kopf und blickte zu ihr hinauf. Am liebsten hätte er sie direkt nach dem ersten Satz unterbrochen. Er hatte sie nicht darum gebeten ihm zu helfen. Geschweige denn einen Typen für ihn umzubringen. Das wollte sie ihm jetzt also vorwerfen? Sein Blick verengte sich etwas, das einzige was ihn davon abhielt aufzustehen und sie zu unterbrechen war die Tatsache, dass sie mittlerweile weinte. Natürlich bemitleidete er sie, bei dem Anblick blieb einem auch kaum was anderes übrig. Also hörte er ihr einfach zu, auch wenn ihm nicht ganz klar war weshalb sie ihm das erzählte.
Jedes einzelne Wort klang wie ein Vorwurf an ihn. Als wäre er dafür verantwortlich, dass sie einen Menschen auf dem Gewissen hatte. Er war froh dass sie letztendlich aufhörte, ihm kam es vor wie eine Ewigkeit. Es war immer einfach die Schuld auf andere zu schieben, Bruce wusste das nur zu gut. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte sie auch einfach weitergehen können, so wie vermutlich jeder andere Mensch auch. Aber sie hatte sich entschieden einen Menschen umzubringen. Und er konnte sich nicht vorstellen, dass so etwas aus Versehen passierte. Denn auch wenn es nach ihrer Ausführung nicht viel Kraft brauchte, so brauchte es doch genug Kraft dass es nicht mal so nebenbei passieren konnte. Nichts was sie sagte ergab irgendeinen Sinn. Aber Hauptsache er war daran Schuld… Der arme hilflose Bruce, der so dumm gewesen war sie damals zum Essen einzuladen, statt sie einfach im Park stehen zu lassen. Der hilflose kleine Wissenschaftler, der das einzige vertraute Gesicht in dieser großen kalten Stadt war. Am liebsten hätte er losgelacht, weil es einfach nur lächerlich war, was sie ihm an den Kopf warf. „Als hätte ich dich darum gebeten…“, zischte er leise und hoffte inständig dass sie es nicht gehört hatte sondern zu beschäftigt mit weinen und aus dem Fenster starren war.
Er lehnte sich kurz zurück, klappe das Laptop zu und stand daraufhin ebenfalls auf. Zwar hatte es ihn verletzt, dass sie für das Ganze ihn verantwortlich machte, aber es würde keinem der Beiden helfen, wenn er sich genauso aufführen würde. Vermutlich hatte sie es gar nicht so gemeint, sie war einfach nur… Fertig. Bruce atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen, bevor er in ihre Richtung ging. Er legte seine Hand auf ihre Schulter, trat neben sie und schaute ebenfalls aus dem Fenster. „Es tut mir Leid dass du das tun musstest…“, murmelte er leise. „Ich wünschte ich wäre heute nicht in der Stadt unterwegs gewesen… Um dir das zu ersparen. Aber…“, er stockte kurz, ließ seine Hand wieder sinken und stützte sich mit beiden Händen auf dem Fenstersims ab um sich etwas nach vorne zu lehnen. „Es tut mir Leid.“, wiederholte er sich leise.
Er merkte wie er sich langsam wieder beruhigte. Zum Glück hatte er dem Drang ihr die Meinung zu sagen nicht nachgegeben. Das hätte sicher kein schönes Ende genommen. Und auch wenn er noch immer ein unwohles Gefühl hatte und sich sicher war, dass Sav den Kerl niemals hätte umbringen können, wenn sie nicht irgendwie… Anders war, so war es doch das richtige gewesen die Sache vorerst ruhen zu lassen. Morgen früh würde sie verschwinden und dann war das Problem aus der Welt. Aber ja, sie hatte Recht, er war kein bösartiger Mensch, er war gut… Manchmal vielleicht ein wenig zu gutmütig. Aber er konnte nachempfinden wie es ihr ging, vielleicht wollte er sie gerade deshalb nicht rauswerfen. Es ging ihr ohnehin schon schlecht genug.
@Savannah Hayden


#36 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 20.08.2018 10:45 Diesen Beitrag zitieren

Wieso hielt er sie überhaupt fest? Warum war er so darauf bedacht dass sie blieb, wo er doch die ganze Zeit über eher den Eindruck vermittelte dass er allein sein wollte. Das passte irgendwie nicht zusammen, es warf Rätsel auf, und eigentlich sollte ihr egal sein, was er dachte und fühlte. War's aber nicht, das war das Dumme an der Sache. Bisher hatte sie sich immer nur um sich selbst gekümmert und plötzlich war da jemand, der vollkommen hilflos war, in einer ähnlich ätzenden Gegend wohnte, wie die, aus der sie stammte... Wie könnte sie da einfach gehen?! Nachdem sie wusste dass dieser Mann ein gutes Herz besass. Das ging einfach nicht, egal wie abweisend er sich ihr gegenüber auch verhalten mochte.
Dass er ihren Oberarm ein wenig zu fest umklammerte, war dabei vollkommen okay, immerhin hatte sie heute einen Menschen umgebracht, da war das wohl noch die geringste Strafe. Wahrscheinlich war der Obdachlose nichtmal bösartig, sondern nur ähnlich verzweifelt, wie sie selbst. Und nun war er tot, während sie Tag für Tag weiter um's Überleben kämpfte...
Bruce schien sich dafür zu schämen dass er ihr weh getan hatte, aber Gott, sie war keine Memme, die sofort losheulte. Nicht wegen sowas. Tatsächlich sorgte der leichte Schmerz eher dafür, dass sie hier nicht in Tränen ausbrach, also sollte sie wohl dankbar sein.
Sie liess ihm die Zeit, das Erfahrene zu verdauen, während es in ihrem Hirn ratterte. Sie könnte ihm jetzt sagen, was es damit, mit ihr, auf sich hatte... Sie könnte es aber auch sein lassen. Sicher war sicher... "Es braucht nicht sonderlich viel Kraft, einen Kehlkopf zu zerdrücken." meinte sie matt, beinahe tonlos. "Das habe ich getan." Er wandte ihr immer noch den Rücken zu und schien mit sich zu ringen, und ja, es war blöd dass er diese kleine Wunde davongetragen hatte, aber die, die hier eindeutiger litt, war ja wohl sie! Immerhin war sie keine eiskalte Killerin, ganz im Gegenteil!
Noch immer leicht zitternd aber nun eindeutig auch wütend, löste sie sich von ihm und sprang vom Bett, um sich vor ihm aufzubauen. "Ich habe das für dich gemacht! Denkst du, ich mache sowas öfter?! Denkst du, es macht mir Spass, durch die Gegend zu laufen und irgendwelche Menschen umzubringen?! Nein, macht's nicht!! Ich hab dich zufällig an der Haltestelle beobachtet und gerade als ich zu dir gehen und dir etwas Geld geben wollte, wonach du offensichtlich gesucht hast, bist du weitergegangen. Ich hab beschlossen, dir zu folgen, weil..." Hier stockte ihr aufgeregter Redefluss kurz. "...weil du so ziemlich das einzige vertraute Gesicht bist, das ich hier kenne. Von dem ich weiss, dass es nicht bösartig ist, verstehst du? Und dann...dann war da dieser Typ und... Ich wusste erst gar nicht, was ich machen sollte, aber ich konnte doch nicht einfach weitergehen! Also hab ich getan, was ich tun musste, um ihn von dir wegzukriegen." Dass sie mittlerweile doch heulte, merkte sie selbst gar nicht. "Ich wollte niemandem schaden! Ich wollte das nicht! Aber... Er wollte dir was antun und das... Das geht nicht!" Zum Schluss hin, war ihre Stimme leise geworden und als sie endlich bemerkte, dass sie heulte, wischte sie mit einer zornigen Handbewegung die Tränen weg, ehe sie sich abwandte und zum Fenster trat, aus dem sie hinaus in die Nacht blickte. Diese hässliche Stadt wirkte beinahe friedlich und hübsch, mit all den Lichtern, aber Sav wusste, dass der äussere Eindruck täuschte. Genau wie ihrer.

@Bruce Banner


#35 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 19.08.2018 22:19 Diesen Beitrag zitieren

Bruce hatte sie ja regelrecht zu so einer Reaktion gezwungen. Er an ihrer Stelle hätte auch eine Abwehrposition ergriffen, also überraschte ihn der giftige Ton keinesfalls. Er fühlte sich auch nicht angegriffen, lediglich etwas… Genervt. Sie hatte das Thema zur Sprache gebracht, hatte ihn mehrmals gefragt nach dem heutigen Abend und jetzt wo sie tatsächlich darüber sprachen war sie es die davonrennen wollte. Und er war sich sicher, dass sie das tun wollte, auch wenn sie etwas anderes sagte. Gerade deshalb hielt er sie auch fest, wenn auch etwas fester als beabsichtigt. Sein Griff war so grob, dass Sav sogar ein leises Zischen entkam, woraufhin Bruce erst bewusst wurde was er eigentlich tat.
Natürlich wandte er sich sofort ab. Nachdem er einen Schluck vom Bier genommen hatte und es wieder zur Seite stellte, legte er seine Hände auf die Beine und starrte sie fast schon verängstigt an. Na immerhin hatten sie noch eine normale Hautfarbe, auch wenn er deutlich spürte dass das Chaos hier ihm zu schaffen machte. Er ballte seine Hände zu Fäusten, schloss die Augen und knirschte leise mit den Zähnen. Ihr leises ‚Ja‘ vernahm er überhaupt nicht. Er hörte nur das Rauschen seines eigenen Blutes durch seinen Körper. Er konnte kaum einen klaren Gedanken fassen, momentan war er viel zu beschäftigt damit er selbst zu bleiben. Dabei war er noch nicht mal wirklich wütend, er hatte einfach nur Angst. Ganz offensichtlich wirkte sich das momentan ganz ähnlich aus wie seine sonst so bekannten Wutausbrüche.
Erst als er ihren zierlichen Körper an seinem Rücken spürte schien er aus seiner Trance zu erwachen. Er atmete tief durch, öffnete die Augen wieder und starrte zu Boden. Ihre Worte verwunderten ihn, so sehr, dass er auf Anhieb nicht wusste was er dazu sagen sollte. Sie glaubte also ernsthaft sie hatte den Kerl mit einem einzigen Handgriff umgebracht. Kein Wunder dass sie so erpicht darauf gewesen war darüber zu sprechen, es wunderte ihn, dass sie das alles so locker genommen hatte, wenn sie denn ernsthaft glaubte jemanden auf dem Gewissen zu haben. Bruce konnte das nicht glauben, wie auch? Man musste sich das schlanke kleine Persönchen mal anschauen, niemals hatte sie den Typen umgebracht. Aber sie war offensichtlich davon überzeugt, ansonsten würde sie sich wohl kaum an einen wildfremden Kerl wenden um Hilfe zu bekommen.
Bruce wusste wie sie sich fühlte, aber das konnte er ihr schlecht sagen. Hey, ich weiß wie du dich fühlst, hab auch schon ausversehen ein paar Menschen umgelegt. Nein, würde wohl nicht so gut kommen. Momentan wusste er überhaupt nicht was er tun sollte. Am liebsten würde er ihr sagen, dass sie gehen sollte. Damit diese grauenhafte Situation endlich enden konnte. Aber er war kein Unmensch und wusste dass es ihr sicher schwer gefallen war überhaupt darüber zu sprechen und sich einem Unbekannten zu öffnen.
„Wie kommst du darauf, dass er tot ist? Ich meine… Er kann genauso gut wieder aufgestanden sein.“, murmelte er leise. „Wie sollst du… Nein… Das war ein einziger Handgriff. Das kann nicht sein.“, sagte er leise und etwas wirr vor sich hin. Was zur Hölle war sie bitte, wenn sie mit einem Handgriff einen gestandenen Mann umlegen konnte? Wollte er es überhaupt wissen? Was hatte er da in sein Haus eingeladen? Vielleicht war das auch der Grund weshalb sie auf der Flucht war? Hatte sie schon mehrere Menschen auf dem Gewissen? Tausende Fragen überschlugen sich in seinem Kopf, aber er regte sich nicht, sondern blieb einfach ruhig sitzen und gewährte ihr diesen Augenblick der Nähe. Die Wärme die von ihrem leicht zitternden Körper ausging hatte eine seltsam beruhigende Wirkung auf ihn. Das war wohl auch der einzige Grund weshalb er nicht aufgestanden war und sie zur Tür gezerrt hatte. Als hätte Bruce nicht genug Probleme mit sich selbst…
@Savannah Hayden


#34 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 19.08.2018 18:13 Diesen Beitrag zitieren

Ja, die Situation war...seltsam. Das war jetzt schon der zweite Mensch, den sie auf dem Gewissen hatte. Den ersten hatte sie während ihrer Flucht aus dem Hydra Quartier getötet, und das ganz ohne ihre...Gabe. Ihren Fluch, wie sie es eher nannte. Und heute war das passiert, das nie hätte passieren sollen oder dürfen! Sie hatte die Kontrolle verloren, etwas, das Hydra versucht hatte, ihr in monatelanger Kleinstarbeit anzutrainieren. Einzuimpfen. Wann immer sie sich hatte gehen lassen, hatte man sie 'bestraft', ihr Elektroschocks oder Injektionen verpasst, die sie ruhigstellen sollten. Meist hatte das ganz gut funktioniert... Ziel war es, dass sie die Fähigkeit perfektionierte, ausbaute, sie vollkommen beherrschte, um sie im passenden Moment einsatzbereit zu haben. Immer dann, wenn sie jemanden damit töten sollte... Die junge Frau hatte sich nach Kräften dagegen gewehrt und schliesslich hatten sie es nicht geschafft, sie zu brechen. Kriminell hin oder her, Mord war ein Kaliber, mit dem sie nichts zu schaffen haben wollte, und heute... Sie hatte es nicht absichtlich getan, hatte Bruce nur helfen und dem Kerl eine Lektion erteilen wollen, aber dann... Das zeigte, dass sie längst nicht soweit war, um auf die Menschheit losgelassen zu werden, und bevor sie Bruce am Ende auch noch verletzte, sollte sie abhauen! Und sich fernhalten... Auch künftig! Gleichzeitig konnte sie aber genau das nicht, und bevor sie bereuen konnte, dass sie nicht einfach die Klappe gehalten hatte, fragte er nach. Natürlich tat er das! Hätte sie an seiner Stelle ja auch getan. Statt einer Antwort senkte sie den Blick auf ihre Hände. "Nur so..." nuschelte sie und beschloss, die Flucht zu ergreifen. Zudem musste sie wirklich pissen, das war nicht nur eine Ausrede, um Land zu gewinnen. Verdammtes Bier! Hatte sie täge, redselig gemacht... Da war pinkeln müssen noch die geringste Nebenwirkung.
Aber sie wäre ja nicht das wandelnde Chaos, wenn sie das hinbekommen hätte, nein, sie hätte den längeren Weg wählen sollen, wie ihr klar wurde, als sie auf dem armen Mann landete. Er griff nach ihren Armen und hielt sie fest, und ihre Augen weiteten sich halb erstaunt und halb ängstlich. So eine...resolute Reaktion hätte sie ihm gar nicht zugetraut, und ehe sie eine Entschuldigung stammeln konnte, sass sie auch schon wieder neben ihm, seine Hand immer noch an ihrem Arm. Sav schloss die Augen, sammelte sich... Bleib ruhig... Nicht jetzt... Nicht hier... Nicht bei ihm... Sie durfte ihm nichts tun.
Erst als sie seine Stimme hörte, öffnete sie die Augen, begegnete seinem Blick und schüttelte langsam den Kopf. "Ich sagte doch, ich muss auf's Klo." gab sie dann giftiger als beabsichtigt zurück, und sah auf seine Hand, die immer noch ihren Oberarm umklammert hielt. Es tat ein bisschen weh. Nicht sehr, nicht so, wie die Schmerzen, die sie gewohnt war, aber dennoch spürbar. So eine Kraft hätte sie dem unscheinbaren Mann kaum zugetraut, weshalb ihr nun auch ein leise zischender Schmerzenslaut entwich, der ihn offenbar dazu verleitete, zu bemerken, was er tat. Jetzt war es an ihm, sich zu entschuldigen, und bevor sie auf irgendetwas davon eingehen konnte, sass er auf der Bettkante, wandte ihr den Rücken zu und trank. Kurz rieb sich Sav über den Arm, dann biss sie sich auf die Unterlippe als diese verdächtig zu beben begann. Fang jetzt bloss nicht an zu heulen! Mit einem Mal fühlte sie sich so einsam und verloren, wie noch nie, aber sie schuldete ihm noch eine Antwort... "Ja." hauchte sie, bevor sie langsam näher rückte und sich schliesslich an seinen Rücken schmiegte. "Ich glaube, er ist wirklich tot." flüsterte sie und verbarg ihr Gesicht an seinem Rücken, in der Hoffnung, dass ihr die Wärme etwas Trost spenden und sie es schaffen würde, nicht in Tränen auszubrechen. "Ich...wollte dir nichts sagen, weil... Weil..." Verflucht! Das hier, war ein Moment absoluter Schwäche, etwas, das sie sich selten bis nie, und vor allem nicht in Gegenwart anderer gestattete, aber der Abend zog an ihr eben doch nicht so spurlos vorbei, wie sie gehofft hatte.

@Bruce Banner


#33 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 19.08.2018 17:34 Diesen Beitrag zitieren

Sav starrte ihn einfach nur schweigend an. Plötzlich schien sie doch keine Lust mehr zu haben sich zu unterhalten. Es wirkte fast als hätte er sie bei irgendetwas ertappt und in ihr ratterte es um eine Ausrede zu finden. Dabei konnte sich Bruce nicht vorstellen was genau er falsches gesagt haben konnte. Die beiden sahen sich einige Sekunden lang einfach nur schweigend an. Es war ein komisches Gefühl, Bruce hatte keine Ahnung was genau schief gelaufen war, aber Sav schien angespannt und nachdenklich. Ihr ernster Blick ließ ihn unsicher werden. Aber bevor er dann noch irgendetwas Sinnfreies an seine Aussage anfügen konnte, ergriff sie doch das Wort.
Ihre Stimme bebte leicht und wirkte fast schon ängstlich. Was um Himmelswillen hatte er denn bitte getan? Die junge Frau schien wie ausgewechselt. Zwar kannte er sie kaum, dennoch überraschte ihn ihr Verhalten und vor allem ihre seltsame Frage. „Wie meinst du das? Wieso sollte er nicht mehr aufstehen?“ Er runzelte leicht die Stirn. Ja gut, er war wie ein nasser Sack zu Boden gegangen und hatte sich nicht mehr geregt, aber er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sav die Kraft hatte einem Kerl mit einem einzigen Griff das Licht auszuknipsen.
Doch statt seine Fragen zu beantworten drückte sie ihm nur die fast leere Bierflasche in die Hand und ergriff zum ersten Mal selbst die Flucht. War doch sonst seine Aufgabe. Er beobachtete ihr Tun etwas verwirrt. Okay, er hätte sich sicher für die andere Seite entschieden, aber gut, Sav war nun mal ein klein wenig anders. Statt einfach rechts vom Bett zu gehen, wählte sie den kurzen Weg direkt über Bruce hinweg. Und natürlich landete sie letztendlich direkt auf ihm, er hatte schon drauf gewartet. Das mit dem Flüchten hatte sie bei weitem noch nicht so perfektioniert wie Bruce.
Jeder andere hätte das wohl irgendwie amüsant gefunden, Bruce jedoch nicht. Vor allem aus der Situation heraus nicht. „Plötzlich kein Bedürfnis mehr zu reden?“ Er stellte die Bierflasche zurück auf den Nachttisch neben dem Bett und packte mit beiden Händen nach Savs Oberarmen um sie vorsichtig von sich wegzudrücken. Die körperliche Nähe störte ihn im Moment gar nicht mal so sehr, viel mehr die Tatsache dass sie ihm eine Frage gestellt hatte und keine halbe Minute später am davon rennen war. Vermutlich wäre sie noch nicht mal zum Badezimmer gegangen, sondern hätte direkt die Wohnungstüre angesteuert.
Nachdem er sie also wieder von sich geschoben hatte und sie erneut neben ihm saß, hielt er sie mit der rechten Hand weiterhin am Oberarm fest, nur um zu versichern dass sie nicht die Flucht ergriff. Er hatte zwar nicht fragen wollen, aber sie hatte das Thema zur Sprache gebracht, also was erwartete sie jetzt anderes von ihm als Neugier? Natürlich wollte er wissen was sie in der Straße getrieben hatte, an Zufall konnte er nicht glauben. Ebenso wollte er wissen wie sie es geschafft hatte den Kerl so einfach zu Fall zu bringen und weshalb sie davon ausging dass er nicht mehr aufstehen würde. „Willst du jetzt davonrennen?“ Er legte den Kopf leicht schief und schaute sie durchdringend an. „Du gehst also davon aus du hast diesen Kerl umgebracht? Mit einem einzigen Handgriff? Oder wie soll ich deine Aussage von eben deuten?“ Sein Blick landete auf seiner Hand, die noch immer ihren Arm gepackt hatte. Meine Güte, er an ihrer Stelle würde spätestens jetzt die Flucht ergreifen wollen. „Entschuldige…“, murmelte er nur leise und ließ seine Hand wieder sinken. Dabei meinte er nicht nur die Tatsache dass er sie festgehalten hatte, sondern auch seine leicht vorwurfsvollen Worte. „Ich… Vergiss es.“ Er rutschte zur Bettkante, lehnte sich etwas nach vorne und wandte ihr somit den Rücken zu. Dann griff er nach der Flasche Bier und nahm einen Schluck. Er sollte sich mal beherrschen, bevor er ihr noch ernsthaft wehtun würde. Vielleicht war es doch besser wenn sie verschwinden würde.
@Savannah Hayden


#32 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 19.08.2018 16:43 Diesen Beitrag zitieren

Hätte sie je gelernt, wie man sich vernünftig unterhielt, wäre sie das alles wohl ganz anders angegangen, aber da sie nur eine Gossenratte war, lag ihr Kommunikaton so gar nicht. Dass Bruce so schweigsam und undurchsichtig war, machte das Drauflosquatschen nicht gerade einfacher. Er verstand keinen Spass und vermittelte weiterhin den Eindruck dass es ihm nicht Recht war, sie hier zu haben. Wenn er lächelte, wirkte es gequält und alles in allem fand sie, hatte sie sich sehr bemüht, aber alles war an ihm abgeprallt, sodass sie es wieder in Erwägung zog, einfach abzuhauen. Er brauchte und wollte ihre Hilfe nicht, wahrscheinlich bot er ihr nur aus reinem Mitleid eine Unterkunft für die Nacht. Oder aus Dankbarkeit. Ja, er wusste, was er ihr zu verdanken hatte, das war der einzige Grund, warum er sie noch nicht vor die Tür gesetzt hatte. Jede Wette. Irgendwie schmerzte der Gedanke ja schon... Sie wusste, dass sie niemand war, den man gern um sich hatte, sie war nicht charmant oder witzig oder hübsch. Sie war einfach... Ja, was? Bisher hatte sich die Brünette nie Gedanken darüber gemacht, wie sie auf ihre Mitmenschen wirken mochte, wozu auch?? Wer täglich um's Überleben kämpfen musste, hatte eben andere Sorgen als sowas, aber hier und jetzt, in dieser ruhigen kleinen Wohnung, war's was anderes.
Ihre Frage wurde nur kurz beantwortet und sie wollte sich schon wieder dem Bildschirm zuwenden, als der Mann doch noch weitersprach, und ihre Aufmerksamkeit somit bei ihm blieb. Ein paarmal öffneten sich ihre Lippen, doch unterbrach sie ihn dann doch nicht, sondern wartete ab, bis er verstummt war. Zwischendurch lächelte er sogar, aber sie konnte es gerade nicht erwidern und blieb stattdessen ernst, besonders als er ansprach dass ihm sehr wohl aufgefallen war, dass der Angreifer ziemlich schnell zu Boden gegangen war. Fuck...?! Ein langes Weilchen lang, sah sie Bruce nur stumm an, bis sie wieder sprach. "Was, wenn er nicht mehr aufsteht?" Ihre Stimme klang leise und zitterte leicht, als fürchte sie, jemand könne mithören.
Aber im Grunde wollte sie gar keine Antwort auf die Frage, denn alles, was nun kommen könnte, wäre ätzend, also drückte sie ihm die fast leere Bierflasche wieder in die Hand, stellte den Laptop beiseite und...kletterte umständlich über den Mann hinweg. Oder wollte es zumindest. "Muss mal pis... Auf's Klo." brummte sie, verhedderte sich mit dem Fuss im Laken und landete unsanft auf ihm, wo sie sich mit beiden Händen auf seiner Brust abstützte und ihn aus grossen, erschrockenen Augen ansah. "Oh, das...wollte ich nicht!" Nein, echt nicht, weswegen sie sich auch beeilte irgendwie hochzukommen. War gar nicht so einfach.

@Bruce Banner


#31 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: , 19.08.2018 15:21 Diesen Beitrag zitieren

Sav wirkte eher wie diejenige die hier Gesprächsbedarf hatte bezüglich des heutigen Abends. War immerhin nicht das erste Mal heute, dass sie ihn darauf ansprach. Das ließ ihn schon etwas misstrauisch werden. Vermutlich ging ihr die Sache viel mehr an die Substanz als ihm. So gerne er ihr diese Feststellung auch an den Kopf werfen würde, er tat es nicht. Die Stimmung war ohnehin schon wieder gekippt, zumindest fühlte es sich so an. Und dass sie sich sein Bier klaute um Alkohol nachzukippen sprach auch nicht unbedingt dafür, dass sie entspannt und sorglos war. Vielleicht überspielte sie mit der Sorge um Bruce nur ihre eigenen Probleme. Aber er hatte keine Psychologie studiert, daher würde er hier keine voreiligen Schlüsse ziehen.
„Na dann sind wir uns ja einig.“ Zumindest vorerst. Auch wenn sie von ihren eigenen Worten nicht wirklich überzeugt schien. Wenn sie Redebedarf hatte, wieso sagte sie es dann nicht? War ihr so wichtig hier die Starke zu mimen? Er seufzte nur, lehnte sich wieder etwas entspannter zurück und wandte den Blick dann wieder auf den Laptopbildschirm. Für ihn hatte sich das Gespräch hiermit erledigt. Aber für Sav offensichtlich noch nicht.
Er unterdrückte ein genervtes Schnauben und hob wieder den Blick. Aha, hatte man nun also doch Redebedarf? Und was war das für eine Frage? Was sollte er darauf bitte antworten? Als würde er wissen oder auch nur erahnen können was ein Kleinkrimineller tun würde nachdem er von einem zierlichen kleinen Mädchen ausgeschaltet worden war. Er zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“ Und das entsprach auch der Wahrheit.
„Aber falls du dir Sorgen machst… Ich meine dass irgendjemand davon Wind bekommt. Ich denke kaum dass er zur nächsten Polizeistation rennen wird.“ Er konnte sich keinen anderen Grund für ihre seltsame Frage vorstellen. Am liebsten hätte er ihr diese Frage gestellt, sie hatte es sicher einfacher nachzufühlen was in diesem Kerl vorgegangen war. Aber diesen Kommentar würde er sich sparen, er wollte sie nicht verärgern. Es störte ihn ja auch nicht, dass sie von der Straße kam, oder vor irgendjemanden davon rannte. Es sollte ihn auch überhaupt nicht interessieren. „Vermutlich verkriecht er sich wieder in das Loch aus dem er gekommen ist. Was anderes bleibt ihm wohl auch nicht übrig.“ Erneut versuchte er sich an einem Lächeln, das dieses Mal ein wenig besser funktionierte. „Vielleicht macht er sich einen Kopf darüber wie du ihn mit einem einzigen Handgriff ausgeschaltet hast. Mach ich mir zumindest…“, bemerkte er nur nebenbei. Okay, eigentlich hatte er sie nicht fragen wollen, aber in seinem Kopf waren so viele offene Fragen, dass er die Gelegenheit eben einfach mal dafür nutze um vielleicht doch irgendetwas rauszubekommen. Auch wenn er nicht glaubte, dass er damit erfolgreich sein würde.
@Savannah Hayden


#30 RE: I saved your ass, now where's the f*cking food? [Sav & Bruce]
  Absender: Savannah Hayden, 19.08.2018 10:27 Diesen Beitrag zitieren

Wenn sie ihn nur ein bisschen in Verlegenheit gebracht hatte, hatte sie ihr Ziel schon erreicht. Klar war das kindisch und etwas gemein aber nach all den Strapazen der letzten Monate, war es eine willkommene Abwechslung, mal was zu tun, das einfach...normal war. Alltäglich. Etwas, das nichts damit zu tun hatte, auf der Flucht zu sein oder sich verstecken zu müssen, auch wenn sie hier genau das tat. Es tat ihr leid, Bruce für ihre Zwecke zu missbrauchen, aber ohne ihn wär sie leider so aufgeschmissen, wie er es heute ohne sie gewesen wäre.
Während sich ihre Aufmerksamkeit nun auf den Bildschirm richtete, liess sie den heutigen Abend Revue passieren. Sie musste alle Eventualitäten miteinbeziehen... Die Bullen waren nicht blöd und auch wenn der Typ in der Gasse nur irgendein Penner war, würde sein seltsamer Tod sicherlich ungewollte Fragen aufwerfen... Fragen, die hoffentlich nicht hierher führten, denn dann wär sie so ziemlich am Arsch. Wäre sie im Knast sicher vor Hydra? Bestimmt nicht, ganz im Gegenteil, wenn ihr Bild erst über die Fernsehmonitore flimmerte, würde man sie sehr schnell ausfindig machen... Der Gedanke liess sie unwohl erschauern, also konzentrierte sie sich lieber auf Bruce, der nun merklich auf Abstand ging. Fast als hätte er ihre Gedanken gelesen... Aber das war natürlich Unsinn. Sie war ihm einfach zu sehr auf die Pelle gerückt, das war alles. Mann, es musste einen Weg geben, all diesen Scheiss für ein Weilchen zu vergessen! Alkohol bot sich da gut an. Oder Sex. Aber für beides war Bruce eher weniger zu gebrauchen. Dass er überhaupt Bier trank, kam wahrscheinlich selten genug vor. Da ihre eigene Flasche leer war, grabschte sie nach seiner, um nachzutanken. Sozusagen.
Er wollte also nicht über den heutigen Abend reden, gut, konnte ihr auf der einen Seite nur Recht sein, immerhin war auch sie miserabel in sowas, allerdings entfachte seine Wortkargheit auch leises Misstrauen... Hatte er womöglich gesehen, was sie mit der Kehle des Mannes gemacht hatte?? Wenn, hatte er sicher Angst vor ihr, was auch sein distanziertes Verhalten erklären würde. Aber sollte sie es riskieren und ihn darauf ansprechen, und am Ende hatte er doch nichts gesehen...? Dann stünde sie erst recht doof da. Nee, lieber nichts sagen, keine schlafenden Hunde wecken. "Okay." kam es also nur ebenso knapp, bis sie sein Angebot hörte und abwinkte. "Nee. Ich mein, du hast Recht, uns geht's gut, alles andere spielt erstmal keine Rolle." Mit Betonung auf 'erstmal'. Dennoch musste sie eine Kleinigkeit loswerden... Ging nicht anders. "Was denkst du, wird dieser Kerl jetzt machen?" Sie versuchte, ihren Blick nicht allzu lauernd auf Bruce ruhen zu lassen. Der Film war erstmal vergessen, die Schreie der Sterbenden nur vage Hintergrundgeräusche.

@Bruce Banner


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